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News Text: Maria Mayrhofer

Stadt Wien wird neuer Besitzer der Copa Beach und Donaukanal

Die Republik schenkt der Stadt die Gastromeilen Donaukanal und Copa Beach. Dadurch wächst Wien um 150.000 Quadratmeter in bester Lage direkt am Wasser.

Donaukanal bei Nacht mit Badeschiff
© stadt-wien.at | Die Gastromeile am Donaukanal wird immer beliebter

Schenkung an die Stadt

Der Grund für diese Schenkung durch FPÖ Minister Norbert Hofer an Stadträtin Ulli Sima von der SPÖ, ist die Auflösung der Donauhochwasserschutz-Konkurrenz (DHK) im kommenden Jahr. Über diese Konstruktion gehören die besagten Grundstücke dem Bund, da die Wasserwege Angelegenheit der Republik sind. Diese Besitzverhältnisse führten in der Vergangenheit bei der Neugestaltung der Gastromeile am Donaukanal immer wieder für Unklarkeiten zwischen Stadt, DHK und Lokalpächter.

„Wenn wir einen Würstelstand bauen wollen, müssen wir drei Leute fragen und eine Sitzung einberufen“, erklärt Sima.

Bisherige Versuche dies zu ändern scheiterten bereits 1995, unter Michael Häupl als Umweltstadtrat. Bei Rechtsstreitigkeiten rund um Copa Beach und Donaukanal entstehen dadurch Kosten in Millionenhöhe.

Die neuen Gesetze sollen im Mai beschlossen werden, die Übergabe der Grundstücke an die Stadt sollte mit Jahresende über die Bühne gehen.

Copa Cagrana
© Andreas Budak | Direkt mit der U1 auf die Donauinsel und zum neuen Copa Beach

Neugestaltung Copa Beach und Sunken City

Die Neugestaltung der Flaniermeilen ist zur Zeit eher am Beginn. Beim Copa Beach sind Winteraktivitäten wie beispielsweise ein Markt, in Planung. Neben dem Rembetiko soll ein weiteres fixes Restaurant eröffnen.


In weiterer Zukunft soll die Copa mit der Sunken City gemeinsam zur Volljahresdestination werden. Da in zwei Jahren die Verträge mit den Betreibern auslaufen, soll es auch bei der Sunken City ein neues Konzept und eine Ausschreibung geben.

Um einen Ganzjahresbetrieb für die Sunken City zu erreichen muss jedoch eine winterfeste Verbindung mit der Copa geschaffen werden. Eine Verlängerung der Isidro-Fabela-Promenade auf die Donauinsel wäre eine Option hierfür.

Künftig kann die Stadt Wien als neuer Eigentümer über diese Fragen alleine entscheiden.

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