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Bälle

Opernball in der Wiener Staatsoper

Der Opernball findet am Donnerstag, 20. Februar 2020 in der Wiener Staatsoper statt. Infos zum Programm, Dresscode, Hotels in der Nähe sowie zu Preisen und Reservierung von Opernballkarten finden Sie hier.

Opernball-Komitee
© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn | Das Alterslimit für das Komitee liegt bei mind. 17 und max. 24 Jahren Rückblick auf den Opernball in der Wiener Staatsoper 2012

Der Wiener Opernball gilt als der gesellschaftliche Höhepunkt des Faschings in Wien. Aus dem In- und Ausland kommen bedeutende Politiker, Unternehmer, Hochadel und gekrönte Häupter, Künstler, Größen aus der Welt des Sports und andere Berühmtheiten auf den Wiener Opernball als den Treffpunkt der Prominenz – weniger um zu tanzen, sondern um dabei zu sein, um zu sehen, vor allem aber um gesehen zu werden.

Wiener Opernball

Location: Wiener Staatsoper (Adresse und Anfahrtsplan finden Sie im Adressblock)

Datum: 20. Februar 2020

Wiener Opernball Karten & Preise 

Eintrittskarte: 315 Euro

Reservierungen werden ausschließlich per Brief oder E-mail entgegen genommen.

Kontakt:
Wiener Staatsoper
Opernballbüro
Hanuschgasse 3
1010 Wien
opernball(at)wiener-staatsoper.at

Tisch-& Logenkarten: (Preis pro Loge/Tisch)

  • Rangloge: 23.600 Euro
  • Bühnenloge (Doppelloge): 23.600 Euro
  • Bühnenloge (Einzelloge): 13.300 Euro
  • Bühnenlogentisch: 11.500 Euro
  • Tisch für 6 Personen: 1.260 Euro
  • Tisch für 4 Personen: 840 Euro
  • Tischanteil für 3 Personen: 630 Euro
  • Tischanteil für 2 Personen: 420 Euro
  • Tisch für 4 Personen im 6. Stock: 420 Euro
  • Tischanteil für 2 Personen im 6.Stock: 210 Euro

Alle Karten können ausschließlich per Mail oder per Post bestellt werden -  Alle Infos zum Ballkarten-Verkauf

Programm Eröffnung 2020

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Bis zum Auftritt der Debütanten sorgen "Kordelsteher" dafür, dass die Tanzfläche frei bleibt. Der Eröffnungstanz endet traditionell mit den Klängen des „Donauwalzers“ und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“.

Das Eröffnungsprogramm 2020 im Detail

  • Fanfare von Karl Rosner
    Witolf Werner – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
  • Österreichische Bundeshymne
    Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
  • Europahymne von Ludwig van Beethoven
    Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
  • Polonaise aus der Oper Eugen Onegin von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
    Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees
    Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
  • Künstlerleben, Walzer, op. 316 von Johann Strauß (Sohn)
    Choreographie: Lukas Gaudernak, Kostüme: Christof Cremer Wiener Staatsballett; Studierende der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, Wiener Staatsopernorchester
  • Ouvertüre zu Carmen von Georges Bizet
    Speranza Scappucci – Wiener Staatsopernorchester
  • „La fleur que tu m’avais jetée“ aus Carmen von Georges Bizet
    Speranza Scappucci – Wiener Staatsopernorchester
    Jonas Kaufmann
  • „Dein ist mein ganzes Herz“ aus Das Land des Lächelns von Franz Lehár
    Speranza Scappucci – Wiener Staatsopernorchester
    Jonas Kaufmann
  • Künstler-Gruß, Polka française, op. 274 von Josef Strauß
    Choreographie: Roman E. Svabek
    Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
    Jungdamen- und Jungherren-Komitee
  • Eröffnungswalzer An der Schönen Blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
    Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester 

Opernball: Die Eröffnung der Debütanten

Einer der Höhepunkte des Wiener Opernballs findet bereits zu Beginn der Feierlichkeiten statt: Durch das Vortanzen der rund 144 Debütantenpaare findet die Eröffnung des Opernballs statt. Beim sogenannten Jungdamen- und Jungherrenkomitee handelt es sich um junge Frauen und Männer im Alter von 17-24 Jahren, sie kommen nicht nur aus Österreich, sondern aus aller Welt. Traditionell wird von den Debütanten ein Linkswalzer getanzt

Viele Jahre wurde die Eröffnung von der Tanzschule Elmayer durchgeführt. Zwischen 2009 und 2015 wurde die Organisation an verschiedene Tanzschulen in den Bundesländern ausgelagert und wurde bis 2018 etwa von der Tanzschule Svabeck durchgeführt. 2019 übernahm erstmals die Tanzschule Santner. Töchter und Söhne der „guten Familien“ aus Wien, aber auch aus aller Welt, bemühen sich, den Wiener Opernball als Debütant oder Debütantin eröffnen zu dürfen, gilt er doch als der Inbegriff des Balls schlechthin.

Das erste gleichgeschlechtliche Debütantenpaar

Es ist eine Premiere für den Wiener Opernball: Zum ersten Mal werden zwei Frauen bei der Eröffnung gemeinsam tanzen. Die beiden heterosexuellen Frauen aus Deutschland möchten mit ihrer Teilnahme für eine Chancengleichheit von gleichgeschlechtlichen Paaren bei konservativen Veranstaltungen werben. Der traditionelle Schwarz-weiß-Effekt beim Tanzen bleibt weiterhin bestehen, denn es war für die beiden klar, dass eine Dame ein weißes Kleid, die andere Dame einen schwarzen Frack tragen möchte.

Mehr über die Debütanten des Opernballs erfahren Sie hier!

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Dresscode und Kleidervorschrift: Was anziehen zum Opernball? 

Noch mehr als bei anderen Veranstaltungen gilt beim Opernball das Motto: Sehen und gesehen werden: Wer beim High-Society-Event des Jahres eine gute Figur machen möchte, sollte einige Regeln befolgen, um keinen Faux-Pas zu begehen.

Für den Wiener Opernball gilt folgender Dresscode:

Damen: langes Abendkleid

Herren: Frack

Was zunächst simpel klingt, ist mit einigen Stolperfallen verbunden, denn wer den Dresscode nicht befolgt, dem wird der Zutritt zum Ball verwehrt. 

Für die Damen gilt:

  • Ballkeid muss unbedingt lang sein! (mindestens knöchellang) 
  • kein Cocktailkleid
  • weiter Rockteil
  • Kein zu körperbetontes Kleid
  • Dekollete: nicht zu tief
  • keine Armbanduhr

Für die Herren gilt:

  • Frack-Pflicht (eleganter Abendanzug mit taillenkurzem Jackett und "Schwalbenschwanz")
  • kein Smoking, kein simpler Anzug
  • keine Krawatte
  • Mascherl (weiß)

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Wer moderiert den Opernball? Die TV-Übertragungen

Natürlich gibt es vom wichtigsten Society-Event des Jahres auch diverse Live-Übertragungen. Die wichtigste ist jene Sendung, die vom ORF in Zusammenhang mit dem Bayrischen Rundfunk im TV übertragen und auch auf 3sat übertragen wird. Als wichtigste Moderatoren sind seit 2012 für den ORF Mirjam Weichselbraun, Barbara Rett und Alfons Haider zuständig. 

2020 kommt in das Moderatoren-Trio allerdings frischer Wind. Barbara Rett wird nach 14 Jahren erstmals nicht moderieren. An ihre Stelle tritt ihre Kollegin Teresa Vogel.

Ein wichtiger Bestandteil der TV-Übertragung sind seit 2001 zudem die Kommentare von Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Gäste zum Opernball: Lugner & Co 

Lugners Stargast 2020 ist die italienische Schauspielerin Ornella Muti

Der Wiener Opernball ist ein beliebter und begehrter Schauplatz für die Prominenz der Gesellschaft - und für Personen, die als prominent gelten wollen. Die Preise für Eintritt, Logen, sowie Speisen und Getränke am Opernball sind legendär, wie auch so mancher Auftritt der Gäste. Wer erscheint mit wem in welchem Outfit, ist tagelang Thema des Geschnatters der Wiener. 

Im Mittelpunkt des Interesses steht seit 1992 Baumeister Richard "Mörtel" Lugner, der jedes Jahr eine andere berühmte Persönlichkeit am Opernball präsentiert. Unter den illustren Gästen befanden sich etwa Faye Dunaway, Paris Hilton oder Ivana Trump.  Die Abwicklung dabei verlief nicht immer reibungslos: so sagte Hollywoodsternchen Lindsay Lohan 2010 ihr Erscheinen beim Opernball nach Konflikten über die Gage ab. Stattdessen sprang kurzerhand Musikproduzent Dieter Bohlen für sie ein.

Geschichte des Wiener Opernballs

Seinen Ursprung hat der Wiener Opernball in den Feierlichkeiten, welche die Künstler der Hofoper an das politische Ereignis des Wiener Kongresses (1814/15) anschlossen. 1877 fand der Opernball als Soirée erstmals in der Staatsoper statt. Nachdem Ende der Donaumonarchie wurde die Tradition zunächst als Opernredoute der Ersten Republik und seit 1935 als Wiener Opernball weiter geführt.

Wer organisiert den Opernball? - Die Chefin

Seitdem der Opernball 1956 zum ersten Mal in der zweiten Republik wieder stattfand, werden die Festlichkeiten von den Opernball-Ladies organisiert. Folgende Damen haben Opernballgeschichte geschrieben:

  • 1956–1980: Christl Gräfin Schönfeldt
  • 1981–1996: Lotte Tobisch-Labotýn
  • 1999–2007: Elisabeth Gürtler-Mauthner
  • 2008 - 2016: Desirée Treichl-Stürgkh
  • seit 2017: Maria Großbauer

Diese kümmern sich um den gesamten Ablauf des Balles und können maßgebliche Entscheidungen treffen. So wurde unter Elisabeth Gürtler-Mauthner 2005 für die meisten Räumlichkeiten ein Rauchverbot eingeführt und beschlossen, dass die Parterre- und Ranglongen lediglich an Donatoren vermietet werden dürfen, die einen Jahresbeitrag von 6.800€ plus 10% Umsatzsteuer leisteten.

Seit 2017 obliegt die Organisation des Opernballs Maria Großbauer, die mit dem Geburtsjahrgang 1980 die bisher jüngste Opernball-Lady ist. 2020 wird für Großbauer allerdings das letzte Jahr als Opernball-Lady. Nach vier Durchgängen gab sie Anfang 2020 bekannt, die Leitung abzugeben.

Opernball international

Inzwischen sind auch vielerorts Imitationen des Wiener Opernballs entstanden: So wird etwa auch in New York, in Dubai, Zagreb, Kuala Lumpur und Malaysia ein Wiener Opernball veranstaltet. 

Zusätzlich dazu finden, inspiriert vom Wiener Original, vor allem in Deutschland diverse Opernbälle statt.

In Graz findet als Pendant zudem die Grazer Opernredoute statt


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weitere Meinungen

Der Herr Minister Moser hat sich ja was Geleistet ! Wiederum eine Schande für Österreich ! Das Wurschtprojekt , eine Schande für Österreich !

, 02.03.2019 um 09:19

Erlaubt ist was gefällt, ich finde die Kleider sehr aufregend, so eine schöne Veranstaltung ist viel zu selten. Weiter so :)

, 24.02.2017 um 12:30

Ein Event für geile Selbstdarsteller. Den Sinn dieses Balls werde ich nie verstehen. Schließt die Tore und entsorgt die Schließer.

, 23.02.2017 um 22:54

Können die beide während der Eröffnung nicht einfach die Klappe halten, danach ist doch genug Zeit zum Plaudern !!!

, 04.02.2016 um 22:04

Und wie viel darf ich dafür bezahlen mit meinen Steuern, dass sich da die Reichen und besseren Menschen amüsieren?

Maik

, 04.02.2016 um 21:55

Und wie viel darf ich dafür bezahlen mit meinen Steuern, dass sich da die Reichen und besseren Menschen amüsieren?

, 27.01.2016 um 02:53

Ich war gestern beinder Generalprobe.Zum Abschluss redete der Tanzeister ohne Mikophon.Ich haybne nichts verstgaynden,alle anderen Besucher auch nicht.
warum hat man ihm kein Mikrohn gegeben? Ein versehen oder Absicht?

Die Darbietuingen waren sehr schön und gelungen.

Herzliche Grüße NOrbnert Schneeweis

, 07.02.2013 um 16:45
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