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Das war das Donauinselfest 2019

Letztes Wochenende war es wieder soweit, das größte Open Air bei freiem Eintritt lockte 2,7 Millionen Besucherinnen und Besucher auf die Donauinsel. Die Bilanz von Samariterbund und LPD Wien ergibt: Das Donauinselfest 2019 war weitestgehend ruhig.

Hauptbühne Donauinselfest
© Andreas Jakwerth | Beste Laune bei besten Wetter. Das Donauinselfest 2019

Das Festival wird seit 1984 jährlich von der SPÖ veranstaltet und rückte dieses Jahr mit musikalischen Highlights wie Tocotronic, Seiler & Speer und Hugel auf. Obwohl das Festival zu den sichersten und friedlichsten Veranstaltungen seiner Art gehört, waren auch Polizei und Samariterbund mit dabei. Denn irgendeiner muss es ja machen.

Großeinsatz der Samariter am Dif 19

Mehr als 200 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Samariterbundes waren heuer im Einsatz, um dem auf 13 Bühnen stattfindenden Festival das nötige medizinische Backup zu geben. Dafür werden die helfenden Hände zusätzlich speziell für das Donauinselfest ausgebildet. Verstärkung erhalten die Ehrenamtlichen von fünf Notärzten und Notärztinnen, verteilt auf acht Ambulanzen. Insgesamt wurden 674 Hilfeleistungen und 128 Transporte ins Spital durch den Samariterbund ausgeführt.

Beachtlich war zudem der Fuhrpark, der während des Festivals dem Samariterbund zur Verfügung stand. Dazu gehörten insgesamt 16 Krankenwägen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge, drei Materialfahrzeuge, zehn Sonderfahrzeuge, sechs Segways und eine Motorradstaffel. Die letzten Beiden waren heuer zum ersten Mal im Einsatz und bewährten sich besonders durch ihre Flexibilität bei großen Menschenmassen und auf unwegsamen Gelände. So konnte Erstversorgung schneller als üblich geleistet werden.

Das Donauinsefelst 2019: Weitestgehend ruhig

So bilanzierte die LPD Wien das diesjährige Donauinselfest. Am schwersten wiegte wohl der Messerangriff auf einen 26-Jährigen, als dieser versuchte, die Handtasche seiner Freundin aus den Fängen eines Diebes zu befreien. Ein mutmaßlicher Verdächtiger sitzt bereits in U-Haft und der Zustand des 26-Jährigen ist glücklicherweise bereits stabil.  Abgesehen davon kam es zu ein paar Zusammenstößen zwischen Polizei und Zivilbevölkerung, hauptsächlich wegen Suchtmittelkriminalität, Körperverletzung, Raufhandel unter Betrunkenen oder aber wegen aggressiven Verhalten und Anstandsverletzungen. Insgesamt wurden drei Polizisten verletzt.

Insgesamt kam es zu 11 Festnahmen aus strafrechtlichen und zu 16 Festnahmen aus verwaltungsstrafrechtlichen Gründen, was in Anbetracht der Menschenmasse eine verschwindend geringe Ziffer ist. Zudem wurden fünf Personen aus sogenannten fremdenrechtlichen Gründen festgenommen. Die Aufstockung der Fremdenpolizei um 200% durch die alte Regierung wollte sich auch an diesem Wochenende bestätigt wissen. Es kam wie erwartet zu etlichen Identitätsfeststellungen und zu einer von der LPD insgesamt als gut bewerteten Crowd Control der vielen Zuschauerinnen und Zuschauer. Vermehrt setzte die LPD dieses Jahr auf Überwachung: über 42 Kameras waren im Einsatz, Polizeihelikopter und sogar Drohnen.

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