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Marie Schmidt
Radfahren Text: Marie Schmidt

Radweg Donauroute: Donauradweg

Der Donauradweg ist ideal für Radtouren an sonnigen Tagen. Auf der Donauinsel kann man sich im kühlen Wasser erfrischen oder auf der Wiese ein leckeres Picknick verzerren. Das Kahlenbergerdorf ist wie gemacht dafür, eine "weißer-Spritzer-Pause" inmitten von Weinbergen einzulegen. Viele weitere interessante Stationen werden Ihnen hier empfohlen.

Eine Karte der Donauroute
© wien.gv.at | Radweg Donauroute

Start: Kuchelauer Hafen
Ende: Reichsbrücke
Länge: ca. 11 km
Anstrengung: Mittel
Highlights: Kahlenbergerdorf, Reichsbrücke

Die Radweg Donauroute zählt zu den schönsten in ganz Wien. Und es gibt viel zu entdecken: Auf der 21km langen Donauinsel finden sie insgesamt 13 verschiedene Hotspots, die im folgenden kurz beschrieben werden und mit der Karte leicht zu finden sind. Dabei führt sie die Radweg Donauroute oder auch Donauradweg von Hafen bis Hafen (Kuchelauer Hafen - Ölhafen Lobau), über berühmte Brücken (Reichsbrücke, Praterbrücke) bis hin zum Nationalpark Donauauen. Und das Beste daran: Egal wieviele Leute an einem schönen Sommertag auf dieselbe Idee kommen, die Radweg Donauroute/ Donauradweg zählt auch im Sommer zu den ruhigsten Radrouten Wiens.

Die Hotspots der Radweg Donauroute/ Donauradweg sind:

(1) Kuchelauer Hafen
Vom Norden kommend führt dier Radweg Donauroute/ Donauradweg beim Kuchelauer Hafen vorbei. Ursprünglich war der Kuchelauer Hafen als Vor- und Wartehafen für jene Schiffe, die die Schleuse bei Nußdorf Richtung Donaukanal befahren wollte gedacht, heute ist er ein Freiraum für Wassersportler und Bootsfahrer.

(2) Kahlenbergerdorf
Benannt nach dem Geschlecht der Chalenperger wurde beim Kahlenbergerdorf  schon immer Weinbau betrieben. Auch heute ist das Kahlenbergerdorf noch für seine ausgezeichneten Heurigen bekannt.

(3) Nussdorfer Wehr – Schemerlbrücke
Der dritte Hotspot der Radweg Donauroute bringt sie zu einer Wehr- und Schleusenanlage. Einer der größten Jugendstilarchitekten Österreichs,Otto Wagner erkennbar, platzierte machtvolle Pylonen und Löwenfiguren aus Bronze an dieser Stelle.

(4) Wiener Donaubrücken
Die Donau ist mit insgesamt 7 Brücken (Nordbrücke, Nordsteg, Floridsdorfer Brücke, Brigittenauer Brücke, Reichsbrücke, Donaustadtbrücke, Praterbrücke) mit der Stadt verbunden. Diese wichtige Verbindungen zwischen dem historischen Kern Wiens und dem neuen Wien zieren auch den Radweg Donauroute. Der Radweg Donauroute/ Donauradweg führt über den Nordsteg, welcher für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zur Verfügung steht.

(5) Reichsbrücke
Am  1. August 1976, stürzte die Reichsbrücke ein. Ein trauriges Ereignis, welches auf der ganzen Welt berichtet wurde. 1980 wurde  allerdings schon die neue Reichsbrücke für den Autoverkehr freigegeben. Auf der neuen Brücke gibt es, seit einer Generalsanierung 2005, zwei Radstreifen für den Radweg Donauroute.

(6)    Donauinsel
Die Donauinsel ist 21 km lang und bis zu 250 m breit. Entstanden ist sie im Zuge der Hochwasserregulierung in den Jahren 1972-1988.  Obwohl es normalerweise ein stehendes Gewässer ist, kann es bei Hochwasser geflutet werden. Mittlerweile ist die Donauinsel eines der beliebtesten Naherholungsgebiete (Schwimmen, Surfen, Rudern, Radfahren usw.) von Wien. Der Radweg Donauroute ist sicherlich auch wegen der Donauinsel selbst so populär.

(7)    U-Bahnline U6 – Neue Donau
Die Station Neue Donau der U-Bahnlinie U6 wurde erst 1996 eröffnet. Von hier erreicht man im Sommer das größte Freiluftfestival Europas. Das Donauinselfest! Der Radweg Donauroute ist während dieses Wochenendes sogut wie unbefahrbar, bis zu drei Millionen Gäste machen einen Ausflug an der Radweg Donauroute undenkbar.

(8)    Donau-City
Die Donau-City hat ihren Ursprung interessanterweise in der Wiener Internationalen Gartenschau von 1964 (Donaupark).  Hier finden sie auch Donauparks zum kurzen Rasten und natürlich den berühmten Donauturm mit 252 m Höhe. Unweit des Donauparks wurde 1979 die UNO-City eröffnet. Mittlerweile zählt die Donau-City zu einem der Hotspots für internationale Firmen.

(9)    Copa Kagrana
Als Copa Cagrana bezeichnet die Wiener Bevölkerung den linken Uferstreifenteil an der Neuen Donau nahe der Reichsbrücke. Bars und Restaurants, Cafés und Strand-Discos bringen von Mai bis September kühle Drinks und Strandfeeling. Defintiv ein guter Punkt um vom Rad abzusteigen, eine Pause vom Radweg Donauroute zu machen und sich bei einem kühlen Getränk zu erfrischen. Der Sommer in Wien kann sehr heiß werden, deswegen kann man nicht oft genug darauf hinweisen: Trinken, trinken, trinken!

(10)    Alte Donau
1,6 km2, mittlere Tiefe 2,3 m, maximale Tiefe 6,8 m
Einer der schönsten Teile des Radwegs Donauroute. Die Alte Donau zählt zu den größten Gewässern Wiens. Schwimmen, Segeln, Surfen sind hier die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der WienerInnen.

(11)    Praterbrücke
Die Praterbrücke wurde 1967 bis 1970 aerrichtet und verbindet den 2. Wiener Gemeindebezirk mit dem 22. Hier können sie auch den Radweg Donauroute verlassen und auf den Radweg Innenstadt-Prater umsteigen. Auch das Naturgebiet Prater und die schattige Prater Hauptallee hat ihre Vorzüge.

(12)    Steinspornbrücke
In diesem Abschnitt des Radwegs Donauroute ist die Donauinsel hauptsächlich ein naturnaher Erholungsraum, geprägt durch Natur- und Lagerwiesen und junge Erholungswälder.

(13)    Ölhafen Lobau
Der Bau des Ölhafen Lobau war stark mit dem diskutierten Bau des Donau-Oder-Kanals verbunden. Der Ölhafen Lobau im 22. Bezirk diente als Schutz- und Winterhafen für Tankschiffe. Er ist der letzte aber nicht minder sehenswerteste Punkt der Radweg Donauroute.

Fahrt zur Donau und weiteren Gewässern

Der Radweg Donauroute ist eine umfangreiche Radtour mit einer Streckenlänge von ungefähr 50 Kilometer, bei der man zur Donau ebenso gelangt, wie zum Donaukanal, zur Neuen Donau und zur Alten Donau. Es ist mit einer Fahrzeit von ungefähr vier Stunden zu rechnen.

Die Fahrt beginnt im Norden Wiens bei der Friedensbrücke. Der Startpunkt kann somit mit der U6 oder der S-Bahn erreicht werden. Von dort aus fährt man südwestlich entlang dem Donaukanal bis zur Friedensbrücke. Dort biegt man links ab und fährt somit ostwärts bis man die Donau überquert hat.

Damit ist die Donauinsel erreicht, die man nun in südöstlicher Richtung entlangfährt. Während am Beginn das Stadtbild beim Donaukanal bewundert werden konnte, kann sich der Radfahrer nun auf der Donauinsel über die vielen Badestrände erfreuen.

Am südlichsten Punkt der Radtour wird die Neue Donau überquert und man fährt nordwestlich ein Stück zurück. Das ist ein besonders schönes Stück des Weges, denn auf der linken Seite sieht man die Neue Donau mit Sicht im Norden auf die Wiener Hausberge und zur rechten kann man das Gebiet der Lobau sehen.

Nach einem kurzen Stück biegt man rechts ab und folgt nun in direkter nördlicher Richtung dem Verlauf der Unteren Alten Donau. Der Radweg kreuzt in der Mitte und die Obere Alte Donau wird auf der anderen Seite (sie liegt dann rechts vom Radfahrer) befahren.

Vorbei an den Strandbädern geht es dann in westlicher Richtung wieder zurück über die Donau und dann nördlich zum Ausgangspunkt, der Friedensbrücke.

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