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Kino Text: Melanie Gerges

Jurassic World: Das gefallene Königreich – Sommerblockbuster nach Rezept

Lesen Sie hier unsere Rezension zu Jurassic World: Das gefallene Königreich, der Fortsetzung von Jurassic World, in der die Existenz der Dinosaurier von einem aktiven Vulkan bedroht wird und ihr Weiterbestehen von der Aktivistin Claire und dem Dinotrainer Owen abhängig ist.

Dinosaurier links, Mensch mit abwehrender Haltung rechts
© Universal | Blockbuster nach Rezept: Jurassic World: Das gefallene Königreich

Jurassic World: Das gefallene Königreich - Filmkritik

Kinostart: 7. Jui 2018

Nach dem Erfolg des Vorgängers „Jurassic World“ 2015 – er zählt mittlerweile zu den fünf erfolgreichsten Blockbustern aller Zeiten -  war es nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood eine Fortsetzung in die Wege leitet. Bei dieser sollten die Fehler des Vorgängers möglichst behoben werden. Symbolisiert wird dieses Vorhaben mit einem Schuh. Denn in „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ darf Hauptfigur Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) endlich in flachen Stiefeln vor den Dinos flüchten -  im Vorgänger musste sie dies zum Leid der Kritiker noch in Highheels.

Inhaltlich setzt „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ drei Jahre nach „Jurassic World“ ein. Die Dinosaurier dürfen mittlerweile ungestört auf der Isla Nublar leben, ein aktiver Vulkan droht aber ihre Existenz erneut auszulöschen. Benjamin Lockwood – seines Zeichens Co-Erschaffer der zweiten Dino-Generation- möchte das nicht einfach hinnehmen und engagiert Claire Dearing, die mittlerweile eine NGO zur Erhaltung der Dinosaurier leitet, und Dinosauriertrainer Owen Grady (Chris Pratt), um die Tiere einzufangen und vor dem Aussterben zu bewahren. Doch der Vulkan ist nicht die einzige Gefahrenquelle, denn nicht nur Claire und Owen wollen die Lebewesen einfangen.

Dinos mit Emotionen

„Jurassic World: Das gefallene Königreich“ verbindet alles, was ein Sommerblockbuster benötigt: imposante Bilder in 3D, atemberaubende Action aber auch emotionale Szenen. Diese werden zum Großteil von den Dinosauriern getragen. Denn Regisseur Juan Antonio Bayona hat erkannt, dass es nicht mehr ausreicht, ein paar große Dinos über die Leinwand stolzieren zu lassen, die Zuschauer sind mittlerweile andere Extreme gewöhnt. Deshalb erhalten die Dinos in der Fortsetzung mehr und mehr Persönlichkeit, werden schon fast zu tragenden Charakteren.

So emotional die Dinos, so klischeebesetzt sind in „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ jedoch die Nebencharaktere. Denn der ängstliche IT-Nerd, der eigentlich gar nicht dabei sein will, ist ein Stereotyp, das schon vor Jahren in der Versenkung Hollywoods hätte verschwinden müssen. Allgemein überrascht der Film nur selten, der Plot ist an vielen Stellen vorhersehbar. Durch die wenigen Dialoge bekommen die Charaktere kaum Tiefe. Vielmehr wird auf das gesetzt, was im ersten Teil der neuen Reihe funktioniert hat: laute Explosionen, große Dinosaurier und hin und wieder seichter Humor.

Lust auf Kino? Erfahren Sie alles zum Kinoprogramm in Wien. Lesen Sie als Entscheidungshilfe auch unsere Rezensionen von Solo: A Star Wars Story und Tully.

Dennoch schafft es Bayona, dem Film etwas Neues und Authentisches zu verleihen und bedient sich einiger Elemente des Horrorgenres. Er schafft so teilweise eine düstere Atmosphäre mit Schockelementen, bei denen vermutlich auch die Horrorfans ein wenig erschrecken.

Der wahre Vorteil der Fortsetzung liegt aber darin, dass er an die Nostalgie der ursprünglichen „Jurassic Park“-Reihe anknüpfen kann. Nicht nur mit der typischen Jurassic-Musik inklusive der klassischen Hauptmelodie, sondern auch durch einen Gastauftritt von Ian Malcolm (Jeff Goldblum), der auch in der Fortsetzung vor den genetischen Experimenten und Neuerungen warnt: „Die Dinosaurier waren vor uns da und wenn wir nicht vorsichtig sind, werden sie es auch nach uns sein.“ Ob es für diese Warnung vielleicht nicht schon zu spät ist.

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Wollen Sie jetzt auch in das Dino-Abenteuer von Jurassic World eintauchen? Dann finden Sie hier das Programm der Cineplexx Kinos Wien. Sehen Sie sich den Film an und teilen Sie uns in den Kommentaren mit, wie er Ihnen gefallen hat.

Bei Schönwetter bietet sich auch ein Besuch der Sommerkinos der Stadt an.

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