1. Startseite
  2. Wien
Mehr Wien
Artikel teilen
Kommentieren
News Text:

Wienweites Parkpickerl: Äußere Bezirke ziehen mit, Einführung mit 2022

Nach der Donaustadt beschließen diese Woche auch die Bezirke Floridsdorf und Liesing die Ausweitung. Start des Parkpickerls in allen Bezirken ist wohl im Jahr 2022.

Parkende Autos
© pixabay | Bald schon Parkpickerl für ganz Wien?
WERBUNG

Alle Jahre wieder diskutiert Wien über das Parkpickerl. Nun steht erneut eine Änderung im Raum. Von 23 Bezirken haben mittlerweile 19,5 eine Parkraumbewirtschaftung, allerdings keine einheitliche. Nachdem der Bezirk Donaustadt bereits beschlossen hat, sich der Parkraumbewirtschaftung Restwiens anzuschließen, beschlossen diese Woche auch die Bezirke Floridsdorf und Liesing die Ausweitung. Damit wird im Laufe des Jahres 2022 ein wienweites Parkpickerl möglich sein.

Wienweites Parkpickerl: Einheitliche Lösung für ganz Wien

Geändert werden soll auch die Parkdauer. Unterschiedliche Intervalle in Bezirken würden derzeit für „babylonische Verwirrung“ sorgen, deswegen will Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) eine Vereinheitlichung der Zeit. Derzeit gilt eine Kurzparkzone in den inneren Bezirken von 9 bis 22 Uhr bei einer Parkdauer von zwei Stunden, weiter außerhalb gilt sie von 9 bis 19 Uhr, die Parkdauer beträgt drei Stunden. Welches Modell in Zukunft gelten wird, ist noch nicht klar. Angedacht ist eine einheitliche Gebührenzeit von 9 bis 22 Uhr und ein einheitlicher Preis für alle Bezirke.

Umweltfreundliche Lösungen gefordert

Die Bezirksvorsteher hoffen dabei vor allem auf umweltfreundliche Lösungen. In einer idealen Vorstellung kommen Pendler von Außerhalb erst gar nicht mit dem Auto in die Stadt, sondern haben die Möglichkeit, Park & Ride Optionen zu nutzen. Dazu müssten jedoch Gespräche mit dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) forciert werden. Für die Wiener gilt freies Parken, außer in jenen Bezirken, die mit Parkplatzproblemen zu kämpfen haben.

Der Ruf nach Gesprächen kam auch aus dem anliegenden Bundesland Niederösterreich. "Die Entscheidungen der Stadt Wien haben natürlich Auswirkungen sowohl auf die Pendlerinnen und Pendler als auch die Städte und Gemeinden im direkten Umfeld Wiens", reagierte Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP). "Wir werden deshalb Gespräche führen müssen, welche gemeinsamen Schritte es nach einer Parkpickerl-Ausweitung geben wird, zum Beispiel beim Ausbau von P & R-Anlagen."



Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

WERBUNG

Ein guter Tipp dabei? Teile es mit deinen Freunden.

Kommentar hinzufügen

Datenschutz *
Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung nehmen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis. Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten ausschließlich zweckgebunden zur internen Bearbeitung (Posting-Kommentar) verwendet werden.

Bitte trage in das folgende Feld "Ja" ein, wenn Du damit einverstanden bist, dass die von dir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden.

weitere Meinungen

Das ist eine Frechheit warum gilt es für Wiener in ganz Wien ich hole nein Enkelkind zwei mal pro Woche ab von der Schule und fahre mit ihr in verschieden Parks mit Öffis geht sich das nicht aus so geht es sichet vielen Omis ich will für solche Fälle eine Genehmigung das man auch für andere Bezirke das Pickerl kaufen kann und meine Schwester wohnt auch dort mit der fahr ich jede Woche einkaufen wie soll ich das alles dann ab März machen warum nicht für ganz Wien zu einem höheren Preis

, 28.06.2021 um 07:03

Für mich als Niederösterreicher kommt das einer Abzockerei und Raubritterverhalten gleich. Dann sollten auch Wiener, die ins benachbarte Niederösterreich fahren fürs Parken zahlen müssen!

, 18.06.2021 um 03:48
  1. Startseite
  2. Wien