Karlskirche Wien

Wiener Karlskirche und der davorliegende Brunnen von oben aus gesehen.
© Karl Thomas/Wien Tourismus | Karlskirche und Karlsplatz

Die Karlskirche in Wien wurde von Kaiser Karl VI. zum Ende der letzten Pestepidemie in Auftrag gegeben und ist heute als eine der bedeutendsten barocken Kirchenbauten international bekannt. Hier finden Sie alle Infos zu Öffnungszeiten und Architektur sowie den Gottesdiensten in der Kirche. Wagen Sie auch eine Fahrt mit dem Panoramalift, der Sie in schwindelerregende Höhen und damit besonders nahe an die sehenswerten Fresken befördert!

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Die Karlskirche gilt als eine der bedeutendsten barocken Bauten in Wien und über die Stadtgrenzen hinaus. Nicht umsonst lockt sie jährlich Tausende Besucher aus aller Welt in ihre heiligen Hallen. Alles, was es über die Besichtigung einer der beliebtesten Wiener Sehenswürdigkeiten zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise Karlskirche

  • Montag bis Samstag: 9:00 bis 18:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertag: 12:00 bis 19:00 Uhr
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Preise:

  • Erwachsene: ab € 8, Ermäßigungen für Gruppen, Schüler und Studierende
  • Kinder bis 10 Jahre: gratis

Hinweis: Das Ticket berechtigt zu einer Fahrt mit dem Panoramalift sowie zum Eintritt in die Schatzkammer (Museo Borromeo) und das Museo Novo, in dem Sonderausstellungen zu sehen sind (beide befinden sich in der Kirche).

Panoramalift

Eine Besonderheit der Karlskirche ist der barrierefreie Panoramalift: Das Gerüst steht inmitten der Kirche, der Aufzug befördert die Besucher auf eine Plattform in der Höhe von 32,5 Metern! Von dieser Höhe aus kann man besonders gut die Fresken von Johann Michael Rottmayr und den barocken Kirchenraum betrachten.

Messen und Konzerte

Messen:

  • Sonntag und Feiertage: 8:00 und 10:00 sowie sonntags 19:00 Uhr
  • Montag bis Samstag: 18:00 Uhr
  • Beichtgelegenheiten jeweils eine halbe Stunde vor Messbeginn sowie nach Vereinbarung.

Konzerte:

Die Karlskirche ist mittlerweile auch beliebter Spielort für Konzerte und Sitz vom Orchester 1756. Dieses spielt regelmäßig Vivaldis "Vier Jahreszeiten" sowie das weltberühmte Mozart-Requiem.
Aktuelle Termine finden Sie hier: » Konzerte in der Karlskirche.

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VERANSTALTUNGSTIPPS:

  • Weitere Konzerte, etwa Vorführungen des Mozart-Requiems, gibt es übrigens auch immer wieder im Stephansdom.
  • Jeden Juli findet das Popfest am Karlsplatz vor der Karlskirche statt, wo sich die heimische Musikszene bei zahlreichen Open-Air Konzerten die Ehre gibt.
  • Im Sommer wird am Karlsplatz außerdem ein Sommerkino veranstaltet, welches durch die Szenerie mit der Karlskirche als besonders empfehlenswert gilt!

Architektur der Karlskirche

In dieser Galerie: 7 Bilder
Frontalanischt von Karlskirche in Wien.
© Landova/Österreich Werbung | Die Karlskirche vereint verschiedene architektonische Stile
Verschneiter Weihnachtsmarkt vor der beleuchteten Karlskirche.
© Karl Thomas/Wien Tourismus | Vor dieser schnönen Kulisse gibt es jedes Jahr einen Weihnachtsmarkt!
Innenansicht der Karlskirche - im Vordergrund stehen brennende Kerzen.
© Dalibri | Kerzen zum Gedenken der Toten in der Karlskirche
Blick auf die Orgelempore der Karlskirche.
© Balou46 | Barockorgel mit Säulenvorbau
Blick über die Dächer Wiens - bis zum türkisfarbenen Dach der Karlskirche.
© Alexander Herbst/Wien Tourismus | Blick über die Dächer Wiens
Bild von Deckengemälde in der Karlskirche.
© Dalibri | Deckengemälde in der Karlskirche
Innenansicht der Karlskirche mit Kirchenbänken.
Innenansicht der Wiener Karlskirche

Die Kirche ist im barocken Baustil errichtet worden und gilt als eine der wichtigsten Kirchen dieses Stils in Mittel- und Nordeuropa. Als besonders spektakulär wird immer wieder die Kuppel der Kirche genannt, die in einer Ellipsenform errichtet wurde. Auch die Reliefsäulen, die die Kuppel flankieren, gebühren näherer Betrachtung.

Die Karlskirche ist aber nicht nur als einzelnes Bauwerk eine Besonderheit, sie stellt auch eine Art Gegenpol zu den Gebäuden der Technischen Universität und des Musikvereins dar.

Der Bau der Kirche wurde 1716 begonnen und dauerte bis 1737. Der Architekt war Fischer von Erlach, der die Ausschreibung gewonnen hatte. Allerdings konnte er seinen Bau nicht fertigstellen, weil er 1723 verstarb. Für die restliche Bauzeit übernahm sein Sohn die Leitung und veränderte dabei teilweise die ursprünglichen Pläne seines Vaters.

FAQs: Häufig gestellte Fragen zur Karlskirche

Wie heißt der Architekt der Karlskirche?

Architekt der Karlskirche ist Johann Bernhard Fischer von Erlach. Er verstarb noch während der Fertigstellung des Bauwerks, sodass sein Sohn die Bauleitung übernahm.

Warum wurde die Karlskirche gebaut?

Kaiser Karl VI. ließ die Kirche als Dank für die Errettung der Statt von der Pest errichten.

Was kostet der Eintritt in die Karlskirche?

Für Erwachsene kostet der Eintritt 8 Euro, es gibt Ermäßigungen für Gruppen, Studierende, Schüler und Senioren.

Lesen Sie auch:

» Kirchen und sakrale Bauten in Wien – diese Bauwerke sind von besonderem historischem oder architektonischem Wert

» Gottesdienst im Stephansdom besuchen – wie und wann Sie einer Messe in einer der schönsten Kirchen Europas beiwohnen können

Adresse & Kontakt

Karlsplatz/Karlskirche
Kreuzherrengasse 1, 1040 Wien
Opernviertel / Karlsplatz

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
U1, U2, U4 / Station Karlsplatz
Straßenbahn: Linie 1, 2, D / Station Staatsoper


Zur Website
E-Mail schicken
Standort auf Google Maps

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Karlsplatz/Karlskirche
Kreuzherrengasse 1 in 1040 Wien
Opernviertel / Karlsplatz

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
U1, U2, U4 / Station Karlsplatz
Straßenbahn: Linie 1, 2, D / Station Staatsoper


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Wolfgang

07. Juli 2020 - 18:02 Uhr

War fürmich ganz einfach. Bei dem Eintrittsgeld von 8 EUR habe ich sofort kehrt gemacht.

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Berti

26. November 2019 - 10:49 Uhr

Als ungläubiger Mensch halte ich den Eintrittspreis für völlig gerechtfertigt. Erstens ist der Blick vom Panoramalift in den Kirchenraum und auf die Fresken ausserordentlich beeindruckend und zweitens erhält sich so ein Gebäude nicht von selbst. Wer ohne Eintritt beten will, findet in Gehdistanz ein Dutzend Kirchen und ich vermute, man darf auch auf einer Parkbank beten.Berti

John

08. April 2018 - 06:26 Uhr

Ach schlimm wenn man für solch ein Kunstwerk zahlen muss. Man kann sonst nirgendwo beten. Wien hat Keine Kirchen

Carola

12. Dezember 2016 - 09:47 Uhr

Es ist eine Unverschämtheit für den Besuch eines Gotteshauses 8,00 Euro pro Person zahlen zu müssen! Für den Museumsbesuch und die Nutzung des Liftes ist eine Gebühr ja ok, aber um für ein Gebet zu sprechen Eintritt zu zahlen ist echt Unverschämt!

Ursula

09. Oktober 2016 - 09:21 Uhr

Uns ging es ganz gleich. Für mich ist eine Prinzipsache, wir zahlen auch lang und teuer genug unsere Kirchensteuer..Also sind wir nicht hineingegangen. Ein Tipp: Besuchen Sie die Messe!Ursula und Peter Parsché

Kremsner Reinhard

03. Juni 2010 - 20:12 Uhr

Ein Skandal !Ich bin ein gläubigerKatholik und mußte mit entsetzen ,vor 2 Wochen feststellen, daß für einen Kurzbesuch in der Karlskirche, meine Frau und ich wollten ein Gebet sprechen und eine Kerze anzünden, 6.-- Euro pro Person Eintriff zu zahlen haben. Wir versuchten dem Fräulein die Situation zu erklären, daß wir ohne Museumsbesuch die Kirche besuchen wollen, leider keine Chance !Wir besuchten im heurigen Jahr schon den Petersdom und die Stefanskirche, ohne bezahlen zu müssen.Bitte um Klärung !!!Lg Reinhard und Elisabeth Kremsner

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