Dieser Artikel befindet sich derzeit im Archiv

Vereinigte Bühnen Wien

Logo der Vereinigten Bühnen Wien. Schriftzug VBW mit drei schwarzen Sternen.
© Vereinigte Bühnen Wien | Die Vereinigten Bühnen Wien legen ihre Bilanzen vor.

2015 verzeichneten die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) eine sehr gute Auslastung und Karteneinnahmen von 24,3 Mio Euro. Mit erstklassigem Niveau und künstlerischer Vielfalt in beiden Genres, der Bespielung der Kammeroper sowie internationalen Premieren in neuen Märkten bewiesen sie Kontinuität.

Anzeige

Karteneinnahmen der 3 Bühnen

Die Karteneinnahmen lagen 2015 bei EUR 24,3 Mio., der konzernweite Eigendeckungsgrad lag 2015 bei 48,12% (im Musical inkl. VBW International bei 61%). Der Jahresüberschuss der VBW betrug vor dem Hintergrund hoher Einnahmen und den Verlängerungen der zwei Musicalproduktionen MAMMA MIA! und MARY POPPINS rund 1,5 Mio. Euro.

1,33 Millionen BesucherInnen weltweit

568.141 BesucherInnen bei 637 Vorstellungen in Wien und 762.315 BesucherInnen bei insgesamt 678 Vorstellungen im Ausland zählten die VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN im Geschäftsjahr 2015.

83,8% Besucherauslastung in den drei historischen Häusern der VBW gesamt. Neuerliche Steigerung der Abos im Theater an der Wien.

Im Theater an der Wien erreichte die Sparte Oper bei neun Musiktheaterproduktionen eine Besucherauslastung von 91,2% und zeigte bei insgesamt 115 Vorstellungen zudem auch 37 Konzerte und Sonderprojekte. Zu den Höhepunkten zählten die Beaumarchais-Trilogie oder PETER GRIMES in der Inszenierung von Christoph Loy, die im Mai mit dem International Opera Award 2016 für die beste Neuproduktion ausgezeichnet wurde.

Mit über 5.200 Abonnements konnte der Abonnentenanteil weiter gesteigert werden. Insgesamt hatten bereits 35% der BesucherInnen in der Saison 2015/2016 ein Abonnement.

In der seit September 2012 vom Theater an der Wien bespielten Kammeroper wurden 51 Vorstellungen im Jahr 2015 gezeigt.

Anzeige

Knapp 500.000 MusicalbesucherInnen allein in Wien

Die beiden Musicalhäuser verzeichneten 495.823 BesucherInnen in insgesamt 522 Vorstellungen. Im Ronacher wurde die deutschsprachige Erstaufführung von Disney & Cameron Mackintosh’s MARY POPPINS aufgrund des großen Erfolgs im Herbst bis Jänner 2016 verlängert und verzeichnete in den zehn Spielmonaten 2015 eine Besucherauslastung von 88,7 %.

Im Raimund Theater stand noch bis Ende Juni das Musical MAMMA MIA! (Premiere bereits im März 2014) auf dem Spielplan. Im September folgte die VBW-Eigenproduktion MOZART!: Die neue Fassung erzielte mit rund 95.000 BesucherInnen bis Ende Dezember 2015 eine Besucherauslastung 86,4%.

Soziale Preisgestaltung: Großes Musiktheater für alle

Auch 2015 haben die VBW für das Theater der Jugend, Schülerinnen- und Studentenkarten, Seniorenkarten, Juniortickets, diverse Jugendabonnements, das Stadtabonnement sowie für Rollstuhlplätze 103.525 ermäßigte Karten ausgegeben. Weiters konnten 2.307 Gratiskarten für das Projekt „Hunger auf Kunst und Kultur“ vergeben werden. Durch soziale Preisgestaltung wurden damit rund 20% der Gesamttickets ermäßigt.

Treue Wirtschaftspartner

Neben den Hauptsponsoren „Wiener Städtische“ für die Musicalbühnen und „Agrana“ für das Theater an der Wien sowie einigen exklusiven Produktionssponsoren blieben viele Wirtschaftspartner den VBW und der Kammeroper treu, die Einnahmen lagen bei über 1,3 Mio. Euro.

Internationaler Erfolgskurs

Die VBW International GmbH konnte 2015 mit Lizenzierungen in sieben Ländern weltweit, darunter der ersten internationalen Premiere von „Der Besuch der alten Dame“ in Japan und einer Deutschland-Tournee von ELISABETH sowie der Fixierung des Gastspiels MOZART! 2016 in Shanghai ihre Position im Ausland weiter festigen. Mit über 760.000 BesucherInnen in 678 Vorstellungen mit einem Jahresüberschuss von 1,07 Mio. Euro ein ausgesprochen gutes Ergebnis erwirtschaften werden.

Die Einnahmen aus Merchandisingverkäufen lagen 2015 mit 644,2 Tsd. Euro um 60,9 Tsd. Euro über dem Vorjahr.

» Der gesamte Geschäftsbericht der Vereinigten Bühnen Wien

Anzeige

Diese Geschichte teilen!


Hinterlassen Sie einen Kommentar!

weitere interessante Beiträge