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Öffentl. Verkehrsmittel Text:

Coronavirus Wien: Öffis ändern Fahrplan

Aufgrund der Corona-Krise passen die Wiener Linien ihren Betrieb weiter an. Zwar wird ein anhaltender Betrieb versichert, die Wartezeiten werden jedoch der geringeren Passagierzahl angepasst.

Bus und Straßenbahn in Wien
© ohannes Zinner | Auch die Wiener Linien sind von der Corona-Krise betroffen

Um rund 80 Prozent habe sich die Fahrgastzahl bereits verringert, heißt es seitens der Wiener Linien. Durch diverse Ausgangsbeschränkungen und Schließungen hat sich das Stadtbild in den vergangenen Tagen deutlich verändert.

Darauf reagieren die Wiener Linien. Die Wiener Öffis - also Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen - fahren bis auf Weiteres nach dem Samstags-Fahrplan. Zu finden sind die Fahrzeiten in den regulären Fahrplänen (siehe Symbolbild).

Fahrplan Öffis
© Wiener Linien | Bis auf Weiteres gelten von MO-FR die Fahrzeiten von Samstag (Symbolbild)

Alle Fahrpläne im Überblick: Die einzelnen Öffis im Detail

Längere Intervalle - Automatische Türöffnung

Die Intervalle werden dabei nicht drastisch verlängert. So steht dann von Montag bis Freitag ca. alle fünf Minuten (statt bisher 3 Minuten) ein neuer U-Bahn-Zug für die Fahrgäste bereit. Die Linie 31 fährt beispielsweise untertags ca. alle sechs Minuten, die Buslinie 48A ca. alle zehn Minuten. Bei der Straßenbahn kommen zudem mit der Fahrplananpassung fast ausschließlich barrierefreie Niederflurfahrzeuge mit Fahrerkabine zum Einsatz.

Die Intervalle des Samstagfahrplans übersteigen laut Wiener Linien den aktuellen Bedarf immer noch um rund 50 Prozent und sorgen damit für genügend Platz in den Fahrzeugen.

Am Wochenende fahren U-Bahn, Bim und Bus dann jeweils wie an einem Sonntag

Während den Fahrten sowie auf den Infoscreens machen die Wiener Linien außerdem mit Durchsagen auf Präventionsmöglichkeiten aufmerksam. Zusätzlich öffnen die modernen U-Bahnen, die U6, sowie die Busse und modernen Straßenbahnen ihre Türen derzeit automatisch.

Bei den Bussen werden ab sofort nur mehr die hinteren Türen geöffnet. Die Türe beim Fahrer bleibt zum Schutz des Personals künftig geschlossen. Auch ein Absperrband bei den Fahrern wird dafür angebracht.

Nacht-U-Bahn und Vienna Ring Tram eingestellt

Die Nacht-U-Bahn, die im Normalbetrieb Freitag und Samstag fährt, wird außerdem ab dem 20. März 2020 eingestellt. Stattdessen sind die Nachtbusse unterwegs, die normalerweise unter der Woche in Wien fahren.

Ebenfalls eingestellt wird die Sightseeing-Attraktion Vienna Ring Tram. Ab dem 14. März 2020 wird der Betrieb bis auf Weiteres eingestellt.

Auskunft und Service über Telefon und E-Mail

Um die persönlichen Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, legen die Wiener Linien im Bereich Kundendialog ihren Fokus auf telefonische und schriftliche Information.

Ab Samstag, den 21. März werden neben der bereits erfolgtn Schließung des Kundenzentrums Erdberg auch die Info- und Ticketstellen in den Stationen Reumannplatz, Kagran und Spittelau bis auf Weiteres geschlossen. Die Mitarbeiter im Kundendialog sind von Montag bis Freitag von jeweils 6 bis 21 Uhr und an Samstag, Sonn- und Feiertagen jeweils von 8 bis 17 Uhr erreichbar.

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