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Immobilien & Wohnen Text: Selina Lukas

Moderne Küchen: Das sind die Küchen-Trends 2019

Sie wollen eine moderne Küche? Dann holen Sie sich hier Inspiration für die Farbgebung und erfahren Sie mehr über Festbrennstoffherde, grifflose Küchen und Nischenausstattung. Wissenswertes rund um die kleine Single-Küche und die offene Wohnküche haben wir hier ebenfalls für Sie zusammengetragen. 

Graue Küche
© pixabay | Für moderne Küchen - Trendfarbe: Grau!

Diese Farben braucht Ihre Küche

Das wichtigste in der modernen Küche ist ein Zusammenspiel von Funktionalität und Design. Außerdem liegt alles was klar, puristisch und schnörkellos ist im Trend. Schlichte Eleganz erreicht man in großen Küchen durch dunkle Fronten, Glastüren und Betonoptik. Natürliche Werkstoffe wie Holz, Glas, Leder und Beton werden ebenfalls vermehrt eingesetzt. 

Gefällt einem eine dunkle Küche nicht kann man auch auf Weiß in allen Schattierungen zurückgreifen, am besten in Kombination mit Braun oder Terracotta - Hauptsache ein Farbtupfer. 

Tipp: Grau ist DIE Trendfarbe in der Küche - von hell bis ganz dunkel. 

Abgesehen von der Farbgebung gibt es auch noch andere Designmöglichkeiten, die jede Küche moderner machen. 

Holzherd: Kochen ohne Strom

Eine besondere Idee für eine moderne Küche ist ein Holzherd, der vollständig mit Holz betrieben wird, anstatt Strom zu verbrauchen. Durch das offene Feuer wird die Küche gleichzeitig auch beheizt. Wie früher muss man Holzscheite nachlegen, damit man weiterkochen kann. 

Der Herd sieh modern aus und kann mit einer geschliffenen Stahlherdplatte oder einem Ceranfeld ausgestattet werden. Sogar ein Backrohr ist möglich. Holz ist ein heimischer, nachwachsender Rohstoff und ein Festbrennstoffherd garantiert ein Hingucker.

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Grifflose Küchen: Türen und Schubladen mit Push-to-Open-Mechanik

Ganz dem modernen, puristischen Stil entsprechend sind grifflose Küchen ein echter Blickfang. Ihre Fronten wirken wie aus einem Guss, da sie eben nicht durch Griffe durchbrochen werden, dadurch ergibt sich ein ganz einheitlicher, unaufgeregter Gesamteindruck.

Öffnen und Schließen lassen sich grifflose Türen und Schubladen beispielsweise durch die sogenannte Push-to-Open-Mechanik oder elektronisch. Das heißt man drückt leicht gegen einen bestimmten Punkt an der Tür oder der Lade und sie öffnet sich leicht, sodass man sie ganz aufziehen kann. Das Schließen funktioniert dann genau gleich, durch leichtes Andrücken. 

Küche mit grifflosen Kästen
© pixabay | Grifflose Küchenausstattung in edler Optik.

Eine andere Möglichkeit sind Griffleisten, die sich oben oder seitlich an Türen oder Schubladen befinden und von weitem mit der restlichen Front verschmelzen. 

Vorteile griffloser Küchen sind einerseits die Ästhetik, andererseits kann man nicht mehr im Vorbeigehen an Griffen hängen bleiben. Außerdem fällt das Putzen einer ganz glatten Oberfläche leichter.

Ein Nachteil ist, dass man durch das Andrücken mehr Fingerabdrücke hinterlässt, was vor allem auf Hochglanz-Fronten auffällt oder dass man durch Anlehnen Schubladen und Türen unabsichtlich öffnen könnte.

Die Küchenrückwand als Spritzschutz

Die Nische zwischen Arbeitsplatte und Unterkante der Oberschränke ist in modernen Küchen ein eigenes Designelement. Folgende Materialien eignen sich für die Gestaltung von Küchenrückwänden:

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Laminat: Hier muss es nicht Holzdekor sein, auch andere Farben und Muster sind möglich. Vorteile sind die glatte Oberfläche, die eine einfache Pflege ermöglicht und die Beständigkeit gegen Hitze. Allerdings ist Laminat nicht kratzfest. 

Metall: Edelstahl oder Aluminium sind längst nicht nur mehr in Profiküchen zu finden. Durch die fugenlose Fläche über die ganze Breite der Küchenrückwand ist dies eine besonders hygienische Lösung. Aluminium kann außerdem auch bedruckt werden und ist preiswerter als Glas.

Holz: Vor allem mit einer weißen Küche harmoniert eine Nischenrückwand aus Holz besonders gut. Die Instandhaltung ist hier aber schwieriger, da das Holz regelmäßig mit Öl oder Lack behandelt werden muss.

Glas: Glas oder Acrylglas (beides Sicherheitsglas) können fugenlos an der Rückwand angebracht werden. Egal ob einfärbig oder mit Motiv - hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Zusätzliche LED-Beleuchtung sorgt für die richtige Atmosphäre.

Achtung: Die Küchenrückwand als Eyecatcher ist in, aber überlegen Sie bei der Wahl des Motivs genau, ob Ihnen dieses wirklich über Jahre hinweg gefällt. Als abwechslungsreiche Alternative gibt es auch Nischenrückwände mit Wechselrahmen

Natur-/Kunststein: Edel und hochwertig sind Küchenrückwände aus Natur- oder Kunststein. Vor allem sind diese auch widerstandsfähig und nahezu unverwüstlich. 

Mineralwerkstoff: Hier werden Acrylharz und natürliche Materialien wie Aluminiumerz zu homogenen, porenfreien Platten verarbeitet, die weich und wärmer als Stein sind. Im Handel findet man sie unter den Namen Corian, Staron und Hi-Macs.

Paneele: Diese können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Es handelt sich um keine durchgängige Platte sondern Schienen, an denen dann vertikal oder horizontal Elemente befestigt werden können. Dazwischen finden Funktionselemente wie Seifenspender, Küchenrollenhalter oder kleine Gewürzhalterungen Platz. In den Fugen kann sich allerdings Schmutz sammeln. 

 Designideen für die außergewöhnlich Küchenrückwand:

  • Nischen als Tafel - mithilfe von Tafelfarbe oder -folie machen Sie Ihre Küchenrückwand individuell gestaltbar. Egal ob To-Do-Liste, liebe Botschaften oder lustige Zeichnungen, alles ist möglich und mit einem Wisch auch wieder weg.
  • Multimediarückwand: Mit extrem flachen Bildschirmen hinter einem Schutzglas können Sie auf Ihrer Küchenrückwand wechselnde Motive, Videoclips oder auch Filme abspielen.

Offene Wohnküche: Die Küche im Wohnzimmer integrieren

Wohnküchen eignen sich sehr gut, wenn man beim Kochen für die Familie oder Gäste nicht allein in einem Raum stehen will, sondern sich an der Unterhaltung beteiligen oder spielende Kinder im Auge behalten möchte. Gleichzeitig wird durch die Öffnung der Küche in den Wohnraum eine gemütlicher Aufenthaltsraum geschaffen, in dem gekocht, gegessen, gearbeitet und gelesen werden kann. 

Es gibt allerdings einiges zu beachten:

  • Offene Wohnküche bedeutet, dass alle Gerüche und Geräusche, die beim Kochen entstehen auch in den Wohnraum dringen. 
  • Unordnung in der Küche ist auch für alle im Wohnzimmer sichtbar. 
  • Die Einrichtung von Küche und Wohn-/Esszimmer sollten zueinander passen. Zu beachten ist hier vor allem der Bodenbelag, da dieser in der Küche widerstandsfähig sein muss. Der Teppichboden vom Wohnzimmer eignet sich hier nicht. 
  • Ein leistungsstarker Dunstabzug ist in einer offenen Wohnküche unerlässlich. 
  • Kücheninseln oder Tresen eignen sich perfekt für eine Wohnküchen, vor allem wenn sie 20 cm höher angelegt werden als die Arbeitsfläche, denn dann sind sie zusätzlich ein Sichtschutz. Bei ein- oder zweizeiligen Modellen schaut man halt erst recht wieder zur Wand beim Kochen. 

Die Planung eine neuen Küche kann überfordernd sein, worauf Sie achten müssen haben wir für Sie zusammengetragen.

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