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Immobilien & Wohnen Text: Michael Schiffelhuber

Dampfgarer: Mit diesen Geräten gesund und zeitsparend kochen

Wer sich das Trendgerät Dampfgarer für die eigene Küche anschafft, spart Zeit und Nerven, macht aber keine Abstriche in Sachen Qualität – ganz im Gegenteil. Dampfgarer sind als Standgerät erhältlich, können praktischerweise aber auch als Einbaugerät in den Backofen integriert werden. Man spricht bei universell einsetzbaren Kombigeräten auch vom „Dampfbackofen”. In diesem Beitrag informieren wir über alle Vor- und Nachteile und stellen außerdem ausgewählte Dampfgarer-Modelle vor.

Kombi-Dampfbackofen als Einbaugerät für die Küche
© pixabay.com | Die Kombi-Version eines Dampfbackofen für die Küche

Dampfgarer: Vorteile sprechen für sich

Was ist ein Dampfgarer? Es handelt sich dabei um ein echtes Allround-Küchengerät zum Dämpfen von Lebensmitteln. Dessen Vorteile sind vielfältig: Die Zubereitung von Speisen mit Wasserdampf gilt als schonend und unkompliziert; moderne Geräte sind zudem regelrechte Energiesparwunder.

  • Schonend und gesund kochen: Im Dampfgarer bleiben Vitamine und Mineralstoffe erhalten.
  • Geschmacklich überragend: Gemüsevariationen und ähnliches Gargut überzeugen in diversen Dampfgarer-Tests regelmäßig mit schmackhaft-bunten Farben und authentisch-knackiger Struktur.
  • Keine Zusätze notwendig: Auf Bratöl, Salz und Gewürze im Überfluss kann weitgehend Verzichten werden, da der Eigengeschmack beim Dämpfen viel besser zur Geltung kommt.
  • Einfaches Handling: Das Zubereiten im Dampfgarer gelingt auch Kochanfängern ohne viel Mühe. Es kann zudem beinahe jedes Geschirr verwendet werden, wobei auch Spezialgeschirr erhältlich ist.
  • Sparsam im Energieverbrauch: Ein geringer Grundverbrauch, gepaart mit verschiedenen Garkammern lässt auf ressourcenschonende Art und Weise ganze Menüs zaubern.

Freilich ist die Anschaffung eines Dampfbackofens eine gehörige Investition für viele Haushalte; allerdings eine einmalige, die sich auf lange Sicht oft rechnet. Bei so vielen Vorzügen liegt eine Frage nahe: Haben Dampfgarer auch Nachteile? Durchaus. Beispielsweise kommt man beim Garen vom Fleisch nicht (wie etwa am Grill) auf die schöne und gemeinhin beliebte Bräune. Abhilfe schaffen kann man aber durch kurzes Vorab-Anbraten in der Pfanne und/oder mit Marinaden bzw. speziellen Gewürzmischungen.

Im Vergleich zur Mikrowelle hat ein Dampfgarer den Nachteil, dass dieser vorgeheizt werden muss und (je nach Modell) in der Reinigung aufwändiger sein kann. Diese Minuspunkte sind aber nur bei Einzelportionen bzw. rein gelegentlicher Nutzung wirklich relevant; moderne Haushalte verfügen zudem meist über beide Küchengeräte. Darüber hinaus werden mittlerweile auch Einbaugeräte als Kombi "Dampfgarer + Mikrowelle" angeboten.

Wie funktioniert ein Dampfgarer?

Grundlegende Bestandteile eines Dampfgarers sind ein Wassertank sowie ein Heizring, mit dem das Wasser zu Dampf erhitzt wird. Im Garraum passiert dann der eigentliche Prozess des Dämpfens. Dieser ist als definitiv als vitaminschonend zu bezeichnen, denn anders als beim Kochen werden die Nährstoffe beim Dämpfen nicht förmlich herausgespült und bleiben in den Lebensmitteln erhalten.

Da kleine Wassermengen effizienter erhitzt werden können, wird das Wasser nach und nach eingepumpt. Leistungsstarke Geräte mit besonders voluminösem Garraum verfügen meist über mehrere Dampfeinlässe, um gleichmäßiges Garen zu ermöglichen. Bei Miele Dampfgarern kennt man diese Technologie aus der Werbung, wo selbige als MultiSteam beworben wird.

Das Funktionsprinzip eines Dampfgarers auf einen Blick:

  1. Der Heizring wird erhitzt.
  2. Wasser wird nach und nach eingepumpt und verdampft.
  3. Der Garraum füllt sich vollständig mit Dampf und die Garzeit beginnt. Das Gargut (die Lebensmittel) nehmen konstant Wärme auf.
  4. Dabei entstehende Flüssigkeit wird in einem Auffangbehälter gesammelt und ebenfalls wieder verdampft, meist bleiben dadurch nach dem Garprozess nur minimale Rückstände.

Anwendung und Funktion ist auch in diesem YouTube-Video am Beispiel eines Miele Dampfgarers visualisiert und näher erklärt:

Und falls Sie sich nun fragen: Wie schließe ich einen Dampfgarer eigentlich an? » Keine Sorge. Ein Dampfgarer braucht keinerlei Spezialanschlüsse. Es reicht eine einfache Steckdose.

Tipp: Moderne Dampfgarer verfügen über stufenlose Temperaturregelung, punktgenaue Zeitsteuerung und nützliche Automatikprogramme, welche auf die Art des Garguts abgestimmt sind. Sie können beispielsweise den Modus für Fischgerichte selektieren und der smarte Dampfgarer wird selbständig die optimalen Einstellungen treffen.

Typen und Modelle: Welche Dampfgarer gibt es?

© Dampfgarer: © Schwoab / Adobe Stock | Gemüse schmeckt dampfgegart am Besten

Am heutigen Küchengeräte-Markt finden sich hauptsächliche Typen und Modelle wie die folgenden:

  • Dampfgarer als Standgerät (Standdampfgarer)
  • Mini-Dampfgarer
  • Einbau-Dampfgarer
  • Kombi: Backofen mit Dampfgarer; sogenannte Dampfbacköfen
  • Kombi: Mikrowelle mit Dampfgarer
  • Baby-Dampfgarer: Spezialgeräte für Babynahrung
  • Multikocher, Dampfkochtöpfe und ähnliche Alternativen

Tipp: Den besten Dampfgarer-Typ schlechthin gibt es nicht wirklich. Viel mehr kommt es darauf an, für die eigenen Anforderungen in der Küche (und das Haushaltsbudget) das sinnvollste Modell auszuwählen. Den größtmöglichen Komfort und die meisten Möglichkeiten bieten natürlich High-End-Dampfbacköfen. Für Einsteiger gibt es aber auch tolle Mini-Dampfgarer als kompaktes Standgerät.

Dampfgarer im Test: Welcher ist der beste?

Welche Dampfgarer sind gut und in allen Belangen zu empfehlen? Welcher ist der beste Kombi-Dampfgarer? Diese Fragen werden nicht nur von unseren Leserinnen und Leser häufig gestellt, sie waren auch Gegenstand diverser unabhängiger Dampfgarer-Testberichte. Wir möchten Ihnen nachfolgend eine kleine Auswahl an momentan erhältlichen Dampfgarern präsentieren, die in diversen Tests und Rezensionen gut davongekommen sind:

Video

Dampfgarer Rezepte: Diese Tipps muss man probiert haben

Der Dampfgarer ist ein Universaltalent und kommt mit ganz unterschiedlichem Gargut zurecht. Es gibt allerdings Lebensmittel, die sich erfahrungsgemäß besonders gut zum Dämpfen eignen:

Viele Gemüsesorten (Karotten, Kartoffeln, Kohl, Brokkoli, …) aber auch Mais sowie Champignons

  • Fischgerichte
  • Fleisch, vorzugsweise aber zartere Fleischsorten
  • Diverse Beilagen (mit etwas Wasser lassen sich auch Reis, Hirse, Nudeln und Hülsenfrüchte garen)
  • Obstsorten (Apfel, Birne, Trauben, Bananen)

Sie sehen schon: Beim Dampfgaren sind Sie keineswegs eingeschränkt. Im Normalfall wird ein solches Gerät den kulinarischen Horizont sogar noch erweitern können. Für den Start hier noch eine kleine Auswahl unserer Lieblings-Rezepte für den Dampfgarer:

Alternative zum Dampfgarer: Der Vakuumgarer

Abschließend möchten wir noch auf eine interessante Alternative zum Dampfgarer hinweisen: Die sogenannten Sous-vide-Garer, welche Speisen unter Vakuum kochen. Dabei werden Gerätevarianten mit Sticks oder Tanks angeboten. Der Verein für Konsumenteninformation hat Vakuumgarern im Jahr 2018 einen Test unterzogen. Dabei wurden im Allgemeinen die gut erhaltene Form und der Geschmack von zubereiteten Lebensmitteln gelobt. Andererseits verursacht die Sous-vide-Technik regelmäßig Plastikabfall – das Kochgut ist nämlich in Vakuumierbeuteln verschlossen. Hier ist allerdings anzumerken, dass die Beutel durchaus wiederverwendet werden können und sollen.  

Was sind Ihre Lieblingsrezepte aus dem Dampfgarer? Kann man alle Gerichte bedenkenlos im Dampfgarer machen? Welche Töpfe und Behälter verwenden Sie? Gerne können Sie uns und der Wiener Community Ihre Erfahrungen via Kommentarfunktion unten mitteilen!

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