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Prater Text:

Planetarium: Das Weltall bereisen und nach den Sternen greifen

Die Planeten unseres Sonnensystems erkunden, Sterne und Kometen betrachten und durch das All reisen: Im Planetarium Wien in die Faszination Weltall eintauchen. Mit dem modernsten Sternenprojektor der Welt wird der Sternenhimmel bei verschiedenen „Astro-Shows“ täuschend echt dargestellt.

Das Planetarium Wien gibt es bereits seit 1927 bzw. seit 1962, wo der Grundstein für die heutige kuppelartige Konstruktion gelegt wurde. Besucher können dort den Nachthimmel mit all seinen Faszinationen erkunden: die Milchstraße, Sternenhaufen, Galaxien und auch Nebel in absoluter Detailtreue. 9000 Sterne werden darin abgebildet, wobei sogar das in der Natur auftretende Funkeln der Sterne perfekt nachgeahmt werden kann.

Planetarium im Prater
Oswald-Thomas-Platz 1, 1020 Wien

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag: 18:00–19:00, 19:30–20:30
Freitag bis Sonntag: 15:00–16:00, 16:30–17:30, 18:00–19:00, 19:30–20:30
Montag geschlossen

Was erwartet mich im Planetarium?

Die kuppelförmige Konstruktion projiziert an ihrer Decke verschiedenste Ausschnitte des Weltalls, wobei Besucher entspannt in ihren Sesseln sitzen können, wie in einem Kino. Jung und Alt können so in die unterschiedlichsten, fernsten Orte eintauchen und die unfassbaren Dimensionen des Weltalls zu spüren bekommen: Das Sonnensystem ist unser zu Hause im Kosmos, wobei die Sonne das Zentrum bildet. Diese wiederum bewegt sich um das Zentrum der Milchstraße, welche schließlich Teil eines riesigen Netzwerks aus unvorstellbar vielen Galaxien ist.

Wie kommt der Nachthimmel an die Decke der Kuppel?

Der Sternenprojektor des Wiener Planetariums kann 9000 Sterne abbilden. In einer klaren Nacht in Wien kann man mit freiem Auge nur ein paar hundert Sterne sehen. Anders als oft angenommen, werden nicht einfach Satellitenbilder an die Decke projiziert. Zwei spezielle Bogenlampen stellen die zentrale Lichtquelle, wobei ein mit Edelgas gefüllter Glaskolben gezündet wird. Das Licht jedes einzelnen Sterns wird über eine Glasfaser von der zentralen Lichtquelle abgegriffen und sorgt mittels spezieller Linsensysteme für das Sternenlicht.

Planetarium Programm für Jung und Alt

Trotz der Komplexität des Themas sind die Reisen durch das All verständlich und einfach aufbereitet, für Kinder sind die Programme auch für verschiedene Altersgruppen. Das Planetarium kann zu verschiedenen Nachthimmel-Darbietungen besucht werden. Es gibt Shows für Kinder und Familien als auch für Erwachsene sowie spezielle Termine für Schulklassen.

In allen Darbietungen erwartet die Besucher eine spektakuläre Visualisierung von Planeten, Sternen, der Milchstraße, der Sonne, unseres Sonnensystems oder ganzen Galaxien. Bei den meisten Shows handelt es sich um Wissensvermittlung, wo ganz nebenbei verborgene Faszinationen des Weltalls erläutert werden. Speziell für die Kleinen werden aber auch fiktionale Abenteuerreisen angeboten, wobei die Kinder mit verschiedenen Charakteren durchs Weltall reisen können, live moderiert. Die meisten Shows dauern ca. eine Stunde und kosten zum größten Teil 6 bis 9 €.

» Zum Veranstaltungskalender mit allen Terminen und Preise

Urania und Kuffner Sternwarte

Das Zeiss Planetarium steht außerdem unter einem Schirm mit mit der Kuffner Sternwarte und der Urania Sternwarte. Die Leitung der drei Attraktionen übernahm 2013 Werner Gruber. Im Gegensatz zum Planetarium können in der Sternwarte Sterne und Planeten am aktuellen Nachthimmel beobachtet werden. Die Teleskope erfassen sogar Gasausbrüche auf der Sonne, den Mond mit seinen Kratern und die Planeten unseres Sonnensystems.

In den beiden Sternwarten gibt es wie auch im Planetarium Angebote für Jung und Alt. Für Erwachsene gibt es dienstags bis freitags Programm, freitags bis sonntags gibt es ein Spezielles Programm für Familien mit Kindern. Dienstag bis Freitag besteht für Schulklassen die Möglichkeit die Sternwarte zu besuchen.

» Zum Programm mit den genauen Uhrzeiten

Kuffner Sternwarte
Johann Staud-Straße 10, 1160 Wien
» Zur Website

Urania Sternwarte
Urania-Straße 1, Eingang Turmstiege, 1010 Wien
» Zur Website

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