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Die kühlsten Orte Wiens: Hier übersteht man die Hitze

Gerade in den Städten staut sich die Hitze extrem und tatsächlich gelten Temperaturen ab 32,5 °C im Schatten als Schlechtwetter. Auf ein allgemeines Hitzefrei für Arbeiter- und Studentenschaft kann man aber leider wohl nicht hoffen. Ein bisschen Abhilfe sollen folgende Plätze schaffen, denn sie versprechen zumindest eine kurze Abkühlung.

Frau die unter der Hitze leidet
© Ian Allenden | Es wird heiß!

Touren machen

Der Mai, der war noch kalt und der Juni dann halt …  nicht mehr so sehr. Die Hitze knallt hinunter auf unsere Häupter und alles, was man dieser Tage noch wirklich möchte, ist ein kühles Plätzchen. Wien hat nicht nur oberirdisch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, sondern auch unterirdisch. Katakomben und Gewölbe in Wien versprachen einst die letzte Ruhe in der Nähe der gewünschten Kirche und die meisten davon sind noch gut erhalten. Zumindest ein Teil der Wiener Unterwelt ist durch Führungen noch zugänglich, dazu gehören zum Beispiel die Katakomben im Stephansdom. Die Führungen dauern immerhin 30 Minuten und versprechen zumindest für diese Zeit eine angenehme Abkühlung. Wenn man sich dann auch noch für Gebeine und ein bisschen Stadtgeschichte interessiert: um so besser.

» Detaillierte Informationen zu den Führungen

Wer sich für moderne Wiener Geschichte und vor allem für Filmgeschichte interessiert, ist bei der dritten Mann Tour bestens aufgehoben. Sie wird von dem Magistrat der Stadt Wien – Wien Kanal in Kooperation mit diversen Partnerunternehmen angeboten und findet zu jeder vollen Stunde statt. Touren gibt es in Englisch um 15:00 Uhr und ansonsten in Deutsch, alle starten am Karlsplatz-Girardipark.

Bibliotheken und Kirchen

Umso größer, älter und massiver, desto kühler der Innenraum. Das trifft auf jeden Fall auf die Kirchen hier in Wien zu und davon gibt es (danke Habsburg) ja eine ganze Menge. Der oben schon erwähnte Stefansdom bleibt nicht nur unterirdisch, sondern auch über der Erde schön kühl und ist noch dazu beeindruckend anzusehen. Aber nicht nur alte Kirchen gibt es in Wien zu bestaunen, sondern auch moderne Architektur wie zum Beispiel die im brutalistischen Stil erbaute Wotrubakirche. Auch alteingesessene Wienerinnen und Wiener, die plötzlich Lust auf Heimaturlaub haben, finden mit Sicherheit ein Gotteshaus, dass sie noch nicht von innen bestaunt haben.

Persönlicher Favorit, wenn man einfach mal abschalten will, sind die klimatisierten Bibliotheken und Lesesäle, verteilt in der ganzen Stadt. Da gibt es zum Beispiel die Bibliothek der Arbeiterkammer im vierten Bezirk, welche im Sommer ein absoluter Geheimtipp ist. Sie ist frei zugänglich und spezialisiert sich in erster Linie auf sozialwissenschaftliche Literatur. Ausserdem bieten sich immer die Bibliotheken der Universitäten an, da diese oft frei zugänglich sind. Einige Standorte der Universität Wien sind mit Klima- und Belüftungsanlagen ausgestattet. Ebenfalls klimatisiert ist die Hauptbücherei der Stadt Wien über der Burggasse Stadthalle, für die Verwendung der Stadtbüchereien muss allerdings eine gültige Büchereikarte vorliegen.

Skyline von Wien im Sommer
© Pixabay | Wien glüht in der Hitze.

Baden gehen

Es ist wohl das naheliegendste bei dieser Hitze und vom Wellnessfaktor her wohl die entspannende Tätigkeit. Glücklicherweise bietet die Nähe zur Donau zahlreiche Möglichkeiten in natürliche Gewässer zu Springen. Vor allem der Hauptarm, welcher ebenfalls den Schiffsverkehr beherbergt, bleibt den ganzen Sommer über aufgrund der Strömung schön kühl und frisch. Am nördlichen Ende der Donauinsel, nach der Spittelau, gibt es zahlreiche sandige und schattige Zugänge zum Hauptarm. Dort lässt es sich gut und gerne den ganzen Tag verweilen.  Auf der anderen Seite Wiens ist auf jeden Fall der Steinbruchsee bei Kaltenleutgeben zu empfehlen, der ist allerdings ein bisschen weiter draußen.

Für kleines Geld kann man auch den Pool des Badeschiffs zwischen ersten und zweiten Bezirk in Anspruch nehmen. Das Wasser ist angenehm kühl temperiert und die alkoholische Nahversorgung funktioniert am Donaukanal entlang ebenfalls bestens. Ansonsten bleiben natürlich noch die unzähligen Wiener Bäder und Badeanstalten, die ein dichtes Netzwerk über die ganze Stadt hinweg pflegen. Hier findet jeder was für seinen Geschmack, ganz egal ob Hallenbad, Freibad oder (klein)kinderfreundliches Familienbecken wie im Augarten.

» Die schönsten Naturbadeplätze in Wien

Ein Besuch im Einkaufszentrum

Alle Einkaufszentren haben eine gut funktionierende Klima-Anlage. Auch den ein oder anderen Eisstand findet man in Shopping Centern. Der beste Tipp an heißen Tagen, wenn alle anderen in den Wiener Bädern schwimmen: Eine runde Shoppen gehen.

Einen Überblick aller Einkaufszentren in Wien, haben wir natürlich auch für Euch.

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