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Gloriette in Schönbrunn

Wollten Sie immer schon einmal dinieren wie Kaiserin Maria Theresia? Oder wie Kaiser Franz Josef frühstücken? Dann sind Sie auf der Gloriette genau richtig! Erleben Sie neben köstlichen Wiener Spezialitäten eine hervorragende Aussicht auf die Anlage von Schönbrunn.

Gloriette Wien
© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Severin Wurnig | Die Gloriette Wien
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Essen und Trinken im Café Gloriette

Das Café Gloriette bietet sowohl klassische Wiener Spezialitäten wie Schinkenfleckerl, Fiakergulasch oder Fleischpalatschinken, als auch lecker Frühstücksvariationen und typische Kaffeevariationen wie Kleiner Brauner, Pharisäer oder Advokat mit Eierlikör. Wer ein Stück Wiener Kultur schmecken und erleben will, ist hier, auf dem Gipfel des Schönbrunner Parks genau richtig!

Die Aussichtsplattform

Genutzt wurde die Gloriette sehr lange als Frühstücks- und Festsaal, bevor sich das prachtvolle Cafe eingemietet hat, über dem eine Aussichtsplattform begehbar ist.

Die Klassizistische Säulenhalle mit weitläufigen Stiegenaufgängen wurde 1775 von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg erbaut und thront auch heute noch auf der Hügelkuppe Schönbrunns. Die herrliche Aussicht von der Plattform bietet einen Blick auf das wunscherschöne Schloss sowie ein einzigartiges Panorama auf die Stadt.

Die beiden Glorietteteiche dienen übrigens der Bewässerung des Parks und des Tiergartens (Grundwasserbrunnen, Pumpanlagen), der Obelisk steht auf ehemals vergoldeten Schildkröten, die Grotte mit Bassin bildet den Unterbau, allegorische Steinskulpturen zeigen die Flussgötter Donau und Enns.

Aussicht von der Gloriette auf das Schloss Schönbrunn
© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Severin Wurnig | Blick von der Gloriette

Geschichte

  • 1775: erbaut unter Kaiserin Maria Theresia als „Ruhmestempel“
  • 1780: erstmals wurden Glasfenster eingebaut und man verwendete sie als  Speise- und Festsaal
  • Kaiser Franz Joseph I. nutzte sie als Frühstückszimmer
  • 1945: der Ostflügel wurde durch Bomben zerstört
  • 1947-1950: Gloriette wurde wieder neu hergestellt
  • 1995: komplett neu restauriert und verglast; seitdem als Kaffeehaus „Café Gloriette“ eröffnet

Römische Ruine 

Unweit der Gloriette findet sich die 1778 von Ferdinand von Hohenberg erbaute romantische Ruinenanlage. Der scheinbar halb halb versunkene Palast mit korinthischen Kapitellen, Figurenfries und kassetiertem Rundbogen wurde nach dem römischen Vorbild des antiken Vespasian und Titus-Tempels erbaut. Ein spektakulärer Anblick ist auch die Figurengruppe der Flussgötter Donau und Enns, die im Bassin vor der Ruine steht.

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