1. Stadt Wien
  2. Wien
Mehr Wien
Artikel teilen
Kommentieren
Wien Text: Viktoria Klimpfinger

Bestattung in Wien - wie das Begräbnis nicht zur Schuldenfalle wird

Der Tod ist offenbar nicht nur ein Wiener, sondern auch ein Kapitalist! Bei 5.000 bis 6.000 Euro für eine durchschnittliche Beerdigung überlegt man es sich doch lieber zweimal, ob man die Patschen streckt. Wenn’s dann aber doch irgendwann so weit ist – hier die wichtigsten insider-Tipps direkt vom Bestatter zu Bestattungsart, Trauerfeier, Grabdeckel und Bestattungsvorsorge, damit die Hinterbliebenen den Obolus nicht zweimal umdrehen müssen.

© Wikipedia, User: Invisigoth67 | Gräber am Wiener Zentralfriedhof

Für so manche ist die „schene Leich“ nicht mehr erschwinglich. Daher tauschen immer mehr den klassischen Holzpyjama (Wiener Ausdruck für Sarg, nachzulesen bei Ein echtes Wienerlied von Roland Neuwirth) gegen günstigere Varianten wie Baum- oder Seebestattung, bei denen schon allein die wegfallende Grabpflege den fortlaufenden finanziellen Unterschied macht. Doch auch eine traditionelle Sargbestattung muss die Hinterbliebenen nicht in den Ruin stürzen. Dafür gilt es nur, ein paar einfache Dinge zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Begräbniskosten: Sparen mit Exklusiv-Tipps vom Bestatter

Wir haben beim Bestatter nachgefragt, worauf man bei der Planung einer Beisetzung achten kann, um die Kosten niedrig und die Pietät trotzdem hoch zu halten. Das sind seine Insider-Tipps:

1. Tipp: Wählen Sie das Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens!

Gleich der erste Tipp ist weniger ein ultimativer Leitfaden zu großen Einsparungen, sondern ein wichtiger Hinweis für alle, die sich bisher nicht mit der Bestattungsbranche auseinandersetzen mussten:

Seit 2002 ist das Bestattungsgewerbe in Österreich liberalisiert. Seit damals sind einige neue private Bestatter dazugekommen und trotzdem werden 85 - 90 % aller Bestattungen in Wien von der städtischen Bestattung Wien inkl. der 2009 übernommenen Bestattungsfirma Pax durchgeführt. Grund dafür sind die historisch gewachsenen "Vermittlungsstrukturen" in Krankenhäusern, Hospizen oder beim Standesamt, wo Sterbefälle zu beurkunden sind. Dort verweisen die Mitarbeiter meist direkt zur Bestattung Wien, ohne auf die Möglichkeit eines privaten Bestatters in Wien hinzuweisen. Soll im Ernstfall ein bestimmter Bestatter beauftragt werden, sollte dies bereits vorab im Hospiz oder Spital bekanntgegeben werden.

Man ist also nicht zwangsläufig auf die Bestattung Wien angewiesen, sondern kann frei wählen, mehrere Angebote miteinander vergleichen und sich schließlich für den Bestatter des Vertrauens entscheiden. Dazu rät Wolfgang Filipsky, Kundenberater beim Wiener Verein (Bestattungsvorsorge/Versicherung) seit fast 15 Jahren mit Nachdruck: „Geht hin und fragt nach!“ 

Private Bestattungsunternehmen in Wien: stadt-wien.at stellt vor...

Bestattung Etl Wien
Franz Etl Bestattung anrufen +43 (0)650 503 68 91
Privatbestattung Walter 1030 Wien
Privatbestattung Walter anrufen +43 (0)660 1234 258
Bestattung Himmelblau Wien
Anzeige
Privatbestattung Himmelblau anrufen +43 (0)1 361 5000

Größere private Bestatter wie Furtner oder Himmelblau, Traditionsunternehmen wie Altbart oder der kleine und von Kunden hochgelobte Familienbetrieb Etl haben den Vorteil, dass sie individuellere Begräbniswünsche erfüllen können, organisatorisch flexibler sind und eine persönlichere einfühlsame Betreuung, der in einer emotional schweren Zeit sich befindlichen Kunden, bieten können. Da die Bestattung Wien, ein Unternehmen der Stadt Wien immer noch mit allen Mitteln versucht, die aus dem alten Monopol resultierende Vormachtstellung in Wien zu halten, sind die privaten Bestatter nicht so überlaufen und daher flexibler in der individuellen Betreuung. Außerdem sind sie als kleine Unternehmen auf Weiterempfehlungen angewiesen. So muss z.B. der "letzte Wagen" nicht immer ein schwarzer Kombi sein: Die Bestattung Furtner bietet z. B. eine Motorradbestattung an, bei der die Verstorbenen in einem Beiwagen mit einer Harley Davidson oder Kawasaki zum Grabe gefahren werden. 

2. Tipp: Hüten Sie sich vor zu verlockenden günstigen Bestattungsangeboten!

Ein Preisvergleich zwischen den Bestattungsunternehmen ist nahezu unmöglich, da das Begräbnis etwas so Individuelles ist, dass hier kaum standardisierte Parameter angesetzt werden können. Man kann aber davon ausgehen, dass die Preisunterschiede bei seriösen Bestattungsfirmen eher minimal bleiben – da kommt es eher auf Details an: Das Bestattungsunternehmen Altbart verrechnet etwa nichts für die Abholung des Leichnams, im Unterschied zur Bestattung Wien.

Achtung geboten ist hingegen bei Dumping-Preisen mancher privater Bestattungsunternehmen: Ominöse Angebote mit billigsten Preisen entpuppen sich meist als Mogelpackung. Bei einem Begräbnisangebot, das mit 1.000 Euro angeblich "alles, was man braucht", abdeckt, muss etwas faul sein. Daher gilt: Man kann zwar beim letzten Abschied einiges einsparen, aber wenn ein Bestattungsunternehmen eher einem Diskonter ähnelt, hat das mit Pietät nichts mehr zu tun.

3. Tipp: Feuerbestattung und Urne sind günstiger als die Sargbestattung

Wem es nicht auf eine „schene Leich“ und eine öffentlich zugängliche Grabstelle ankommt, der könnte über eine Feuerbestattung nachdenken: Nach der Einäscherung muss die Urne nicht bestattet, sondern kann zum Beispiel mit nachhause genommen werden. Das kostet den Hinterbliebenen deutlich weniger im Vergleich zu einer Erdbestattung, mit Sarg, Kosten für die Grabstätte und Grabstein. Hierfür muss man, laut Wolfgang Filipsky vom Wiener Verein mit ca. 6.000 bis 7.000 Euro kalkulieren. An dieser Stelle sein noch auf die laufend anfallenden Kosten für die Grabpflege hingewiesen, die zusätzlich zu den Bestattungskosten hinzukommen (siehe Tipp 5). Für die private Aufbewahrung der Urne braucht es lediglich einen Genehmigungsbescheid für Privatbegräbnisstätte der MA 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht), der ca. 40 Euro kostet. Dazu kommen nur noch die Kosten für Transport und Einäscherung, wobei man für die Einäscherung ca. 300 - 400 Euro rechnen muß. Verglichen dazu berechnet die städtische Bestattung Wien für die gleiche Leistung inklusive Abholung, Transport und anderer Services ca 1.500 bis 2.000 Euro.

Die Urne kann auch in zahlreichen alternativen Grabstätten beigesetzt werden: Laut Filipsky enthält jeder dritte Vertrag, den er abschließt, den Wunsch auf eine Baumbestattung. Die Vorteile einer Baum- oder Seebestattung liegen auf der Hand: Keine laufenden Kosten für eine Grabstelle und die Grabpflege! Natürlich werden auch extravagantere und daher teurere Möglichkeiten angeboten, wie z. B. die Asche zu einem Diamanten pressen lassen oder man lässt die letzten Überreste in den Weltraum schießen. "You are made out of stardust"

4. Tipp: Vorsicht bei den Nebenkosten der Trauerfeier

Will man "den Abgang" aber lieber doch in einem ganzen Stück machen, lassen sich auch bei einer traditionellen Sargbestattung hie und da Kosten senken. Was viele nicht wissen: Die Friedhöfe Wien als Tochtergesellschaft der Bestattung Wien berechnen als Saalmiete für die Sargaufbahrung 421 Euro für zwei Stunden und für die Urnenaufbahrung 175 Euro für eine Stunde. Das kann man umgehen, indem man direkt am Grab aufbahrt und dort Abschied nimmt. Das Ambiente für diese Art der Aufbahrung arrangiert meist der Bestatter.

4.1. Tipp: Essen und Beisammensein nach der Bestattung

In sehr vielen Kulturen ist es üblich, dass nach der Bestattung ein Totenmahl ausrichtet wird. Das Traueressen, auch Leichenschmaus, Totenmahl, Zehrung u.ä. genannt dient nicht nur der Stärkung sondern bietet auch einen wichtigen sozialen Rahmen um der verstorbenen Person nochmals gemeinsam durch Erinnerungen Reden und Erzählungen zu gedenkt. Diese besonderen Stunden nach einem manchmal schweren Abschied verdienen eine adäquate Umgebung.

Restaurant-Tipp für Trauerfeier

Cafesalon und Restaurant Concorida Schlössl
Simmeringer Hauptstraße 263/Zentralfriedhof Tor 1
Reservierung unter +43 (0)1 769 88 88

Trauerfeier Restaurant Wien Concordia Schlössl beim Zentralfriedhof


5. Tipp: Grabdeckel aus Stein: Wieviel ist Ihnen die ersparte Grabpflege wert?

Hat man keine Zeit, das Grab selbst zu pflegen, und nicht das nötige Kleingeld für die Friedhofsgärtner, gibt es eine solide Lösung: den Steindeckel. So einfach ist das allerdings bei den städtischen Friedhöfen nicht: Diesen Deckel müssen die Friedhöfe Wien erst bewilligen, und das kostet von 2.000 Euro aufwärts, je nach Friedhof und Lage der Grabstelle. Privatbestatter vermuten dahinter ein Komplott der Friedhöfe Wien zusammen mit ihren Friedhofsgärtnern, denen durch ein Steingrab natürlich eine regelmäßige Einnahmequelle abhanden kommt. Das dementiert die Bestattung Wien leicht belustigt als Verschwörungstheorie, denn es gibt ja nicht nur die hauseigenen Gärtnereibetriebe, sondern auch eine ganze Menge private Friedhofsgärtnereien. Bei der Deckelbewilligung gehe es vorrangig darum, der Versteinerung der Friedhöfe entgegenzuwirken, hat also vornehmlich mit dem Stadtbild zu tun, so das Statement der Verantwortlichen.

Bestattungsart Preise
Erbestattung 4.000 bis 6.000 €
Feuerbestattung 1.000 bis 4.500 €
Urnenneugrab ab 180 €
Gruftbestattung ab ca. 5.000 €
Edelsteinbestattung ab ca. 1.900 € (abhängig von Karat)
Naturbestattung ab ca. 600 €
Sozialbestattung Kostenübernahme durch Staat
Wasserbestattung ca. 1200 €
Aufbahrung 80 - 450 €
© Karl Gruber (Wikipedia) | Der Sankt Marxer Friedhof

Bestattungsvorsorge: Begräbnisversicherung als Entlastung für Hinterbliebene

Um den Angehörigen den eigenen Abgang zumindest finanziell und organisatorisch zu erleichtern, gibt es Bestattungsvorsorgeversicherungen: Es besteht die Möglichkeit, einen gewünschten Betrag, der für Bestattung und weitere Leistungen aufgewendet werden soll, einmalig oder über monatliche Prämien einzuzahlen und genau festzulegen, wie das Wunschbegräbnis ablaufen soll.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Bei einigen Versicherungen ist die Bestattung nicht verbindlich, sprich: Wenn die Hinterbliebenen nicht unbedingt die Vertrauenswürdigsten sind, können sie dieses Geld nach dem Ableben des Versicherten auch vor der Bestattung beheben und für eigene Zwecke missbrauchen – bei Familienfehden ist von dieser Art der Versicherung daher eher abzuraten. Der Wiener Verein hat deshalb das verbindliche Bezugsrecht eingeführt: Zuerst wird mit dem eingezahlten Geld die vom Versicherten gewünschte Beerdigung durchgeführt – sollte aufgrund von Gewinnbeteiligung oder dem guten Willen des Versicherten noch etwas übrig bleiben, wird diese Summe den Bezugsberechtigten oder gesetzlichen Erben nach Abwicklung der Bestattung auszuzahlt. So kommt man garantiert nach den eigenen Wünschen unter die Erde, oder wohin man immer möchte.

Um einen ersten Überblick darüber zu bekommen, was eine Bestattungsvorsorge alles leisten kann, haben wir hier für Sie drei Versicherungsunternehmen mit ihrem Angebot gegenübergestellt:

Leistungen Wiener Verein Sparkassen Versicherung AG Generali Versicherung AG
Angabe der Wüsche für
Bestattung und Grab 
Ja Ja, aber die Erfüllung kann nicht garantiert werden, da die Durchführung der Bestattung Sache des Bestattungsunternehmens ist.  Ja
Weltweites Überführungsservice zusätzliche Leistung, in Abstimmung mit Kundenwünschen zwischen 5.000 und 30.000 Euro zusätzliche Leistung; Maximalsumme 15.000 Euro, ist laut Versicherungsgesellschaft aus Erfahrung mehr als ausreichend zusätzliche Leistung, bis zur Höhe der versicherten Summe
Voller Sofortschutz ab
Abschließen der Versicherung
Ja Teilweise: In den ersten drei Jahren (bei laufender Prämienzahlung) bzw. im ersten Jahr (bei Einmalerlag) gilt der Versicherungsschutz nur bei Unfalltod. In anderen Fällen werden die bis dahin gezahlten Prämien ausgezahlt. Das hat damit zu tun, dass die s-Versicherung weder ein ärztliches Attest noch die Beantwortung von Gesundheitsfragen verlangt. Ja
Doppelauszahlung der
Versicherung bei Unfalltod
optionale Zusatzversicherung zur Absicherung erhöhter Kosten eines unfallbedingten Ablebens gegen einen kleinen Prämienbetrag zusätzliche Versicherungsleistung ("s Unfall-Schutz") Nein
Steigende Versicherungsleistung
 durch Gewinnbeteiligung
Ja Ja Ja
lebenslanger Schutz, auch nach
Ende der Prämienzahlung 
Ja Ja, aber im ersten (Einmalerlag) bzw. den ersten drei (laufende Prämienzahlung) nur teilweise. Bis zum Alter von 100 Jahren; sollte man das Ablaufen der Versicherung überleben, erfolgt eine Kapitalauszahlung
Prämienzahlungsdauer Mindestens 5 bis maximal 30 Jahre, abhängig vom Alter des Versicherten  Mindestens 5 bis maximal 30 Jahre, aber längstens bis zum Alter von 85 maximal bis zum Endalter von 80 Jahren
Minimale/maximale
 Versicherungssumme
Der Wiener Verein empfiehtl eine Mindest-Vorsorgesumme von 5.000 Euro. Die maximal mögliche Summe beträgt 50.000 Euro. Mindestens 4.000 Euro bis maximal 24.000 Euro für garantierte Lesitungen. Nicht darin inkludiert ist das Überführunsgservice.  Mindestens 5.000 Euro, maximal 10.000 Euro.
Grabpflege optional; individuelle Vereinbarung von Umfang und Dauer (überlicherweise 10 Jahre); die Grabpflege endet mit aufgebrauchter Versicherungssumme  optional; individuelle Vereinbarung von Umfang und Dauer (überlicherweise 10 Jahre) mit dem Wiener Verein; die vereinbarte Versicherungssumme für die Grabpflege darf die vereinbarte Summe für die Bestattungskosten nicht überschreiten; die Grabpflege endet in jedem Fall mit Aufbrauchen der Versicherungssumme Nein
Gesundheitsüberprüfung Bei Enmalerlag gibt es keinerlei Gesundheitsprüfung, bei Tarifen gegen "laufende Prämie und Sofortschutz" müssen einfache Gesundheitsfragen beantwortet werden, aber ein Arztbesuch ist nicht nötig.  Nein, dafür im ersten (Einmalerlag) bzw. in den ersten drei Jahren (laufende Prämienzahlung) Sofortschutz nur bei Unfalltod.  Einfache Gesundheitsprüfung mit vier Gesundheitsfragen
Auszahlung nach dem
Ableben einkommenssteuer-
und kapitalsteuerfrei
Ja Ja Ja (Bei einer vorzeitigen Auszahlung einer Versicherung mit Einmalprämie und einer Laufzeit von weniger als 15 Jahren kommt es zu einer Nachversteuerung.)
namentliches Bezugsrecht
und Auszahlung
Ja, wird für alle über die Bestattung hinausgehenden Leistungen empfohlen. Ist die Versicherungssumme höher als die Beerdingungskosten, wird die Differenz dem Bezugsberechtigten ausgezahlt. Ja, ist die Versicherungssumme höher als die Beerdingungskosten, wird die Differenz dem Bezugsberechtigten ausgezahlt.  Ja. Die Auszahlung erfolgt nach der Meldung des Todesfalls und mit Übermittlung der Sterbeurkunde und ist unabhängig von der Bestattung. Ist in der Polizze kein Bezugsberechtigter genannt, geht die Versicherungssumme an die gesetzlichen Erben. Der Versicherte kann aber auch veranlassen, dass die Auszahlung der übriggebliebenen Summe erst nach der Bestattung zu erfolgen hat, um möglichem Missbrauch vorzubeugen. Diese Gefahr schätzt die Generali Versicherung aber eher gering ein.
Höchstbeitrittsalter bei laufender Prämienzahlung 80, bei Einmalerlag 85 Jahre 85 Jahre Mindestens 40, bei laufender Prämienzahlung maximal 70 Jahre, bei Einmalerlag sogar 80 Jahre

Obwohl die Angebote variieren, ist doch jede Versicherung darauf bedacht, die Wünsche des Versicherten zu berücksichtigen und den Angehörigen den finanziellen und organisatorischen Aufwand abzunehmen.

Es gibt also durchaus einige einfache Möglichkeiten, um die Kosten für den auf gut wienerisch letzten Abgang im Zaum zu halten und gleichzeitig die Pietät zu wahren – man muss sie sich nur bewusstmachen! Schließlich soll der gebührende Abschied nicht zur Kosten-Nutzen-Rechnung verkommen.

Weiterführende Informationen zu Todesfall und Bestattung.

Friedhöfe in Wien mit Anfahrt, Öffnungszeiten und Kontaktdaten

Wir haben zu den jeweils größten Friedhöfen in den Wiener Gemeinebezirken die öffentlichen Verkehrsanbindungen, Öffnungszeiten sowie Kontaktdaten gesammelt. Die Öffnungszeiten sind, wenn nicht anders angegeben:

  • 3. November bis Ende Februar: von 8 bis 17 Uhr

  • März sowie von 1. Oktober bis 2. November: von 7 bis 18 Uhr

  • April bis September: von 7 bis 19 Uhr

  • Von Mai bis August jeden Donnerstag bis 20 Uhr

10. Bezirk Favoriten - Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf

Am 7. April 1858 wurde mit dem Friedhof Matzleinsdorf der erste evangelische Friedhof Wiens eröffnet. Er liegt an der Triester Straße 1 im Bezirk Favoriten.

Öffentliche Vekehrsmittel: Da sich der Friedhof nahe der Haltestelle Wien Matzleinsdorfer Platz befindet, ist er umfassend mit den Öffis erreichbar. So halten dort beispielsweise die S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S4 und S80, die Straßenbahn-Linien 1, 6, 18 und 62 sowie die die Autobus-Linie 14A.

Öffnungszeiten:

  • November bis Februar: 08:00 - 17:00
  • März: 08:00 - 18:00
  • April: 07:00 - 18:00
  • Mai bis August: 07:00 - 19:00
  • September bis Oktober: 07:00 - 18:00

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 604 33 42

11. Bezirk Simmering - Wiener Zentralfriedhof

Der Wiener Zentralfriedhof ist der größte Friedhof Wiens. In ihm sind auch der Evangelische Friedhof (Tor III), der alte israelitische Friedhof (Tor I) und der neue israelitische Friedhof (Tor IV) zusammengefasst. Der Zentralfriedhof liegt im 11. Bezirk Simmering an der Simmeringer Hauptstraße 234.

Öffentliche Vekehrsmittel: Straßenbahnlinien 71 und 6; jene können übrigens bequem von der U3-Endstation Simmering erreicht werden.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 534 69 28405

12. Bezirk Meidling - Südwestfriedhof

Der Südwestfriedhof in Meidling ist der zweitgrößte Friedhof Wiens und besteht aus zwei Teilen, welche durch die Wundtgasse getrennt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel: Der Friedhof ist durch die Buslinie 63A mit Haltestellen an jedem Tor zu erreichen.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 534 69 28405

13. Bezirk Hietzing - Hietzinger Friedhof

Der Hietzinger Friedhof liegt Nachbarschaft zum Schloss- und Parkareal von Schönbrunn. 

Öffentliche Verkehrsmittel: Nahe des Friedhofs befindet sich die Station Montecuccoliplatz. Hier halten die Buslinien 56A sowie 56B.

Kontakt: Tel. +43 (0)1 534 69 28220

14. Bezirk Penzing - Baumgartner Friedhof

Mit 33.339 Grabstellen ist der Baumgartner Friedhof der größte Friedhof im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing.

Öffentliche Verkehrsmittel: An der Station Baumgartner Friedhof hält die Buslinie 47A.

Kontakt: Tel:. +43 (0)1 534 69 28200

16. Bezirk Ottakring - Ottakringer Friedhof

Der Friedhof in Ottakring wurde 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist somit vielleicht der älteste konstant genutzte Friedhof der Stadt.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Station Ottakringer Friedhof ist über die Buslinien 45A, 46A sowie 46B zu erreichen.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 534 69 28240

17. Bezirk Hernals - Hernalser Friedhof

Der Friedhof in Hernals ist der siebgrößte Wiens und wurde zwischen 2004 und 2006 generalsaniert.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Station Hernalser Friedhof ist durch die Buslinie 42A erreichbar.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 486 33 62

18. Bezirk Währing - Neustifter Friedhof

Obwohl der Neustifter Friedhof den Namen eines Ortsteils im 19. Bezirk Döbling trägt, gehört er seit Grenzänderungen im Jahre 1938 zum 18. Bezirk.

Öffentliche Vekehrsmittel: Die Station Neustifter Friedhof ist mit der Buslinie 41A erreichbar. Haltestellen sind an sämtlichen Toren.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 440 14 44

19. Bezirk Döbling - Döblinger Friedhof

Der Döblinger Friedhof besitzt seit 1888 eine israelitische Abteilung, sowie seit 1894 eine Begräbnisstätte für muslimische Soldaten des damaligen k. k. Militär-Territorial-Commandos.

Öffentliche Verkehrsmittel: Der Friedhof ist durch die Station Neustifter Friedhof mit der Buslinie 41A erreichbar.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 479 51 94

21. Bezirk Floridsdorf - Stammersdorfer Zentralfriedhof

Flächenmäßig ist der Stammersdorfer Zentralfriedhof der fünftgrößte Friedhof Wiens. In ihm gibt es eine Abteilung für Heldengräber der Gefallenen der Roten Armee und der verstorbenen sowjetischen Soldaten aus der Zeit der Befreiung.

Öffentliche Vekehrsmittel: Aufgrund seiner Lage direkt an der Stadtgrenze ist der Friedhof nur über die Regionalbus-Linie 125 erreichbar.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 292 13 61

22. Bezirk Donaustadt - Kagraner Friedhof

Bis heute erinnert ein Pestkreuz daran, dass es zeitweise nötig war am Kagraner Friedhof einen weiteren Friedhof für Pestopfer zu errichten.

Öffentliche Vekehrsmittel: Die Station Kagraner Friedhof wird von der Buslinie 31A bedient.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 25 85 455

23. Bezirk Liesing - Inzersdorfer Friedhof

Für den Großindustriellen Richard von Drasche-Wartinberg wurde am Inzersdorfer Friedhof ein eigens eingefriedetes Mausoleum errichtet.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Station Inzersdorf Friedhof wird von der Buslinie 66A befahren.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 615 49 19

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Ein guter Tipp dabei? Teile es mit deinen Freunden.

Kommentar hinzufügen

Datenschutz *
Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung nehmen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis. Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten ausschließlich zweckgebunden zur internen Bearbeitung (Posting-Kommentar) verwendet werden.

Bitte trage in das folgende Feld "Ja" ein, wenn Du damit einverstanden bist, dass die von dir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden.

weitere Meinungen

Voll sensibel geschrieben, der Beitrag, vor allem am Anfang. Da freut man sich als Hinterbliebener gleich doppelt!

, 03.11.2017 um 13:39
  1. Stadt Wien
  2. Wien