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Zombieland 2: Doppelt hält besser?

In der Fortsetzung zu Zombieland kehrt die Gruppe um Emma Stone nach zehn Jahren wieder zurück auf die große Leinwand. Aber war die Fortsetzung wirklich notwendig?

Zombieland
© Screenshot youtube.com/SonyPicturesAustria | Zombieland ist zurückhttps://www.youtube.com/watch?v=Oge04-h8fEY&list=PL60CBA3EAA9055060&index=2

Zombieland 2 Kritik

Die Reunion-Welle in Hollywood scheint kein Ende zu nehmen. Der anhaltende Nostalgie-Hype in den sozialen Medien hat jetzt auch Zombieland erwischt. Zehn Jahre nach dem Zombie-Kultfilm erfahren Fans, was aus der Truppe rund um Jesse Eisenberg, Emma Stone, Woody Harrelson und Abigail Breslin wurde.

Die vier sind in der Fortsetzung Zombieland: Doppelt hält besser immer noch zusammen und haben sich im Weißen Haus einquartiert. Der Alltag ist trotz anhaltender Zombie-Apokalypse eingekehrt und die Beziehung zwischen Columbus (Jesse Eisenberg) und Wichita (Emma Stone) scheint kurz vor dem nächsten großen Schritt zu stehen.

Aber es wäre nicht Zombieland, wenn die schöne heile Welt nicht ruckartig unterbrochen wird, als die jüngste im Bunde – Little Rock – sich auch nach gleichaltrigen Bezugspersonen sehnt und mit ihrer Schwester Wichita wegläuft. Denn diese ist sich nicht ganz sicher, ob das Leben mit Columbus wirklich für sie gemacht ist.

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Gelungene Fortsetzung mit Anspielungen ans Original

Bei Bekanntmachung der Fortsetzung waren Fanherzen zwiegespalten. Denn so sehr man sich über ein Wiedersehen mit den legendären Charakteren gefreut hat, so groß war auch die Sorge, dass die Fortsetzung das Vermächtnis des Films schlecht machen könnte. Denn nur allzu oft verderben erzwungene Fortsetzungen den Kultstatus von Filmen.

Bei Zombieland ist das scheinbar unmögliche jedoch gelungen: Die Fortsetzung übertrifft das Original zwar nicht, schafft es aber, den gleichen Humor und ein ähnliches Gefühl auf die Leinwand zu bringen, wie schon vor zehn Jahren. Vor allem für Fans schafft der Film so eine allzu bekannte Atmosphäre, ohne dabei den ersten Teil zu kopieren. Zwar ist die Handlung nicht allzu aufwendig und vielschichtig gestaltet, durch die Abwechslung zwischen Zombie-Apokalypse und Roadmovie wird einem aber nicht langweilig. 

Das liegt auch an der Besetzung, die in der Fortsetzung erneut eine großartige Dynamik hat. Die vier Hauptdarsteller schaffen es, zwischen humorvollen und ernsten Szenen natürlich und authentisch zu wechseln. Anspielungen aus dem Original werden zelebriert aber gleichzeitig nicht einfach nur aufgewärmt, sondern weiterentwickelt.

Auch die Charaktere selbst durchleben in dieser Fortsetzung eine zufriedenstellende Charakterentwicklung und es wirkt für den Zuschauer immer wieder so, als wäre seit 2009 kaum Zeit vergangen. Wer Lust auf Nostalgie hat und die ein oder andere brutale Zombieermordung erträgt, ist in diesem Film also perfekt aufgehoben.

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