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Ruth Kainberger
Parken Text: Ruth Kainberger

Kurzparkzone Wien

Ob flächendeckend oder eigens ausgewiesen – die Kurzparkzonen in Wien sind gebührenpflichtig. Seit 1. Oktober 2012 ist die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Kraft. Neue Regelungen gibt es nun für den 12., 14., 15., 16. und 17. Bezirk. Für die Autolenker gibt es die Möglichkeiten, diese Gebühr mittels Parkpickerl oder Parkscheine zu entrichten.

Kurzparkzonen-Schild
© Silvia Noggler |

In Österreichs Landeshauptstadt gibt es neben etwa 800 ausgewiesenen Kurzparkzonen auch zehn flächendeckende – und zwar in den Bezirken 1 bis 9 und 20, wobei die Bezirke 4 und 5 eine Zone bilden, sowie Teile des 15. Bezirks. Flächendeckend bedeutet, dass in diesen Gebieten das Parken werktags von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 22:00 Uhr für mehrspurige Fahrzeuge gebührenpflichtig ist und eine Dauer von zwei Stunden nicht überschreiten darf. Die Stadt Wien stellt aber auch Park & Ride mit vielen Parkhäusern zur Verfügung, damit das Parken in Wien leichter wird.

Wo ist in Wien Kurzparkzonen-Pflicht?

Innenbezirke: 1. - 9. Bezirk und 20. Bezirk. Kurzparkzone gilt Montag bis Freitag (werktags) von 9.00 - 22.00 Uhr. Maximale Parkdauer: 2 Stunden

Außenbezirke: 12., 14., 15. ohne Stadthallenzone, 16., 17. Bezirk. Kurzparkzone gilt Montag bis Freitag (werktags) von 9.00 - 19.00 Uhr. Maximale Parkdauer: 3 Stunden

Sonderregelung für Kurzparkzone bei der Stadthalle

Rund darf man maximal zwei Stunden parken:

Montag bis Freitag: 9:00 - 22:00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertage: 18:00 - 22:00 Uhr

Die Zone ist mit gelben Hinweistafeln gekennzeichnet und begrenzt vom Neubaugürtel (Gürtelparkplätze in die Zone integriert) bis Auf der Schmelz, Gablenzgasse, Felberstraße (Parkplätze auf der Felberstraße in die Zone integriert) und Johnstraße.

Beschilderung der Kurzparkzonen

Autofahrer müssen genau hinsehen: Kurzparkzonen sind nur mit den Schildern „Kurzparkzone Anfang“ (blauer Kreis mit rotem Rand) und „Kurzparkzone Ende“ (schwarzer Kreis mit grauem Rand) gekennzeichnet. Weiße Zusatzschilder geben Informationen über die höchstzulässige Parkdauer und die Zeit. Manchmal dienen blaue Bodenmarkierungen als zusätzliche Orientierungshilfe. Innerhalb der Zone gibt es keine weiteren Hinweise auf die Parksituation.

Parkgebühren

Parkschein

gilt für alle anderen Autofahrer und Autofahrerinnen in Wien und kostet:

  • bis 15 Min. Parken: kostenlos (auch hier muss ein Parkschein ausgefüllt werden und per Handy aktiviert werden)
  • 0,5 Stunden: € 1,-
  • 1 Stunde: € 2,-
  • 1,5 Stunden: € 3,-
  • 2 Stunden: € 4,-
  • 3 Stunden: € 6,-

Erhätlich sind Parkscheine in Trafiken, an Tankstellen, an Zigartettenautomaten, oder bei den Vorverkaufsstellen der Wiener Linien, sowie den Fahrkartenautomaten der Wiener Linien in den U-Bahn-Stationen, bei den Autofahrerorganisationen ARBÖ und ÖAMTC und bei allen Stadtkassen. Sie können Ihren Parkschein auch online erwerben.

Handyparken

Parkscheine können auch bequem per Handy gelöst werden. Alle Infos zum Handyparken hier.

Parkpickerl

Je nach Bezirk kostet das Parkpickerl € 90,- oder € 120,- pro Jahr. Dazu kommt eine Verwaltungsabgabe: € 35,70 (mit Online-Formular: € 30,70)

Parkkarte

Für Beschäftigte, die am Anfang oder Ende der Dienstzeit kein öffentliches Verkehrsmittel benützen können, gibt es eine Ausnahmeregelung: in begründeten Fällen wird eine Parkkarte („Einlegetafel“) genehmigt. Der Antrag kostet € 14,30.

Hotline: +43 1 95559 (auch für Antragsberatung!)

Gesonderte Parkregelung in den Geschäftsstraßen

In den Bezirken mit flächendeckender Kurzparkzone gelten in den Haupt- und Geschäftsstraßen eigene Regeln: Zusatztafeln weisen auf die unterschiedlichen Kurzparkzeiten hin. Hier müssen Parkscheine verwendet werden. Parkpickerlbesitzer müssen in ihrem Bezirk keinen weiteren Parkschein verwenden – aber eine Parkscheibe mit der richtig eingestellten Parkzeit hinter die Windschutzscheibe legen.

Alle Geschäftsstraßen und Haupstraßen in Wien

-    Alser Straße (8.,9.)

-    Aspernbrückengasse (2.)

-    Dornerplatz im Zuge Kalvarienberggasse - Hausnummern 3-7 (17.)

-    Erdbergstraße zwischen Apostelgasse und Lechnerstraße (3.)

-    Fasangasse zwischen Rennweg und Mohsgasse (3.)

-    Hernalser Hauptstraße zwischen Gürtel und Güpferlingstraße (17.)

-    Hormayrgasse zwischen Hernalser Hauptstraße und Rötzergasse (17.)

-    Hütteldorfer Straße: Geschäftsstraßenregelung gilt zwischen
     Schweglerstraße und Kendlerstraße (14.,15.)
     Matznergasse und Ameisbachzeile (14.)
     Mitisgasse und Linzer Straße (14.)

-    Jörgerstraße (17.)

-    Josefstädter Straße (8.)

-    Kalvarienberggasse zwischen Geblergasse und Antonigasse (17.)

-    Klosterneuburger Straße von Wallensteinstraße bis Gerhardusgasse (20.)

-    Landstraßer Hauptstraße von Vorderer Zollamtsstraße bis Juchgasse (3.)

-    Lerchenfelder Straße (7., 8.)

-    Linke und Rechte Wienzeile von Getreidemarkt bis Kettenbrückengasse
     nur marktseitig (4.,6.)

-    Linzer Straße: Geschäftsstraßenregelung gilt zwischen
     Johnstraße und Missindorfstraße (14.)
     Mitisgasse und Zehetnergasse auf Seite der geraden Hausnummern (14.)
     Zehetnergasse und Kefergasse (14.)
     Hausnummer 309 und 325 - gegenüber der Einmündung der 
     Hütteldorfer  Straße (14.)
     Hausnummer 367 und gegenüber Rettichgasse (14.)
     Rettichgasse und Bergmillergasse (14.)

-    Mariahilfer Straße zwischen Getreidemarkt und Anschützgasse (6.,7.,15.)

-    Märzstraße zwischen Schweglerstraße und Huglgasse (15.)

-    Meidlinger Hauptstraße (12.)

-    Neubaugasse (7.)

-    Neulerchenfelder Straße (16.)

-    Niederhofstraße zwischen Meidlinger Hauptstraße und Aßmayerg. (12.)

-    Nisselgasse (14.)

-    Ottakringer Straße zwischen Gürtel und Weinheimergasse (16.,17.)

-    Praterstraße von Aspernbrückengasse bis Praterstern (2.)

-    Rauchgasse/Pohlgasse zwischen Ruckergasse und Vivenotgasse (12.)

-    Reinprechtsdorfer Straße (5.)

-    Sechshauser Straße zwischen Gürtel und Kellinggasse (15.)

-    Taborstraße von Oberer Donaustraße bis Heinestraße (2.)

-    Thaliastraße zwischen Gürtel und Montleartstraße (16.)

-    Tivoligasse/Reschgasse zwischen Ignazgasse und Tanbruckgasse (12.)

-    Wallensteinstraße von Brigittenauer Lände bis Wallensteinplatz (20.)

-    Wiedner Hauptstraße von Karlsplatz bis Johann-Strauß-Gasse (4.)


•    Nützlicher Link:

www.parkeninwien.at

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weitere Meinungen

Gibt's es irgendwo eine komplette Übersicht
über die Kurzparksituation in Wien?
Oder setzt die Behörde auf Verwirrung und Verunsicherung der
Bevölkerung?

Hr. Chral , 26.10.2013 um 08:20

Ich würde generell für 1 std Parken in Wien 5 Euro verlangen, dann wäre endlich wieder Platz in der Stadt, wenn sich die Autofahrer das gefallen lassen, mit einem Achselzucken meinen, man kann ohnehin nichts ändern, dann wird sich auch nichts ändern. Dienstwägen der Politiker werden ausnahmslos nicht mehr genehmigt, somit wird der Großteil der Wiener wieder zu Fuß gehen, was der Gesundheit sehr förderlich wäre. Wär ich Wiener, brauch ich kein Auto fürn Stadthallenbesuch!!! Kurz vor der Wr. Stadtgrenze wohnen, DASS ist ein Hit, der letzte Autobus fährt um 18h Richtung Schwechat!! Da bleibst zuhause, es fährt danach keiner mehr. Punkt -aus die Maus. und ihr Wiener nörgelts?? Trotz U-Bahn, Bim, Autobussen, Taxis, und kurzen Strecken( Kopfschüttel)

Mr. Shopping , 19.06.2013 um 09:16

Warum mit einem "W"iener Kennzeichen überhaupt etwas zahlen? Pervers.
Aber wenn man die dumme Masse nicht mit unnötigen Finanzthemen beschäftigt, könnte die ja merken, dass es sinnvoller wäre eine Evaluierung des Wertes von Arbeit vorzunehmen sowie die ganzen korrupten polit- lobbyist- und parteinahen AG Führungs- Strizi´s und Lumpngsindler zu durchleuchten, hochzunehmen und bis auf's letzte Hend auszuziehen. Dann in einen 40% deutschsprachigen Gemeindebau mit 950euro brutto für 40h körperliche Arbeit (natürlich noch 10 unbezahlte Stunden) und dann soll mir noch einer von denen erzählen in Wien gäbe es nix besseres zu tun!

Franky , 14.05.2013 um 17:28

Das Parkraumbewirtschaftung etwas kostet ist klar und auch Parkgaragen müssen bezahlt werden, man kann wenn es geht mit Öffis fahren. Aber so komplizierte Parkplatzflächen zu erstellen, gehört eigentlich gesetzlich verboten, außer man ist nicht autofahrer, hat keinen Führerschein sondern einen Choffeur! Wenn eine Vorstellun länger als 2 Stunden dauert, man aber nur 2 Stunden entwerten darf wie soll dies gehen. Nightline geht nicht unter der Woche, seit die Grünen am Werk sind eine Katastrophe. Ich steh dazu.

Hubert Hofmann-Credner , 16.02.2013 um 12:12

Wozu überhaupt Gebühren fürs Parken in Wien? Es gibt auch Gemeinden, die keine "Maut" einheben.

simon , 09.01.2013 um 15:52

so ne bieberkacke die blaue zonen erweiterung!

whatever , 02.09.2012 um 15:46
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