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News Text: Katharina Widholm

Volksbegehren Rauchverbot: Bis 8. Oktober unterschreiben

Das Volksbegehren DON'T SMOKE fordert die Regierung dazu auf, Nichtraucherschutz ernst zu nehmen und ein Rauchverbot in Gastronomiebetrieben einzuführen. 600.000 Menschen haben vor, die Initiative mit ihrer Unterschrift zu unterstützen um so den Gesundheitsrisiken des blauen Dunstes Einhalt zu gebieten.  

Rauchen Verboten zeichen auf lila Hintergrund
© pixabay.com | Österreich entscheidet - ist ab 8. Oktober das Rauchen verboten?

Anfang Oktober erfolgt der Startschuss zum Volksbegehren "Don't Smoke". Mit diesem soll ein klares Zeichen für das Rauchverbot gesetzt werden, welches aufgrund der Koalitionsbedingung der FPÖ ausgehebelt wurde und an die Regierung appelliert werden, an die Gesundheit der Menschen zu denken. Dabei hat die Ärztekammer, die die Initiative ins Leben gerufen haben ein klares Ziel vor Augen: Denn sofern mindestens 900.000 Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt werden können, würde es zum Thema Rauchstopp eine Volksabstimmung geben. So hat es Vizekanzler Strache angekündigt. 

Wie kann ich Volksbegehren online unterschreiben

Die Ärztekammer zeigt sich optimistisch, dass diese Zahl erreicht werden kann: 62% der Österreicher sprechen sich für ein Rauchverbot in Gastronomiebetrieben aus, 32% der nicht deklarierten Bürger - das sind fast 600.000 Menschen wollen das Volksbegehren unterzeichnen. Nun rufen die Initatoren auf, auch seine Mitmenschen zum Mitmachen zu bewegen.

Wer mitmachen will, kann dies über Bürgerkarte oder Handysignatur auf der Homepage der Intiative DON'T SMOKE  ab dem 1. Oktober tun. Teilnahmeschluss ist der 8.10 um 20. Uhr.

Rauchtstopp hilft Rauchern beim Aufhören

Das Volksbegehren würde nicht nur Nichtrauchern, sondern auch Rauchern zugute kommen. Denn die Mehrheit von ihnen hat zumindest einmal versucht, künftig die Finger vom Glimmstängel zu lassen. Ein Verbot könnte dabei hilfreich sein, denn wenn Rauchern die Möglichkeit genommen wird, bei geselliger Runde im Beisl zur Tschick zu greifen, wird der Konsum auf diese Weise reduziert oder man hört sogar ganz damit auf.

Dass ein Rauchverbot übrigens durchaus positive Auswirkungen auf die Zahl der Raucher hat, wird deutlich, wenn man in unsere Nachbarländer blickt, wo bereits Rauchverbot in allen Gastronomiebetrieben herrscht. Laut OECD sinkt der Anteil der Raucher in Europa, lediglich in Österreich bleibt er gleich.

Initiative Don't Smoke Foto Personen
© Ralf Ehrgott | Die Ärztekammer setzt sich für den Nichtraucherschutz ein.

Österreich und die Tschick: Zahlen, Daten, Fakten

In Österreich liegt der Anteil an Raucher bei 24%. Bei den 15 bis 24-jährigen sind es sogar 26,8%. Durch das Rauchverbot soll die Vorbildwirkung gestärkt werden, denn 85% der Raucher geben an, dass sie durch ihren Familien- und Freundeskreis direkt oder indirekt dazu motiviert wurden, mit dem Rauchen zu beginnen. Über 70% beginnen vor dem 19. Lebensjahr mit dem Rauchen. Hat man das 26. Lebensjahr allerdings einmal überschritten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man damit beginnt sehr gering.

Besonders alarmierend ist die Zahl jedoch bei Passivrauchern: rund 2,8 Menschen sterben in Österreich pro Tag an den Folgen des Passivrauchens. Besonders verheerend ist dies bei Kindern. Kinder die häufig dem blauen Dunst ausgesetzt sind neigen verstärkt zu Lungenkrankheiten, Mittelohr- und Hirnhautentzündung, schwangerere Frauen die passiv rauchen sind gefährdet, Kinder mit geringerem Körpergewicht und -größe zur Welt zu bringen.

Auch das Frauenvolksbegehren geht von 1. bis 8. Oktober in die entscheidende Runde!

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weitere Meinungen

Auto fahren ist giftiger,würd ich zu erst verbieten.

, 20.09.2018 um 20:48
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