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Radtouren in Österreich: Die Alpen mit dem Rad erkunden

Radtouren durch Österreich erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Österreich zählt zu den am besten ausgebautesten Radnetzen der Welt und zeichnet sich zusätzlich durch landschaftliche Vielfalt und eine entsprechende Infrastruktur aus.

Dein Bike gibt dir Berge

Treten, schön rund treten und immer höher hinauf und dann steil hinunter. Mountainbiking gibt immer mehr Aktivurlaubern den Kick in der freien Natur. Längst sind es nicht nur Idealisten und Sportfreaks, die mit dem Bike die Berge erobern. Täglich entdecken Urlaubs-Sportler, Familien und Erlebnishungrige die Freiheit im Sattel. Das heimische Mountainbike-Streckennetz umfasst bereits 17.000 Kilometer beschilderte Forstwege und lässt selbst für Anspruchsvolle keine Wünsche mehr offen.

Österreich zählt zu jenen Ländern mit den am besten ausgebautesten Radnetzen der Welt und zeichnet sich zusätzlich durch landschaftliche Vielfalt und eine entsprechende Infrastruktur aus. Zahlreiche Hotels und Pensionen an den Strecken sind auf Radlerwünsche eingestellt und bieten das nötige Service von Reparatur und Verleih, über Tourguiding und Trainingsbetreuung bis hin zu einem Après-Bike-Relaxangebot.

Die Alpentour

Die Alpentour ist mit 1138 Kilometern die längste beschilderte Mountainbike-Strecke. Als große Runde durchzieht sie die ganze Steiermark nördlich von Graz und führt durch Hochgebirge und Hügelland. Entlang der ganzen Strecke sorgen 45 Alpentour-Wirte für bikergerechte Verpflegung und Beherbergung sowie den Gepäcktransport von Gasthof zu Gasthof.

Tirol Vital Route

Die Tirol Vital Route ist in sieben Etappen unterteilt und führt vom Tannheimertal entlang der Nördlichen Kalkalpen und des Karwendels bis nach Kitzbühel. Auf 323 Kilometern und insgesamt 7352 Höhenmetern wird der eine oder andere schweißtreibende Anstieg mit Traumabfahrten und herrlichen Panoramablicken auf die Tiroler Bergwelt belohnt.

Kärnten Seen Biking Tour

In 12 Etappen führt die Kärnten Seen Biking Tour durch die schönsten Bergregionen Kärntens bis zu den Grenzregionen von Slowenien und Italien. Klar, dass die Etappenorte an den großen Kärntner Seen liegen, die optimale Entspannung nach einer anstrengenden Tour bieten.

Alpe-Adria-Biketour

Eine Herausforderung für Geübtere stellt die Alpe-Adria-Biketour über die Hohen Tauern, die Nockberge und die Karnischen Alpen direkt an die Adria dar. 6675 Höhenmeter bieten Action und Abenteuer.

Mountenbiken mit Schulung

Wem diese Routen nicht ganz geheuer sind, sollte es mit kleinen Tagestouren angehen oder gleich die Schulbank in Sachen Mountainbiking drücken. Die bike academy in den Kitzbüheler Alpen bietet Fahrtechnik-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Trainings-Touren an. Insgesamt 276 Kilometern Mountainbike-Wege bieten ein ideales Revier für höhenhungrige Draht-Gämsen. Für Geübte und gute Schüler verspricht die „Mausefalle“ der berühmt-berüchtigten Streif den ultimativen Thrill. Weitere Schulen gibt es in ganz Österreich. Viele davon sind Schischulen, die sich Sommer darauf spezialisiert haben, die „Ski“-Hänge für Biker bezwingbar zu machen. Spritzige Schotter-Carving-Passagen, anspruchsvolle Single-Trails und beachtliches Gefälle sorgen für einen wahren Adrenalin-Rausch. Action pur auf zwei Rädern – das ist das Gebot des Herbstes.

Tipps und Tricks von Profis:

  • -> Das Material muss passen: Deswegen, Mountainbikes nicht im Supermarkt, sondern im Fachhandel mit guter Beratung kaufen. Besonders auf Bremsen und Schaltung achten.
  • -> Die Grundausstattung besteht aus Radhose, Helm und Radhandschuhen – denn beim Stürzen stützt man sich automatisch mit den Händen ab. Der Helm ist ein absolutes Muss. Radschuhe haben eine härtere Sohle, die die Kraftübertragung auf die Pedale erleichtern. Für Mountainbiker ist eine Kombination aus Wander- und Bergschuh empfehlenswert – gibt’s in allen guten Sportgeschäften
  • -> Bergauffahren: immer vorausschauend fahren und schon vor der Steigung schalten. Lieber eine leichtere Übersetzung mit höherer Trittfrequenz wählen. Dabei auf einen runden Tritt achten und den Oberkörper ruhig halten. Zur Entlastung der Gesäß- und Rückenmuskulatur empfiehlt es sich, immer wieder im Stehen, im sogenannten Wiegetritt, zu fahren. Das beugt Kreuzschmerzen vor.
  • -> Bergabfahren: Am besten den Sattel tiefer stellen. Dadurch wird das Gewicht nach hinten verlagert. Das ergibt auch gleichzeitig ein besseres Gleichgewicht. Im Stehen bei waagrechten Pedalen bergab fahren. Verringert die Stoßbelastung. Wer ständig an den Bremsen hängt, wird heiße Finger bekommen. Zwischendurch laufen lassen, Kurven stärker anbremsen. Vorderbremse dosiert einsetzen, sonst kommt es zu unfreiwilligen Köpfler über die Stoßstange.
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