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Corona Maßnahmen: Die Regeln ab Jänner

In Österreich gelten ab Jänner neue Corona-Regeln wegen Omikron. Die neuen Maßnahmen im Detail:

Mann im Restaurant, der den Tisch desinfiziert
© 123rf.com | Aktuelle Corona Maßnahmen für Wien und ganz Österreich
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Artikel zuletzt aktualisiert am: 11. Jänner 2021
Alle Angaben ohne Gewähr, die offizielle Anlaufstelle für Planung und Fragen zu der Corona-Strategie in Wien: wien.gv.at bzw. coronavirus.wien.gv.at

Übersicht der aktuellen Corona-Regeln

  • Strengere Schutzmaßnahmen

Seit dem 11. Jänner gilt im Freien eine FFP2-Maskenpflicht.
Sofern ein Abstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies betrifft beispielsweise Fußgängerzonen, Warteschlagen oder Gruppenansammlungen.

  • Gültigkeit des grünen Passes herabgesetzt

Ab dem 1. Februar ist der grüne Pass nur mehr 6 Monate lang gültig. Das gilt für Personen, die den zweiten Stich erhalten haben. Für den dritten Stich (Booster-Impfung) liegt die Gültigkeit bei 9 Monaten.

  • Gastronomie und Hotellerie

Hier gilt nach wie vor die 2G-Regel. In Gaststätten müssen zusätzlich Sitzplätze zugewiesen werden, außerhalb des Sitzplatzes gilt FFP2-Maskenpflicht.
Sperrstunde ist um 22 Uhr, die Nachtgastronomie bleibt weiterhin geschlossen.

  • Veranstaltungen/Kultur

In geschlossenen Räumen gilt außerdem:

  • Maskenpflicht
  • bis 500 Personen: 2G
  • bis 1.000 Personen: 2G+
  • bis 2.000 Personen: Booster + PCR-Test

im Freien gilt:

  • Maskenpflicht, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • bis 25 Personen: 2G
  • bis 1.000 Personen: 2G+
  • bis 2.000 Personen: Booster und PCR Test
  • Sport

Zum Betreten von Indoor-Sportstätten und Fitnessstudios ist ein 2G-Nachweis erforderlich. Es dürfen nur Sportarten ausgeübt werden, bei denen es nicht zu Körperkontakt kommt.

Für den Eintritt in Thermen und Bäder ist ein 2G-Nachweis erforderlich. Auch hier ist beim Betreten sowie am Weg von und zu den Nasszellen, Becken, Garderoben oder Ähnlichem eine FFP2-Maske zu tragen.

  • Arbeit

Wenn möglich sollte auf Homeoffice umgestellt werden. Am Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel, zusätzlich eine FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen, sofern keine baulichen Schutzmaßnahmen vorhanden sind.

  • Spitäler und Pflegeheime

Für Besucher gilt in Spitäler und Pflegeeinrichtungen die 2G+ Regel, für das Personal 2,5G und eine FFP2-Maskenpflicht.

In Spitälern ist seit 1. Jänner pro Patient ein Besuch von einer Person pro Woche erlaubt.

Neue Quarantäne-Regel

Seit 8. Jänner 2022 wird nicht mehr zwischen K1 und K2 unterschieden. Klassifiziert wird man ab jetzt nur mehr als "Kontaktperson". Kontaktpersonen sowie positiv Getestete können sich mit Jänner bereits ab dem 5. Tag mit einem PCR-Test freitesten.

Corona Impfpflicht für alle angekündigt

Neben dem Lockdown für alle, wurde heute ebenfalls eine allgemeine Impfpflicht angekündigt. Diese soll mit Februar 2022 in Kraft treten.

Ab 1. November gilt die 3G-Regel auch am Arbeitsplatz, alle Informationen dazu gibt es hier.

Stufenplan der Regierung: Maßnahmen richten sich nach Intensivbetten-Auslastung

Die bundesweiten Corona-Regelungen werden abhängig von der Anzahl der mit COVID-19-Patient belegten Intensivbetten in den Krankenhäusern festgelegt:

Stufe 1: Bei einer Auslastung von 200 Intensivbetten, gelten die folgenden Maßnahmen:

  • Antigen-Tests sind nur mehr 24 Stunden ab Testabnahme gültig.
  • An Orten des täglichen Bedarfs (Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Verkaufsstätten von Lebensmittelproduzent:innen sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln, Apotheken, Banken, Post, öffentliche Verkehrsmittel) ist eine FFP2-Maske verpflichtend.
  • Die 3-G-Regel gilt bei Zusammenkünften bereits ab 25 Personen.
  • Verschärfung der Kontrolle der geltenden Maßnahmen.

Stufe 2: Nach Überschreitung von 300 belegten Intensivbetten, treten nach 7 Tagen folgende Maßnahmen in Kraft:

  • In der Nachtgastronomie  (z.B. Diskotheken, Clubs, Après-Ski-Lokale und Tanzlokale), und bei Zusammenkünften mit mehr als 500 Teilnehmer:innen mit nicht ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen (z.B. Hochzeits-, Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern), haben nur mehr geimpfte und genesene Personen Zutritt (2-G-Regel).
  • Für Personal in 2-G-Settings gilt: Mitarbeiter, die weder geimpft oder genesen sind, müssen ein aktuelles, negatives PCR-Testergebnis vorweisen und bei unmittelbarem Kundenkontakt zudem FFP2-Maske tragen.
  • Antigentests mit Selbstabnahme („Wohnzimmertests“), Point of Sale Tests sowie Antikörpertests sind als Nachweis im Sinne der 3-G-Regel nicht mehr zulässig.

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Stufe 3: Nach Überschreitung von 400 belegten Intensivbetten, treten sofort folgende Maßnahmen in Kraft:

  • Es kommt zu einer Ausweitung der Zugangsbeschränkungen. Überall, wo derzeit die 3-G-Regel gilt, haben künftig nur mehr geimpfte und/oder genesene Personen bzw. Personen, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, Zutritt.

Stufe 4: Nach Überschreitung von 500 belegten Intensivbetten

Bei einer Auslastung von 25 Prozent bzw. 500 belegten ICU-Betten ist eine "2G"-Regel in allen "3G"-Bereichen vorgesehen:

  • Ungeimpften wird damit der Eintritt etwa in Gastronomie, Hotellerie, zu Veranstaltungen, Kultureinrichtungen, Freizeiteinrichtungen oder Sportveranstaltungen untersagt.
  • Das gilt dann auch bei Vorlage eines negativen Tests.

Genaue Details werden laut Gesundheitsministerium noch ausgearbeitet, betroffen sein könnten aber etwa auch körpernahe Dienstleister wie beispielsweise Friseure, für die man derzeit einen 3G-Nachweis braucht.

Stufe 5: Nach Überschreitung von 600 belegten Intensivbetten

Sollte die Intensivstations-Auslastung 600 Betten übersteigen, kommt es zu Phase fünf, in der die als "kritisch" geltende 33-prozentige Auslastung der Intensivkapazitäten mit Covid-Patienten nahezu erreicht wäre. Diese Stufe bringt "Ausgangsbeschränkungen" für Ungeimpfte - den bereits aus früheren Pandemie-Phasen bekannten Lockdown. Damit wäre für all jene, die weder eine Impfung noch einen aufrechten Genesungs-Status vorweisen können, das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs nur noch in Ausnahmefällen gestattet. Erlaubt ist dann etwa noch die Grundversorgung (wie Einkäufe) oder der Weg zur Arbeit.

Ab 1. November gilt die "3G-Regel" auch am Arbeitsplatz! Mehr dazu finden Sie hier.

Einführung der 1G-Regel?

Eine Einführung einer 1G-Regel in der Gastronomie und Nachtgastronomie möchte Ludwig an sich nicht. Ausschließen könne man es für den Herbst jedoch nicht. "Ich hoffe nicht, dass es notwendig sein wird", so Wiens Bürgermeister am 24. August.

Weiterführende Informationen:

Die Wiener Teststraßen

Corona Satistik Österreich

Die aktuellen Maßnahmen im Detail

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weitere Meinungen

Armbinden zur Identifikation von ungeimpften Personen ab wann?
Das können wir ja ganz gut in Österreich, nicht wahr?
Und Leute wundern sich wie damals die Faschisten an die Macht kommen konnten und keiner was gemacht hat.

, 20.10.2021 um 20:48
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