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Wie kann ich mich vor CoVid19 schützen?

Das Coronavirus ist auf Weltreise. Die Kosten soll unsere Gesundheit tragen. Doch mit den richtigen Verhaltensregeln schützen wir unseren wertvollsten Besitz.

Frau mit Schutzmaske hinter Coronaviren
© pixabay | CoVid - so vermeiden Sie eine Ansteckung

Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

Die Übertragung und demnach die Verhaltensweisen bzgl. Prävention sind mit denen einer Grippe vergleichbar.

  • Mehrmals täglich gründlich Hände waschen: mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel
  • Husten und Niesen entweder in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch (anschließend umgehend entsorgen und Händewaschen)
  • Berührungen des eigenen Gesichts, wie auch das des Partners und Verwandten vermeiden
  • Kein Kontakt von Fingern mit den Schleimhäuten von Mund, Augen und Nase
  • Liftknöpfe, Türschnallen und Haltegriffe mit Handknöchel berühren
  • Beliebte Orte und Veranstaltungen meiden
  • Händeschütteln und Umarmungen unterlassen
  • Auf einen Mindestabstand zu Menschen von 1-2 Meter achten

Der Corona-Live-Ticker auf stadt-wien.at

Schützt der Mundschutz gegen das Coronavirus?

Sogenannte chirurgische Gesichtsmasken sind dem Experten zufolge nicht zum Schutz vor Ansteckungen gemacht: Vielmehr sollen sie dafür sorgen, dass keine infektiösen Tröpfchen aus dem Atemtrakt von Chirurgen in das Operationsgebiet gelangen. Entsprechend macht es Sinn, als Grippekranker eine Maske zum Schutz anderer Menschen zu tragen. Als Schutz für eine Infektion von außen sind diese Masken nicht geeignet. Wogegen sie unter Umständen schützen können, ist die sogenannte Schmierinfektion, durch den häufigen Griff an Mund und Nase.

Lediglich Feinstaubmasken (FFP3), die im Krankenhaus beispielsweise im Isolierzimmer zum Einsatz kommen, schützen nachweislich vor Viren. Sie haben allerdings den Nachteil, dass sie die Atemwegsmuskulator massiv beeinträchtigen und so nur etwa eine Stunde am Stück getragen werden können.

Herkömmliche Mundschutzmasken verringern aber zumindest das Risiko der Weiterverbreitung durch „Spritzer“ von Husten und Niesen.

Kann das Coronavirus über Geld und Lebensmittel übertragen werden?

Das Robert Koch Institut hält eine Übertragung durch unbelebte Oberflächen als relativ unwahrscheinlich. Es gibt bislang keine Belege einer Infizierung über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören.

Dazu zählen:

  • Bargeld
  • Lebensmittel
  • Besteck
  • Postsendungen
  • importierter Ware
  • usw.

Zu den Lebensmitteln gibt es dazu eine Bestätigung von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zum Bargeld von der Europäischen Zentralbank wie auch der Deutschen Bundesbank. Letztere verweist darauf, dass das Eurosystem regelmäßig Untersuchen dazu durchführt, ob die Produktion wie auch der Umlauf von Euro-Banknoten Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben können.

Dennoch wird empfohlen sich bei der Handhygiene wie beim Umgang mit Tür- und Handgriffen oder Einkaufswägen zu verhalten. Sie gehören wie Touchscreeens oder Geldautomaten zu Oberflächen, die eine denkbare Übertragungsmöglichkeit sein können. Allerdings gibt es auch dazu bislang noch keinen belegten Fall.

Ist das Coronavirus sexuell übertragbar?

Der Speichel kann neben anderen Körperflüssigkeiten (Blut, Rippenfellflüssigkeit, Gelenkspunktate, usw.) infektiös sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält eine Übertragung durch Spermien und Vaginalsekret für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Bei den Coronaviren, wie sie in den letzten Jahren vorgekommen sind, konnte aber keine Infizierung dadurch festgestellt werden.

Können Haustiere das Coronavirus übertragen?

Zum aktuellen Zeitpunkt konnte laut WHO eine Übertragungsgefahr der Coronaviren zwischen Mensch und Haustier nicht belegt werden. Durch einen Medienbericht über eines erkrankten Hundes in Hongkong hält sich das Gerücht aber weiterhin. Das Testergebnis in diesem Fall war allerdings nur schwach positiv.

Das Ministerium weist aber ausdrücklich darauf hin, dass es keine Hinweise auf den Covid-19 Virus gebe oder das Tier keine Infektionsquelle darstelle. Man unterscheidet, ob ein Virus vorhanden ist oder eine Infektion vorliegt. Demnach wäre bei der nachgewiesen erkrankten Halterin und ihrem Zwergspitz lediglich eine passive Verunreinigung wahrscheinlich. Es ist dennoch ratsam auch beim Kontakt mit Haustieren die Standardhygiene (Händewaschen) einzuhalten.

Wie kann ich mich auf eine Covid-19 Pandemie vorbereiten?

Eine über Menschen übertragene Krankheit wird bei einer schnell ansteigenden Anzahl der Infizierten lokal als Epidemie und global als Pandemie bezeichnet. Beispiele Epidemie: Grippewelle, Cholera und Typhus Pandemie: Spanische Grippe und AIDS Je nach Kategorisierung sind entsprechende Vorkehrungsmaßnahmen zu treffen:

Vorbereitungen auf eine Pandemie

  • Ausreichende Monatsmenge an Medikamenten (insofern notwendig)
  • Vorrat an nicht-verderblichen Lebensmittel (10 - 14 Tage)
  • Frühzeitig Gedanken über den Schutz und Fürsorge nahestehender Menschen machen (insbesondere ältere, kranke und immungeschwächte)
  • Frühzeitig Möglichkeiten für die Betreuung der Kinder organisieren

Wie sinnvoll sind Hamsterkäufe?

Nach dem Krisen- und Katastrophenmanagement des Bundesministeriums gehört es zu den Sicherheitsvorkehrungen einer Pandemie einen Lebensmittelvorrat von 10 bis 14 Tage anzulegen. Allerdings sollte man in der aktuellen Situation auf ein soldarischen Verhalten untereinander sowie auf Nachhaltigkeit achten.

Da die Lebensmittelhändler keine absehbaren Warenengpässe versichern, sollte man demnach keine unverhältnismäßigen Mengen an Toilettenpapier, Nudeln oder Reis kaufen.

Man sollte darauf achten, nur das zu lagern, was auch normalerweise im Alltag genutzt und verbraucht wird, um keine Lebensmittel und Ressourcen zu verschwenden.

Auch aus psychologischer Sicht wird ebenfalls von irrationalem Verhalten beim Einkauf abgeraten, da die leeren Regale die Panik der Bevölkerung veranschaulicht und unter einander vergrößert.

Auch über die Sinnhaftigkeit der aktuellen Großeinkäufen von Toilettenpapier sollte man nachdenken. Im asiatischen Raum gilt diese Art der Reinigung nämlich sogar als unhygienisch. Im Notfall könne man sich hierzulande daher auch mit Wasser und Waschlappen behelfen.

Man solle, so die Lebensmittelhändler, aber grundsätzlich keinen Rückschluss der leeren Regale auf die Warenverfügbarkeit nehmen. Die Lager sind gefüllt und die Lieferung in absehbarer Zeit uneingeschränkt möglich. Eine uneingeschränkte Nachschlichtung sei bei dem aktuellen Ansturm zeitlich wie auch personell nicht immer zu gewährleisten. Sollten Grenzschließungen zu Lieferproblmenen führen, kann diese durch das Bundesheer aufgefangen werden.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Coronavirus-Hotline 0800 555 621 zur Verfügung. Bei einem Verdacht wählen Sie die Nummer des Gesunheitstelefons 1450.

Beide Telefonnmmern sind kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.

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