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Opernball in der Wiener Staatsoper

Der Opernball findet am Donnerstag, 8. Februar 2018 in der Wiener Staatsoper statt. Infos zum Programm, Dresscode, Hotels in der Nähe sowie zu Preisen und Reservierung von Opernballkarten finden Sie hier.

Tanzende Paare am Opernball in der Wiener Staatsoper 2012
© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn | Rückblick auf den Opernball in der Wiener Staatsoper 2012

Der Wiener Opernball gilt als der gesellschaftliche Höhepunkt des Faschings in Wien. Aus dem In- und Ausland kommen bedeutende Politiker, Unternehmer, Hochadel und gekrönte Häupter, Künstler, Größen aus der Welt des Sports und andere Berühmtheiten auf den Wiener Opernball als den Treffpunkt der Prominenz – weniger um zu tanzen, sondern um dabei zu sein, um zu sehen, vor allem aber um gesehen zu werden.

Wiener Opernball

Location: Wiener Staatsoper (Adresse und Anfahrtsplan finden Sie im Adressblock)

Datum: 8. Februar 2018

Wiener Opernball Karten & Preise 

Der Opernball 2018 ist bereits ausverkauft!

Eintrittskarte: 290 Euro

Reservierungen werden ausschließlich per E-mail entgegen genommen unter: reservierungen@opernball.at

Tisch-& Logenkarten: (Preis pro Loge/Tisch)

  • Rangloge: 290 Euro
  • Bühnenloge (Doppelloge): 20.500 Euro
  • Bühnenloge (Einzelloge): 11.500 Euro
  • Bühnenlogentisch: 10.000 Euro
  • Tisch für 6 Personen: 1.200 Euro
  • Tisch für 4 Personen: 800 Euro
  • Tischanteil für 2 Personen: 400 Euro
  • Tisch für 4 Personen im 6. Stock: 400 Euro
  • Tischanteil für 2 Personen im 6.Stock: 200 Euro

Alle Karten können Online erworben werden - Online - Verkauf der Ballkarten

Programm 62. Wiener Opernball

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Bis zum Auftritt der Debütanten sorgen "Kordelsteher" dafür, dass die Tanzfläche frei bleibt. Zum zehnten Mal ist nun die Wiener Tanzschule Roman E. Svabek für den Einzug und den Eröffnungswalzer verantwortlich. Der Eröffnungstanz endet traditionell mit den Klängen des „Donauwalzers“ und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“.

Vor den wie Gesangs- und Tanzeinlagen erfolgt der Einzug des zweiten Teils der Tanzpaare zur Fächerpolonaise op. 525 von Carl Michael Ziehrer mit Fliedersträußchen, anschließend wird traditionell mit dem von Johann Strauß geprägten Kommando „Alles Walzer“ zu Klängen der heimlichen Bundeshymne "An der schönen blauen Donau" op. 314 von Johann Strauß (Sohn) die Tanzfläche für alle freigegeben.

Aufgrund der großen Beliebtheit der Quadrillen bei den Opernballgästen gibt es eine zusätzliche Quadrille. Die drei Quadrillen finden um 0.00, 2.00 und 4.00 Uhr statt.

 

  • 0.00 Uhr und 4.00 Uhr FLEDERMAUS-QUADRILLE, op. 363 von Johann Strauß (Sohn)
  • 2.00 Uhr ORPHEUS-QUADRILLE, op. 236 von Johann Strauß (Sohn)
  • 4.00 Uhr : MASKENBALL-QUADRILLE, op. 272 von Johann Strauß Sohn / G. Verdi

Beendet wird der Ball um Punkt 5 Uhr früh. Traditionsgemäß spielt das Opernballorchester am Ende folgende drei Stücke: Donauwalzer, Radetzkymarsch und "Brüderlein fein" aus dem Stück "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund (1826).

Eröffnungsprogramm im Detail

Fanfare von Karl Rosner
Witolf Werner – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

Europahymne von Ludwig van Beethoven
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

Polonaise A-Dur op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

FEUERFEST!, Polka, op. 269 von Josef Strauß
Choreographie: Eno Peci | Choreographische Assistenz: Jean-Christophe Lesage
Studierende der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester

MEIN LEBENSLAUF IST LIEB’ UND LUST, Walzer, op. 263 von Josef Strauß
Choreographie: Eno Peci | Choreographische Assistenz: Jean-Christophe Lesage
Wiener Staatsballett | Olga Esina – Roman Lazik, Maria Yakovleva – Robert Gabdullin;
Alice Firenze – Mihail Sosnovschi, Nikisha Fogo – Jakob Feyferlik, Ioanna Avraam – Andrey Teterin, Natascha Mair – Géraud Wielick;
Sveva Gargiulo – Dumitru Taran, Elena Bottaro – Alexandru Tcacenco, Gala Jovanovic – Igor Milos, Oxana Kiyanenko – Tristan Ridel, Suzan Opperman – Trevor Hayden, Alaia Rogers-Maman – Marian Furnica, Adele Fiocchi – Arne Vandervelde, Natalya Butchko – Marcin Dempc, Katharina Miffek – Zsolt Török, Madison Young – Francesco Costa
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester

Ouvertüre zu L’ÉTOILE von Emmanuel Chabrier
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester

AH! LÈVE-TOI, SOLEIL! aus ROMÉO ET JULIETTE von Charles Gounod
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester
Pavol Breslik

O LÉGÈRE HIRONDELLE aus MIREILLE von Charles Gounod
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester
Daniela Fally

TANZEN MÖCHT’ ICH aus DIE CSARDASFÜRSTIN von Emmerich Kálmán
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester
Daniela Fally, Pavol Breslik

STÜRMISCH IN LIEB’ UND TANZ, Polka schnell, op. 393 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie: Roman E. Svabek
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee

Eröffnungswalzer
An der Schönen Blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester 

Opernball: Die Eröffnung der Debütanten

Einer der Höhepunkte des Wiener Opernballs findet bereits zu Beginn der Feierlichkeiten statt: Durch das Vortanzen der rund 144 Debütantenpaare findet die Eröffnung des Opernballs statt. Beim sogenannten Jungdamen- und Jungherrenkomitee handelt es sich um junge Frauen und Männer im Alter von 17-24 Jahren, sie kommen nicht nur aus Österreich, sondern aus aller Welt. Traditionell wird von den Debütanten ein Linkswalzer getanzt

Viele Jahre wurde die Eröffnung von der Tanzschule Elmayer durchgeführt. Zwischen 2009 und 2015 wurde die Organisation an verschiedene Tanzschulen in den Bundesländern ausgelagert und wird seit 2016 von der Tanzschule Svabeck durchgeführt. Töchter und Söhne der „guten Familien“ aus Wien, aber auch aus aller Welt, bemühen sich den Wiener Opernball als Debütant oder Debütantin eröffnen zu dürfen, gilt er doch als der Inbegriff des Balls schlechthin.

Mehr über die Debütanten des Opernballs erfahren Sie hier!

Wer organisiert den Opernball? - Die Chefin

Seitdem der Opernball 1956 zum ersten Mal in der zweiten Republik wieder stattfand, werden die Festlichkeiten von den Opernball-Ladies organisiert. Folgende Damen haben Opernballgeschichte geschrieben:

  • 1956–1980: Christl Gräfin Schönfeldt
  • 1981–1996: Lotte Tobisch-Labotýn
  • 1999–2007: Elisabeth Gürtler-Mauthner
  • 2008 - 2016: Desirée Treichl-Stürgkh

Diese kümmern sich um den gesamten Ablauf des Balles und können maßgebliche Entscheidungen treffen. So wurde unter Elisabeth Gürtler-Mauthner 2005 für die meisten Räumlichkeiten ein Rauchverbot eingeführt und beschlossen, dass die Parterre- und Ranglongen lediglich an Donatoren vermietet werden dürfen, die einen Jahresbeitrag von 6.800€ plus 10% Umsatzsteuer leisteten.

Seit 2016 obliegt die Organisation des Opernballs Maria Großbauer, die mit dem Geburtsjahrgang 1980 die bisher jüngste Opernball-Lady ist.

Dresscode und Kleidervorschrift: Was anziehen zum Opernball? 

Noch mehr als bei anderen Veranstaltungen gilt beim Opernball das Motto: Sehen und gesehen werden: Wer beim High-Society-Event des Jahres eine gute Figur machen möchte, sollte einige Regeln befolgen, um keinen Faux-Pas zu begehen.

Für den Wiener Opernball gilt folgender Dresscode:

Damen: langes Abendkleid

Herren: Frack

Was zunächst simpel klingt, ist mit einigen Stolperfallen verbunden, denn wer den Dresscode nicht befolgt, dem wird der Zutritt zum Ball verwehrt. 

Für die Damen gilt:

  • Ballkeid muss unbedingt lang sein! (mindestens knöchellang) 
  • kein Cocktailkleid
  • weiter Rockteil
  • Kein zu körperbetontes Kleid
  • Dekollete: nicht zu tief
  • keine Armbanduhr

Für die Herren gilt:

  • Frack-Pflicht (eleganter Abendanzug mit taillenkurzem Jackett und "Schwalbenschwanz")
  • kein Smoking, kein simpler Anzug
  • keine Krawatte
  • Mascherl (weiß)

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Gäste zum Opernball: Lugner & Co 

Der Wiener Opernball ist ein beliebter und begehrter Schauplatz für die Prominenz der Gesellschaft - und für Personen, die als prominent gelten wollen. Die Preise für Eintritt, Logen, sowie Speisen und Getränke am Opernball sind legendär, wie auch so mancher Auftritt der Gäste. Wer erscheint mit wem in welchem Outfit, ist tagelang Thema des Geschnatters der Wiener. 

Im Mittelpunkt des Interesses steht seit 1992 Baumeister Richard "Mörtel" Lugner, der jedes Jahr eine andere berühmte Persönlichkeit am Opernball präsentiert. Unter den illustren Gästen befanden sich etwa Faye Dunaway, Paris Hilton oder Ivana Trump.  Die Abwicklung dabei verlief nicht immer reibungslos: so sagte Hollywoodsternchen Lindsay Lohan 2010 ihr Erscheinen beim Opernball nach Konflikten über die Gage ab. Stattdessen sprang kurzerhand Musikproduzent Dieter Bohlen für sie ein. 

Wer moderiert den Opernball? Die TV-Übertragungen

Natürlich gibt es vom wichtigsten Society-Event des Jahres auch diverse Live-Übertragungen. Die wichtigste ist jene Sendung, die vom ORF in Zusammenhang mit dem Bayrischen Rundfunk übertragen und auch auf 3sat übertragen wird. Als wichtigste Moderatoren sind seit 2012 für den ORF Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider zuständig. 

Ein wichtiger Bestandteil der TV-Übertragung sind seit 2001 zudem die Kommentare von Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Hotels in der Nähe vom Opernball

Hotel Sacher

Philharmoniker Str. 4, Wien, 1010

https://www.sacher.com/hotel-sacher-wien/

Hotel Imperial, Wien 

Kärntner Ring 16, Wien,1015

www.imperialvienna.com

Hotel Bristol, Vienna

Kärntner Ring 1 · 1010 Vienna · Austria 

www.bristolvienna.com

Hotel Astoria, 

Kärntner Straße 32-34/Eingang Führichgasse 1, 1010 Wien 

www.austria-trend.at

Hier gibt's noch mehr Infos zur Staatsoper

Kartenvorverkauf der Staatsoper

Spielplan der Wiener Staatsoper

Dirigenten der Wiener Staatsoper

Geschichte des Wiener Opernballs

Seinen Ursprung hat der Wiener Opernball in den Feierlichkeiten, welche die Künstler der Hofoper an das politische Ereignis des Wiener Kongresses (1814/15) anschlossen. 1877 fand der Opernball als Soirée erstmals in der Staatsoper statt. Nachdem Ende der Donaumonarchie wurde die Tradition zunächst als Opernredoute der Ersten Republik und seit 1935 als Wiener Opernball weiter geführt.

Opernball international

Inzwischen sind auch vielerorts Imitationen des Wiener Opernballs entstanden: So wird etwa auch in New York, in Dubai, Zagreb, Kuala Lumpur und Malaysia ein Wiener Opernball veranstaltet. 

Zusätzlich dazu finden, inspiriert vom Wiener Original, vor allem in Deutschland diverse Opernbälle statt.

In Graz findet als Pendant zudem die Grazer Opernredoute statt


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weitere Meinungen

Erlaubt ist was gefällt, ich finde die Kleider sehr aufregend, so eine schöne Veranstaltung ist viel zu selten. Weiter so :)

, 24.02.2017 um 12:30

Ein Event für geile Selbstdarsteller. Den Sinn dieses Balls werde ich nie verstehen. Schließt die Tore und entsorgt die Schließer.

, 23.02.2017 um 22:54

Können die beide während der Eröffnung nicht einfach die Klappe halten, danach ist doch genug Zeit zum Plaudern !!!

, 04.02.2016 um 22:04

Und wie viel darf ich dafür bezahlen mit meinen Steuern, dass sich da die Reichen und besseren Menschen amüsieren?

Maik

, 04.02.2016 um 21:55

Und wie viel darf ich dafür bezahlen mit meinen Steuern, dass sich da die Reichen und besseren Menschen amüsieren?

, 27.01.2016 um 02:53

Ich war gestern beinder Generalprobe.Zum Abschluss redete der Tanzeister ohne Mikophon.Ich haybne nichts verstgaynden,alle anderen Besucher auch nicht.
warum hat man ihm kein Mikrohn gegeben? Ein versehen oder Absicht?

Die Darbietuingen waren sehr schön und gelungen.

Herzliche Grüße NOrbnert Schneeweis

, 07.02.2013 um 16:45
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