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Jürgen Weber
Festival Text: Jürgen Weber

Biennale 2019: Die digitale Zukunft gestalten

29.05. bis 06.10.2019: Im Fokus der Vienna Biennale stehen wieder Ideen, wie wir unsere Zukunft gestalten können. Mehr als 300 Künstler, Designer, Architekten u.v.m. haben sich auch in der diesjährigen Ausgabe mit neuen Perspektiven für die Zukunft auseinandergesetzt.

Blitze vor blauem Hintergrund
© Lynn Hershman Leeson | Vienna Biennale 2019: Schöne neue Werte. Unsere digitale Welt gestalten.

VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019

SCHÖNE NEUE WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten

Ausstellungsdauer 29. Mai – 6. Oktober 2019

In unterschiedlichen Ausstellungsräumen

Seit 2017 hat auch Wien eine Biennale. Ende Mai 2019 eröffnet die dritte Ausgabe der Mehrspartenbiennale, die wieder zu einem spannenden Thema kontroversielle Perspektiven präsentiert. In Anlehnung an einen Aldous Huxleys Buch "Schöne neue Welt" wird in „Schöne Neue Werte. Unsere Digitale Welt gestalten“ auf die Vor- und Nachteile unserer technologieverliebten Zukunft eingegangen, die ohne Werte nicht überleben wird. „Eine technologieverliebte Zukunft ohne Werte ist wertlos“, bringt Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor des MAK sowie Initiator und Leiter der VIENNA BIENNALE, die kuratorische Setzung der dritten Generation auf den Punkt.

Potente Partner im Ausstellungskonzept 2019

Wer die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019 besucht, bekommt wertvolle Perspektiven und persönliche Handlungsmacht für die digitale Zukunft mit auf den Weg“, verspricht Thun-Hohenstein dem werten Publikum. Daran können sich auch die Veranstalter der VIENNA BIENNALE, das MAK, Universität für angewandte Kunst Wien, Kunsthalle Wien, Architekturzentrum Wien und Wirtschaftsagentur Wien, sowie Slovak Design Center als Associate Partner und AIT Austrian Institute of Technology als außeruniversitärer Forschungspartner anschließen.

Werte und digitale Zukunft

Das Herzstück der diesjährigen Biennale, die Ausstellung UNCANNY VALUES, thematisiert künstliche Intelligenz mittels aktuellen, prominenten und kritischen Neuproduktionen internationaler Künstler und Designern. „Historische Positionen eröffnen heterogene Blickwinkel auf Fragen nach Kultur und Technologie, Menschsein, Macht, Kontrolle und Orientierung im unheimlichen Spielfeld der künstlichen Intelligenz“, so die Definition dieses Inhalts dieses Teils der Vienna Biennale. 

Unisexe Technologie und Zukunft

Die Kunsthalle Wien wiederum theamatisiert in ihrem Beitrag zur Ausstellung , HYSTERICAL MINING (Arbeitstitel) die männliche Codierung der Technik. Wie unisex sind digitale Technologien und künstliche Intelligenz?, fragen sich die Kuratoren, anknüpfend an radikale feministische und ökofeministische Theorien von den 1970ern bis zur Gegenwart. Die Universität für angewandte Kunst erforscht in einem Mix aus Installation und Prozess mögliche „Zukünfte“ (sic!) im Real-Räumlichen, im Hier und Jetzt. Denn gewissermaßen spielerische Lust auf unsere ungewisse digitale Zukunft soll CHANGE WAS OUR ONLY CHANCE machen, die von einer „Experiential Future“ erfahrbar gemacht und durch eine immersive Umgebung, entmystifiziert werden soll. Die mögliche Welt von morgen muss weiblich sein, oder sie wird nicht sein.

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Das MAK fordert eine Qualitätsgesellschaft

Das MAK DESIGN LABOR, das durch eine MAK Education App „WE ARE FUTURISTS“ ergänzt wird, wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung anlässlich der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019 eine museale Annäherung an die komplexen Designaufgaben der Digitalen Moderne umsetzen.

Historische Sammlungsobjekte und zeitgenössische Produktionen sollen in einen intensiven Dialog treten und wollen das Potenzial und den Wandel von Design disziplinen- und epochenübergreifend erfahrbar machen. Die Ausstellung „CHANGE! Vom Massenkonsum zur nachhaltigen Qualitätsgesellschaft“ im MAK wird vier in die Zukunft gerichtete Designprojekte von EOOS zu den Themen Ernährung, Mobilität, Kreislaufwirtschaft und Energie verdeutlichen, sowie mit Social Design den Übergang vom Massenkonsum zur nachhaltigen Qualitätsgesellschaft realisierbar machen.

Zukunftsperspektiven zur Zukunftsveränderung

Weitere zentrale Fragen der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019 werden in einem internationalen Symposium im Architekturzentrum Wien im September 2019 noch verdichtet, was vom MAK und dem Slovak Design Center gemeinsam mit dem Az W und der Kunsthalle Wien im Rahmen des Programms INTERREG V-A Slowakei–Österreich (Projekt „Design & Innovation“) realisiert wird. Einen detaillierten Überblick über die Projekte der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019 und Biografien der Kuratoren finden sich auf der Webseite der Biennale.


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