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Öffentl. Verkehrsmittel

U-Bahn Wien: U-Bahn Plan für alle Linien

Das Netz der U-Bahn in Wien besteht aus fünf Linien: U1,U2, U3, U4 und U6. Alle U-Bahn Linien fahren direkt durch das Zentrum Wiens und führen weiter in die Wiener Außenbezirke. Hier finden Sie alle Infos über das U-Bahn Netz in der Stadt Wien: Den Plan der U-Bahn, Fahrpläne, Tickets, Auskunft und Informationsstellen.

Zug der Linie U2 fährt in Wien über die Donaustadtbrücke Richtung Stadt
© Peter Gugerell | Wiener U-Bahn Linie 2 bei der Donaustadtbrücke

Welche U-Bahn fährt...

... zum Hauptbahnhof ⇒ U1, Station Hauptbahnhof (Südtirolerplatz)

... zum Stephansdom ⇒ U1 & U3, Station Stephansplatz

... zum Riesenrad ⇒ U2, Station Praterstern

... zum Schloss Schönbrunn ⇒ U4, Station Schönbrunn

... zur Universität Wien ⇒ U2, Station Schottentor

Allgemeine Info: +43 1 7909 100
Ticket-Hotline: +43 1 7909 125
Lost & Found:
+43 1 7909 188

U-Bahn Plan

Jeder U-Bahn Linie ist eine Kennfarbe zugeordnet, welche die Orientierung in den Stationen erleichtern soll. Die Linien sind von 1 bis 4 durchnummeriert - die fünfte befindet sich noch in Planung - die letzte Linie heißt U6. Als Orientierungshilfe und um zu sehen, wo Sie umsteigen können, haben wir Ihnen den kompletten U-Bahn Plan inklusive Schnellbahnen der Wiener Linien für Sie bereitgestellt.

Für Großansicht als PDF auf den Netzplan klicken!U-Bahn Netzplan

Fahrpläne und Stationen der fünf U-Bahn-Linien 

Aktualisiert am 2. September 2017:

  • Die Wiener U-Bahn wird von den Wiener Linien betrieben und verkehrt täglich ab etwa 5:00 Uhr früh.
  • Die letzten U-Bahn-Züge fahren gegen 0:30 Uhr vom Stadtzentrum ab.
  • An Wochenenden und vor Feiertagen fährt die U-Bahn durchgehend - nachts im Intervall von etwa 15 Minuten.

U1: Befährt die Strecke Oberlaa bis Leopoldau (24 Stationen) im Intervall von 2-8 Minuten. Wichtige Stationen: Karlsplatz, Stephanplatz, Schwedenplatz, Praterstern, Alte Donau & Donauinsel.

Hier finden Sie alle Infos zur U1: Fahrpläne, Abfahrtszeiten, Intervalle und Stationen

U2: Befährt die Strecke von Karlsplatz bis Seestadt (20 Stationen) im Intervall von 3-8 Minuten. Wichtige Stationen: Karlsplatz, Volkstheater, Museumsquartier, Praterstern, Stadion

Hier finden Sie alle Infos zur U2: Fahrpläne, Abfahrtszeiten, Intervalle und Stationen

U3: Befährt die Strecke Ottakring bis Simmering (21 Stationen) im Intervall von 3-10 Minuten. Wichtige Stationen: Landstraße, Rochusgasse, Herrengasse, Stephansplatz, Volkstheater, Neubaugasse, Westbahnhof, Gasometer

Hier finden Sie alle Infos zur U3: Fahrpläne, Abfahrtszeiten, Intervalle und Stationen

U4: Befährt die Strecke Hütteldorf bis Heiligenstadt (19 Stationen) im Intervall von 3-10 Minuten. Wichtige Stationen: Hietzing, Karlsplatz, Stadtpark, Landstraße, Schwedenplatz, Schottenring

Hier finden Sie alle Infos zur U4: Fahrpläne, Abfahrtszeiten, Intervalle und Stationen

U6: Befährt die Strecke Siebenhirten bis Floridsdorf (24 Stationen) im Intervall von 3-7 Minuten. Wichtige Stationen: Währinger Straße, Volksoper, Handelskai, Neue Donau, Westbahnhof

Hier finden Sie alle Infos zur U6: Fahrpläne, Abfahrtszeiten, Intervalle und Stationen

Nacht-U-Bahn: Seit 2010 fährt in den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen die Wiener U-Bahn durchgehend!

Hier finden Sie alle Infos zur Nacht-U-Bahn: Intervalle, Tickets, Fahrpläne

Schneller zum Ziel: Alle Auto- und Öffi Strecken in unserem kostenlosen Routenplaner!

Tarife und Tickets

Alle Verkehrsmittel im Raum Wien sind im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) zusammengefasst. Das heißt Sie dürfen mit jedem Fahrschein, der das VOR-Zeichen trägt, jedes öffentliche Verkehrsmittel im Raum Wien benutzen.

Je nach dem, ob Sie nur eine kurze Strecke zurücklegen müssen, oder ob Sie  mehrer Tage in Wien bleiben, gibt es unterschiedliche Tickets.

Hier erfahren Sie alles über die Tickets für die Wiener Linien.

U-Bahn Ausbau in Wien: neue Wagen und Stationen 

Der U-Bahn-Bau in der Stadt Wien hat  im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen recht spät begonnen. Ende der 60er-Jahre erfolgte der Spatenstich für die erste U-Bahn der Linie U1. Es dauerte aber bis Ende der 70er-Jahre, ehe der U-Bahn-Vollbetrieb auf den ersten Teilstrecken erfolgen konnte.

1978 fuhr die U1 zum Beispiel vom Reumannplatz bereits bis zum Karlsplatz. Das U-Bahn-Netz wurde in weiterer Folge schnell weiterentwickelt und in den frühen 80er-Jahren konnten die Wiener Linien drei U-Bahn-Linien anbieten.

Die Linie U1 beförderte die Menschen vom Reumannplatz bis nach Kagran, die U-Bahn-Linie U2 stellte die Verbindung zwischen dem Schottenring und dem Karlsplatz her und Linie U4 verband den Westen Wiens mit dem Norden.

Diese drei Schnellverbindungen innerhalb Wiens waren derart erfolgreich, dass sehr rasch der Ausbau des U-Bahn-Netzes in Angriff genommen wurde, das zum damaligen Zeitpunkt eine Streckenlänge von ungefähr 30 Kilometer aufwies.

Die ehemalige Stadtbahn am Gürtel wurde zur U6 und verbindet in der Zwischenzeit Floridsdorf mit Siebenhirten und die Linie U3 führt von Ottakring im Westen bis nach Simmering im Südosten der Stadt.

Die letzten Verlängerungen im U-Bahn-Netz betrafen die Linien U1 und U2: Die U1 fährt seit 2006 bis nach Leopoldau und die U2 seit 2010 bis zur Seestadt. Für die U2 war das die zweite Verlängerung innerhalb kurzer Zeit, denn schon 2008 wurde sie bis zum Ernst-Happel-Stadion ausgeweitet. Das war unter anderem für die teilweise dort ausgetragene Fussball-Europameisterschaft 2008 notwendig, um dem dementsprechend großen Fahrgastaufkommen gerecht zu werden.

2010 legten die Wiener Linien ein Rekordjahr hin: Deutlich steigende Fahrgastzahlen, der erfolgreiche Nacht-U-Bahn-Betrieb mit 2 Millionen Fahrgästen seit ihrer Einführung oder der starke Anstieg bei den Jahreskarten. All das zeigt, dass die Wiener Linien zu den Top-Nahverkehrsdienstleistern in Europa zählen.

2011 wurde die Qualitäts- und Infrastrukturoffensive fortgesetzt: mit über 50 neuen Fahrzeugen, neuen Straßenbahnlinien, dem Neubau der Hauptwerkstätte und dem Ausbau der Wiener U-Bahn.

Mit ein Grund wären dabei sicher auch die immer noch steigenden Spritpreise, was auch zu einem vermehrten Interesse an alternativer Mobilität führt. Ein weiterer Grund dafür wäre aber sicherlich die auch stetig in Verbesserung befindlichen U-Bahnlinien Wiens.

Die neue U5

Das Wiener U-Bahn-Netz besteht zurzeit aus fünf U-Bahn-Linien. Während die Nummerierung des U-Bahn-Systems von U1 bis U4 durchgängig läuft, trägt die fünfte und letzte Linie den Namen U6. Der Grund: Im Laufe der ersten U-Bahn-Planungen wurden verschiedenste Konzepte für eine Linie U5 ausgearbeitet, jedoch - meist aus finanziellen Gründen - immer wieder zurückgestellt. 

Mittlerweile wurde der Bau der neuen U5 fixiert. 2014 wurde der Plan der Öffentlichkeit präsentiert. Die U5 soll die erste vollautomatische U-Bahn Wiens werden. Die Strecke soll vom Karlsplatz über die Stationen Museumsquartier, Volkstheater, Rathaus, Altes AKH (neu), Arne-Carlsson-Park (neu), Michelbeuern-AKH bis zur neuerrichteten Endstation Elterleinplatz in Hernals führen.

» Mehr zur neuen U-Bahn Linie U5

Gleichzeitig wird die Streckenführung der U2 umgelegt: Ab Rathaus geht es zur Neubaugasse, Pilgramgasse, Reinprechtsdorferstraße (neu), Matzleinsforfer Platz (neu), Gußriegelstraße (neu) bis Wienerberg (neu).

Im Vergleich noch immer Top

Neben der U2-Verlängerung in die Donaustadt , die zu einem Passagierplus von 50.000 Fahrgästen pro Werktag führte, gilt die Einführung der Nacht-U-Bahn als Höhepunkt des Jahres 2010. Wien ist dabei nach wie vor international im Spitzenfeld: Während in Wien ein 15-Minuten-Takt angeboten wird, muss man in Hamburg 20 Minuten warten, in Stockholm sogar eine halbe Stunde. Der Fahrpreis ist ebenfalls geringer als in anderen Städten: Ein Einzelfahrschein in Wien kostet € 2,10.

Investitionen der Gemeinde Wien in das U-Bahn Netz 

Die Modernisierung des Fuhrparks der Wiener Linien war besonders 2011 ganz oben auf der Liste. Fünf neue U-Bahn-Züge des Typ V wurden in Betrieb genommen. 2010 wurden erstmals mehr als die Hälfte aller Fahrten von Niederflur-Straßenbahnen erbracht. Und auch 2011 wurden 20 neue ULF-Niederflurstraßenbahnen geliefert. Zudem wurden 2011 auch noch 30 neue Autobusse verwendet. Alle Neufahrzeuge sind natürlich mit Klimaanlagen ausgestattet.

Insgesamt investieren die Wiener Linien 2011 die Summe von 477 Millionen Euro. Davon flossen 282 Mio. Euro in den U-Bahn-Neubau, der von Stadt und Bund je zur Hälfte finanziert wurde. Die Erneuerung der Hauptwerkstätte der Wiener Linien ist eines der größten Projekte: Bis 2013 investiert das Unternehmen 163 Mio. Euro für neue, moderne Gebäude und Anlagen.

Für die neuen Strecken der U5 und der U2 wurden in Summe 950 Millionen Euro investiert.

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weitere Meinungen

Danke für den Hinweis. Der kaputte Link ist ausgetauscht.
Beste Grüße
Redaktion stadt-wien at

, 26.04.2017 um 14:56

Warum nicht 2 Shuttle-Busse Alserstraße Westbahnhof. Die Linie E ist für uns
und für viele unbrauchbar.

, 18.07.2011 um 10:55

FRAGE?? wie ist es mit den U-Bahn linen ich habe gehört das die durchgehend fahren nur haben wir mal gaschaut aber das ist leider nicht so das die line 3U durchgehend fährt ??? kann mir wer sagen ob die UBahnen durch fahren oder nicht danke.

, 06.08.2010 um 15:48
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