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Museum Text:

Wagenburg: Museum zum Fuhrpark des Wiener Hofes

Zu jedem Kaiser gehört eine prunkvolle Kutsche mit verziertem Wagen. In der Wagenburg beim Schloss Schönbrunn werden die einzigartigen Wägen ausgestellt. Ein Muss für Liebhaber der Extravaganz!

Die prunkvollen Wägen des Wiener Hofes werden in der Wagenburg ausgestellt.
© Trumler/Österreich Werbung | Kaiserliche Prunkwägen im Schloss
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In der Wagenburg im Schloss Schönbrunn gibt es nicht nur Kutschen und Livreen zu bewundern, sondern auch historische Reit- und Zuggeschirre, den weltgrößten Bestand ziviler Uniformen und persönliche Kleidungsstücke von Mitgliedern des kaiserlichen Hofes. Damit ist die Wagenburg eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art und nicht nur für Touristen einen Besuch wert!

Eintrittspreis

Eintrittspreise Wagenburg

Erwachsene

ab 10 €

mit Vienna City Card

ab 9 €

ermäßigt *

ab 8 €

Kinder/Jugendliche
unter 19 Jahren **

frei

* Studenten bis 25, Pensionisten ab 65 oder mit gültigem Pensionistenausweis, Ö1 Club-Mitglieder, Personen mit besonderen Bedürfnissen und Ihre Begleitperson, Präsenz- und Zivildiener, Arbeitslose.

** Gegen Vorweis eines Lichtbildausweises. Gilt auch für Kinder und Jugendliche im Klassenverband.

» Die schönsten Wiener Museen im Überblick!

Führungen

Kontakt:

Telefon: +43 1 525 24 5202

kunstvermittlung(at)khm.at

Öffentliche Führungen: Überblicksführung

Tauchen Sie in die Welt des Wiener Hofes ein: Ob Jagd, Krönung oder Begräbnis - zu allen Ereignissen gibt es einen Wagen und eine Geschichte! Werfen Sie außerdem einen Blick auf Kaiserin Elisabeths Gewänder und Kaiser Franz Josephs I. Uniformen.

Jeden Sonntag, um 11:00 Uhr

Führungsbeitrag ab 6 €

Zusätzlich gibt es auch eine Kinderführung für Kinder, Eltern und Großeltern; jeden Sonntag um 11 Uhr.

Die Führung ist kostenlos, der Eintritt ist für begleitende Erwachsene vergünstigt. Eine Anmeldung ist erforderlich (telefonisch oder per Mail)!

Rungang mit Audio Guide

Erkunden Sie die Wagenburg mit einem Audio Guide auf eigene Faust! Der Guide bietet Informationen zu zahlreichen Ausstellungsstücken.

Erhältlich ist der Audio Guide an der Eintrittskasse.

Gebühr: € 2,-

Wägen in der Wagenburg

  • Schwarzer Leichenwagen: 105 Jahre alt, wurde nur für gekrönte Häupter verwendet - ist daher mit Kronen geschmückt. Wurde von 8 Pferden gezogen und nur dreimal verwendet.
  • Roter Leichenwagen: Für ungekrönte Personen des Herrscherhauses, von 6 Pferden gezogen.
  • Wagen Kaiser Franz Josephs: Der Wagen hatte innen keine Schnallen, da die Türen nur von Lakaien geöffnet wurden, hoher Kutschbock, damit man über die Pferde sehen konnte.
    Saß der Kutscher in der Mitte, war der Kaiser nicht im Wagen, saß er rechts, war der Kaiser im Wagen. Der Kutscher hatte eine Kordel an seiner Uniform, im Wageninneren war eine Quaste für den Kaiser. Daran konnte er ziehen, und so dem Kutscher seine Wünsche mitteilen. Daher der Ausdruck: Es klappt wie am Schnürchen.
  • Wagen des Kaiser Franz Joseph
  • Wagen der Kaiserin Elisabeth
  • Wagen der Kaiserin Zita: Selbstfahrer, auf Auftrag ihres Mannes musste immer ein Kutscher mitfahren. Er saß hinten und konnte nach Bedarf bremsen.
  • Viersitzige Leibkalesche; 4 Pferde - Graf, 6 Pferde - Herzog, Prinz, 8 Pferde - Kaiser. Der Wagen hatte keinen Kutschbock, dafür saßen auf den Pferden an der linken Seite Reiter. (Kutscher sagen noch heute nicht rechtes und linkes Pferd, sondern satteliges und handliges Pferd.)
  • Tragsessel: Baldachin als Schutz gegen Schmutz und Unrat, der aus den Fenstern geworfen wurde.
    Der Tragsessel wog 78 kg, Maria Theresia 105 kg, es gab nur zwei Träger! 11 000 Stück vergoldete Nägel (eingebautes WC).
  • Krönungwagen: 4 Jahre Arbeit, Ebenholz, 4 200 kg, mit 22 karätigem Gold vergoldet, 2 kg Gold für Grundaustattung. Der Wagen wurde auch in Italien verwendet, manchmal mussten Stadttore ausgegraben und Häusergiebel abgetragen werden, um für den Prunkwagen Platz zu schaffen.
  • Schlitten: Dahinter hängt ein Bild, das eine Szene vor ca. 200 Jahren zeigt. Manchmal wurde Schnee aus dem Wienerwald in die Hofburg gebracht, damit man dort Schlitten fahren konnte.
  • Trauer - und Huldigungswagen 36 000 Gulden Kosten (eine Köchin verdiente damals 4 Gulden im Jahr, sie hätte also 9000 Jahre arbeiten müssen, um einen solchen Wagen zu bezahlen.
  • Ungarisches Brustgeschirr: Schellengeläute, weil Schlitten sonst in der Dunkelheit nicht gehört wurden.
  • Jagdwagen geschlossen oder offen. "Jagdwurst" lange Sitzbank, in der Gewehre aufbewahrt wurden. Drehsessel, um nach allen Richtungen schießen zu können.
  • Damenreisewagen: War zweimal in Russland, 4 Sitze, konnte als "Schlafwagen" verwendet werden. Klappe für die Beine.
  • Krönungswagen Napoleons
  • Kinderwagen - wurde von Ponys gezogen.
  • Kinderwagen des Herzogs von Reichstadt: Wurde von weißen Schafen gezogen.
  • Kutschierwagen: Jeder regierende Habsburger musste ein Handwerk erlernen. Franz I. - Tischler - daher Eichenblatt als Verzierung.

*Stand Oktober 2020

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