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Rollrasen: Verlegen lassen oder selber machen?

Hier werden Ihre Fragen beantwortet, wenn Sie sich überlegen Ihren Garten mithilfe von Rollrasen quasi von heute auf morgen perfekt zu begrünen. Finden Sie Informationen zu Preise, Vor- aber auch Nachteile und professionelle Anbieter in Wien die für Sie jede Größe von Rasen anbieten.

Es wird gezeigt, wie eine Person eine Rolle des Rasens auf den Untergrund aufbringt, also abrollt.
© pexels.com | Von der Rolle: So satt könnte Ihr Rasen aussehen
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Welche Arten von Rollrasen gibt es?

Je nach Anforderung und Standort bieten sich verschiedene Typen von Rollrasen an. Es gibt unter anderem den

  • pflegeleichten Spiel- und Sportrasen
  • robusten (Halb-) Schattenrasen
  • dichten, regenerationsfähigen Stadionrasen

Einige Anbieter bieten sogar Blumenwiesen von der Rolle an. Um herauszufinden welcher Rasen für Ihren Garten der Richtige ist, ziehen Sie am Besten einen Garten-Profi zurate. Der begutachtet den Untergrund, die klimatischen Bedingungen und gibt einen Überblick zu den geeigneten Rasensamen.

Diese Anbieter verlegen frischen Rollrasen in Wien & Umgebung

Gärtnerei Steidinger
Alxingergasse 97, 1100 Wien

Gärtnerei Steidinger Wien

Telefonische Anfrage unter: +43 (0)664 322 2429

» Website


Wie teuer ist ein Quadratmeter Rollrasen?

Ein Quadratmeter klassischer Rollrasen kostet in etwa zwischen 5 - 6 Euro, ohne Lieferung und Verlegung. Der Preis ist abhängig von der Art des Rollrasens und meist auch von der abgenommenen Menge (je größer die Abnahmemenge, desto günstiger der Preis pro m2).

Die folgenden Preise verstehen sich als Richtpreise ohne Lieferung, Vor- bzw. Nachbereitung des Untergrunds oder das Verlegen durch einen Profi:

  • Spiel- und Sportrasen: 5 - 6 €/m²
  • (Halb-) Schattenrasen: 7 - 8 €/m²
  • Stadionrasen: 8,50 €/m²

Was kostet es den Rollrasen vom Profi verlegen zu lassen?

Wenn nur verlegt werden soll, kann man mit circa 10 € extra pro Quadratmeter rechnen, spart sich aber einen enormen Kraftakt. Eine Rolle frischer Rasen entspricht in etwa einem Quadratmeter und wiegt dabei zwischen 15 und 20 Kilogramm – je nach Wassergehalt.

Nackter Boden auf dem Rollrasen gepflanzt werden soll
© Gärtnerei Steidinger | Bereits die Vorbereitung des Untergrundes ist viel Arbeit.

Muss der Untergrund erst vorbereitet werden, kostet das bei Beauftragung eines Landschaftsgärtners rund 20 € pro Quadratmeter, exklusive des Rollrasens, dafür wird aber auch einiges geboten: Alter Rasen wird entfernt, es wird geebnet, mit Humus und Dünger versorgt und anschließend verlegt – Man selbst muss also eigentlich nur noch genießen.

Was kostet die Lieferung?

Echter frischer Rollrasen wird direkt am Feld geerntet und dann am schnellsten Weg zum Kunden geliefert. Eine Zwischenlagerung ist nicht möglich. Der Preis der Lieferung richtet sich nach der Entfernung zum Kunden sowie nach der gelieferten Menge, weswegen man so pauschal zum Preis keine genauen Angaben machen kann. Geliefert wird auf Europaletten auf die jeweils um die 50 Quadratmetern Rasen passen, die insgesamt schon eine Tonne auf die Waage bringen können.

Was sind die Vor- und Nachteile von Rollrasen?

An der Frage Rollrasen oder Selbstaussaat scheiden sich die Geister. Es gibt einiges, das für einen Rollrasen spricht.

Vorteile

  • Sofort ein schöner, grüner Garten
  • Hohe Narbendichte und Strapazierfähigkeit
  • Kann quasi sofort genutzt werden
  • Kaum ‚Angriffsfläche‘ für Unkraut oder Moos im Rasen
  • Kann im Prinzip von Frühling bis Herbst verlegt werden

Nachteile

  • Im Vergleich zum Saatgut teurer
  • Selbst verlegen ist sehr anstrengend, aber man kann einen Profi beauftragen
  • Logistischer Aufwand, weil der Rasen geliefert werden muss

Ab wann kann man den Rollrasen nutzen?

Eigentlich sofort, aber direkt nach dem Verlegen ist noch etwas Vorsicht geboten: Bis er vollständig angewachsen und somit voll belastbar ist, dauert es zumindest zwei bis drei Wochen.

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Was muss man beim Verlegen beachten?

Rollrasen selbst zu verlegen ist in erster Linie eins: eine echte Schinderei. Kurz zusammengefasst funktioniert‘s wie folgt:

Zuerst muss der Boden gelockert werden, vor allem bei Neubaugrundstücken. Danach müssen größere Wurzeln und Steine entfernt, der Boden eingeebnet und angewalzt werden, um Unebenheiten auszugleichen und die passende Bodendichte zu erreichen.

Diese Schritte sollten alle schon erledigt sein, bevor der Rasen geliefert wird – dieser sollte nämlich ab besten sofort verlegt werden. Es wird gedüngt und dann verlegt. Überstehende Ränder werden dann abgeschnitten –es kommt zu gut 5% Verschnitt. Am Ende muss nochmals gewalzt und anständig gewässert werden.

Man braucht also viele verschiedene Arbeitsschritte und damit viel Zeit und auch verschiedene Werkzeuge, was uns direkt zum nächsten Punkt bringt.

» Der richtige Dünger für den Rollrasen

Warum vom Profi verlegen lassen?

Das selbstständige Verlegen von Rollrasen ist körperlich sehr anstrengend und stressig, da die Rollen als verderbliche Frischware auf keinen Fall länger als 36 Stunden gelagert werden können. Am besten verlegen Sie unverzüglich.

» Profi-Gärtnerei Steidinger direkt kontaktieren und Kostenvoranschlag einholen

Wie muss der Untergrund für Rollrasen aussehen?

Kurz gesagt: Der alte Rasen mithilfe eines Rasensodenschneiders. Entfernen Sie die alten Rasenbahnen inklusive sämtlichem Unkraut, Steinen und Wurzeln. Es wird empfohlen damit etwa zwei Wochen vor der Anlieferung des neuen Rasens zu starten. Sollte der Boden in Ihrem Garten ein schwerer Lehmboden sein, sollte dieser mit feinkörnigem Sand angereichert werden.

Danach sollte der Untergrund gefräst und zumindest einen Spaten tief umgegraben werden, bevor wieder glattgezogen und wieder glattgewalzt und verfestigt wird. Dabei sollte auch gedüngt werden. Bis zur Anlieferung des Rollrasens sollte der Boden feucht gehalten werden. Wässern Sie zuletzt am Abend vor der Lieferung des frischen Grüns.

TIPP: Mühsame Gartenarbeit auslagern: Immer mehr Gartenbesitzer nutzen die professionelle Unterstützung bei der Gartenpflege - genießen statt selber ackern!

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Mehr Tipps, Tricks und Know-How liefert Ihnen gerne ein Profi, den man mit diesen anstrengenden und zeitintensiven Arbeiten beauftragen kann.

Wie soll die Nachpflege aussehen?

Nach dem Verlegen sollte der Rasen ausgiebig gewässert werden, damit er ordentlich anwachsen kann. Er kann gleich nach dem Verlegen – zumindest leicht – betreten werden, man sollte ihn allerdings erst mal sieben bis 14 Tage in Ruhe lassen, dass er anständig mit dem Unterboden verwachsen kann. In dieser Zeit ist gute Bewässerung besonders wichtig.

Nach drei oder vier Wochen wird zum ersten Mal gemäht, aber nicht kürzer als fünf Zentimeter! Später kann man dann bis auf vier Zentimeter kürzen. Nachdem vier bis sechs Wochen übers Land gezogen sind, ist der Rasen vollständig angewachsen und muss nicht mehr geschont werden. Allerdings braucht er dieselbe Pflege wie jeder andere Rasen auch und vor allem im Sommer sollte ausreichend und regelmäßig gegossen werden.

Wie lange hält der Rollrasen?

Die Lebensdauer von Rollrasen hängt genauso wie bei ausgesätem Rasen von der Pflege ab: Also dem Mähen, Gießen, Düngen und der Unkrautbekämpfung.

Tipp: Es kann sinnvoll sein in den Folgenjahren hin und wieder ein bisschen mit derselben oder einer ähnlichen Rasensorte nachzusähen, da auch Rasenpflanzen altern.

Rollrasen im Angebot bei folgenden Gärtnereien in Wien

Gärtnerei Steidinger
1100 Wien, Alxingergasse 97

Tel: +43 664 322 2429

Website

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