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Corona Impfung: Vormerkung für Corona-Schutzimpfung jetzt möglich

Österreich impft! Wie die Impfkampagne derzeit angelegt ist, welche Berufs- und Personengruppen den Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen, wie man sich für die Impfung anmeldet und wie genau der Impfstoff wirkt, lesen Sie hier.

Arzt zieht Medikament mit Spritze auf
© | Corona Schutzimpfung, bereits über 80.000 Menschen wurden geimpft.
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In der Bundeshauptstadt Wien hat mit 6. Jänner die zweite Runde der Coronavirus-Impfkampagne begonnen. Bis zum 12. Jänner werden weitere 15 Einrichtungen mit Impfstoffen versorgt. Die Vakzine werden vor allem in Senioren- bzw. Pflegeeinrichtungen sowie in Covid-Stationen in Spitälern verabreicht. Insgesamt sollen rund 5.000 Dosen ausgefolgt werden.

Erste Großimpfaktion in Wien

Die erste Großimpfaktion gegen Covid-19 in Wien startet am 15. Jännen in der Reed Messe Wien. An vier Tagen werden rund 11.000 ÄrztInnen und OrdinationsmitarbeiterInnen aus dem niedergelassenen Bereich, Beschäftigte aus der mobilen Pflege, Berufssanitäter und Hebammen gegen Covid-19 geimpft.

Der Impf-Fahrplan für Österreich:

Phase 1: Start und gezielte Verimpfung im Jänner/Februar 2021
Phase 2: Erweiterte Verimpfung von Februar bis April 2021
Phase 3: Skalierung und breite Verimpfung ab dem 2. Quartal 2021

Vormerkung zur Corona-Schutzimpfung

Seit Montag, 18. Jänner kann sich ein jeder Wiener für die Corona Impfung vormerken lassen. Dies funktioniert ganz einfach über die Online-Plattform des Impfservices in Wien.

Vormerkung zur Corona-Schutzimpfung

Bei der Vormerkung anzugeben sind alle notwendigen Daten zur eigenen Person (Adresse, Kontaktdaten, SV-Nummer etc.) und die Berufs-und Personengruppe zu der man gehört:

  • Allgemeine Vormerkung – keiner Gruppe zugehörig
  • Berufliche Grenzpendler (Pilot*innen, Flugbegleiter*innen, etc.)
  • Einzelhandel
  • Enge Kontaktpersonen von Schwangeren im selben Haushalt
  • Gastro/Tourismus
  • Hochrisikogruppe
  • Kulturschaffende
  • Mobile Pflegebedürftige zu Hause (Angehörige & Klient*innen)
  • Nicht mobile Pflegebedürftige zu Hause (Angehörige & Klient*innen)
  • Nicht-medizinische körpernahe Berufe
  • (z.B. Friseur*nnen, Kosmetiker*innen, Masseur*innen, Fußpfleger*innen, etc.)
  • Niedergelassene und mobile nicht-ärztliche Gesundheitsberufe
  • Risikogruppe
  • Schüler*innen & Studierende über 16 Jahre
  • Spitzen- und Mannschaftssport

Sobald das Anmeldezeitfenster für die von Ihnen gewählte Berufs- und Personengruppe freigeschalten wird, werden Sie via Mail oder Telefon darüber in Kenntnis gesetzt und können sich ab diesem Zeitpunkt online für einen Termin anmelden.

Sollten offene Fragen bestehen, wenden Sie sich bitte an das Wiener Gesundheitstelefon unter der Nummer 1450.

Wer Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung hat, kann sich telefonisch an den Impfservice wenden: +43 1 4000-8015

Es gibt außerdem die Möglichkeit sich bei der Vormerkung zusätzlich auf eine Warteliste setzen zu lassen:

Warteliste für die Corona Schutzimpfung
© impfservice.wien | Sie sind flexibel? Tragen Sie sich für die Warteliste ein.

Häufig gestellte Fragen zur Corona-Impfung

Unter der Telefonnummer 0800-555-621 kann man Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe stellen. Die Hotline ist sieben Tage die Woche, rund um die Uhr erreichbar.

Kann man sich gegen Corona impfen lassen?
Ja, es wird kostenfreie Impfstoffe für alle Menschen in Österreich geben, die sich impfen lassen wollen.

Was kostet die Corona-Impfung?
Die Corona-Schutzimpfung wird für alle Menschen in Österreich kostenfrei zur Verfügung stehen.

Wird es eine Impfpflicht geben?
Nein, die Regierung setzt auf Freiwilligkeit und Aufklärung. Jede Person, die sich impfen lassen möchte, wird sich impfen lassen können.

Wer wird als erstes geimpft?
Da anfangs nicht genug Impfstoffe zur Verfügung stehen, um alle gleichzeitig impfen zu können, werden zu Beginn die Personen geimpft, die das höchste Risiko haben. Danach können schrittweise alle anderen geimpft werden. Wir sind zuversichtlich, dass ab dem 2. Quartal ausreichend Impfstoffe zur Verfügung stehen, damit alle geimpft werden können, die sich impfen lassen möchten.

Wie oft muss man sich impfen lassen?
Der bisher einzige bedingt zugelassene Impfstoff jener von BioNTech/Pfizer mit dem Namen Comirnaty. Der Impfstoff soll mit 2 Dosen im Abstand von 21 Tagen verabreicht werden.

Wie wirkt der Impfstoff?

Weitere Informationen:

Impfstoffsuche im Überblick: Das geschah 2020

Experten sagen, dass eine Rückkehr zur „Normalität“, also eine Beendigung einschränkender Maßnahmen und verordneter Verhaltensregeln, erst mit der Entwicklung und flächendeckenden Anwendung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 möglich ist. Frank Ulrich Montgomery, der Vorsitzende des Weltärztebundes, hat sich sogar für eine Corona-Impfpflicht ausgesprochen.

Moderna meldet Erfolg mit Corona-Impfstoff

Im weltweiten Rennen um einen Impfstoff hat ein weiteres Forschungsprojekt einen entscheidenden Erfolg gemeldet. Der Corona-Impfstoff des US-Biotechkonzerns Moderna zeigt laut einer am Montag (16.11.2020) veröffentlichten Zwischenanalyse eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent beim Schutz vor Covid-19.

Im Gegensatz zu anderen Impfstoffen muss dieser lediglich bei minus 20 Grad aufbewahrt werden und ist dann sechs Monate haltbar.

Weltweit laufen 214 Impfstoffprojekte 

Derzeit sind laut Aufzeichnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch pharmazeutische Unternehmen weltweit 214 Impfstoffprojekte gegen SARS-CoV-2 angemeldet. Die Gesellschaft kann auf die Forschung setzen – weltweit und vor allem in Deutschland. Denn, Deutschland zählt international zu den Ländern mit besonders vielen Projekten für Impfstoffe gegen Covid-19.

Forscher arbeiten seit Jänner unter Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus. Ziel der Impfung ist es, den Körper zur Bildung von Antikörpern gegen den Virus anzuregen, um die Viren abzufangen, bevor sie in die Zellen eindringen und sich vermehren.

Impfstoff gefunden

Einen 90-prozentigen Schutz vor Covid-19 biete nun der Impfstoffkandidat BNT162b2 der beiden Firmen Pfizer und Biontech, wie es am Montag in einer Aussendung hieß. Das Biontech-Präparat BNT162b2 ist ein sogenannter RNA-Impfstoff, der auf einem bisher völlig neuen Mechanismus basiert. Er enthält genetische Informationen des Erregers, aus denen der Körper ein Viruseiweiß herstellt – in diesem Fall das Oberflächenprotein, mit dessen Hilfe das Virus in Zellen eindringt.

Projekt "Lightspeed" zu 90 Prozent erfolgreich

Biontech hatte den Impfstoff BNT162b2 im Projekt „Lightspeed“ (Lichtgeschwindigkeit) seit Mitte Jänner entwickelt. Die für eine Zulassung entscheidende Phase-3-Studie begann Ende Juli. Bis Montag (09. November) haben mehr als 43.500 Menschen mindestens eine der beiden notwendigen Impfungen bekommen, die im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Ein Impfschutz wird nach Angaben der Hersteller eine Woche nach der zweiten Injektion erreicht, dies war bei 90 Prozent der Probanden der Fall.

Zu möglichen Nebenwirkungen lasse sich noch nicht allzu viel sagen, da sich bis jetzt nach Angaben der Unternehmen keine sicherheitsrelevanten Nebenwirkungen gezeigt haben. Unklar sei, ob der Impfstoff gleichermaßen effizient wirkt – insbesondere bei Risikogruppen wie älteren Menschen. Außerdem fehlen Angaben dazu, wie sehr die Impfung vor schweren Verläufen von Covid-19 schütze.

Corona Impfung in Österreich

Die EU-Kommission hat am Dienstag, den 10. November bereits erklärt, dass man mit Biontech und Pfizer einen Vertrag zur Lieferung des vielversprechenden Impfstoffs ausgehandelt habe. Zur weltweiten Verteilung des Impfstoffes und zu den sinnvollen Impfstrategien in den verschiedenen Ländern, seien jedoch noch viele grundlegende Fragen offen.

Wann genau der Impfstoff in Österreich erhältlich sein wird ist noch unklar. Rudolf Anschober, der österreichische Gesundheitsminister äußerte sich dazu wie folgt:

"Ich bin weiterhin optimistisch, dass wir tatsächlich eine gute Chance haben, dass im ersten Quartal 2021 die ersten Lieferungen von Impfdosen nach Österreich gelangen und damit schrittweise das Risiko von Covid-19 verringert wird."

Sputnik V: Russischer Impfstoff seit August im Einsatz

Russland hatte mit "Sputnik V" bereits im August als weltweit erstes Land einen Corona-Impfstoff zugelassen und damit die Kritik von Experten auf sich gezogen, da dieser erst weniger als zwei Monate an Menschen getestet worden war. Bisher wurden laut RDIF keine ernsten Nebenwirkungen festgestellt.

Russland veröffentlichte nun erstmals Zwischenergebnisse einer großen Studie, die im September startete, die laut RDIF auf den Daten von 16.000 Teilnehmern basieren, die je zwei Dosen des Impfstoffs erhielten. Vor dem Start der Studie hat Russland bereits 10.000 Menschen aus Hochrisikogruppen mit "Sputnik V" geimpft.

Die Zwischenanalyse erfolgte, nachdem 20 Teilnehmer der Studie Covid-19 entwickelt hatten. Das ist deutlich weniger als die bestätigten 94 Corona-Fälle, auf denen die Zwischenergebnisse von BioNTech und Pfizer beruhten. Damit verzeichnet der Impfstoff Sputnik V eine Erfolgsquote von 92 Prozent.

Weitere Informationen:

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, 25.02.2021 um 12:28

Ich habe mich schon vor Wochen zum Impfen angemeldet (tel.) und bei der Nachfrage erfahren, dass ich - angeblich - gar nicht angemeldet bin!!! Wie gibts denn das????

, 24.02.2021 um 23:11

beim anmelden funktioniert gar nichts!!!!!!!
man soll sich impfen lassen, aber keiner weiß, wie!

, 26.01.2021 um 22:10

muss man sich für die Corona Impfung anmelden??
helfell@aon.at

, 28.12.2020 um 16:43
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