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Ausmisten mal anders: Zeitvertreib in der Corona-Pandemie

Aufräumen tut der Seele gut, speziell wenn man 24 Stunden in der Wohnung fristet. Wir schreiben heute Tag 11 der Ausgangsbeschränkungen in Österreich und vermutlich fällt dem einen oder anderen bereits die Decke auf den Kopf.

Wie man aufräumt, ohne aufzuräumen..

Kommode die vor Müll nur so übergeht vor blauem Hintergrund
© 123rf.com | Die Messie-Lade, der heimliche Schandfleck einer jeden Wohnung..

Derzeit verbringen wir mehr Zeit zu Hause als jemals zuvor. Die sozialen Kontakte sind auf ein Minimum reduziert und die Langeweile wächst ins Unermessliche. Man kann sich begrenzt mit Skype-Konferenzen und etwas Spazieren gehen über Wasser halten, doch irgendwann ist auch das nicht mehr Beschäftigung genug. Wie wäre es also damit, die Wohnung von Grund auf neu zu organisieren?

Habt ihr auch eine Messie-Lade? Diese eine Lade, in die alles an Zeugs hineingestopft wird, mit dem man sonst nicht weiß wohin? Ich schon und mir graut vor den Untiefen dieses schwarzen Lochs. Aber gerade jetzt, kann man sich zumindest eine der 24 offenen Stunden des Tages damit vertreiben, diese mit lautem Bahö aus der Kommode zu reißen und den Inhalt auf den Boden zu kippen.

Unfassbar was man darin alles entdeckt.. Alte Batterien? Die eine Socke, die man schon seit Monaten sucht? Und.. was klebt da so..? Jetzt, nachdem man erfolgreich Unordnung geschaffen hat, sollte man jedes einzelne Teil, das da zum Vorschein gekommen ist, in die Hand nehmen und sich, à la Marie Kondo fragen: Macht es mir Freude?

Oder… auf Wienerisch:

Wos isn des? Brauch i des?.. glaub ned, weg damit!

Hat man dann den Unrat und die tote Ratte entsorgt, kann die Lade neu eingeräumt werden und ist fortan nicht mehr der heimliche Schandfleck der Wohnung..

3 Tipps für mehr Ordnung

Um den Rest der Wohnung strategisch auf Vordermann zu bringen, gibt es hier 3 Tipps für Self-Made Marie Kondos, oder: Entrümpeln mal anders!

Die 3-Haufen-Methode

Wenn man sich größeren Projekten wie der Vorratskammer oder dem begehbaren Kleiderschrank widmen will, ist es sinnvoll sich einer 3-Haufen-Methode zu bedienen. Auf den ersten „Haufen“ kommt alles, was einem „Freude“ bringt, also all das was man behalten will. Auf „Haufen“ Nummer 2 kommen die Dinge, die einem emotional ans Herz gewachsen sind, aber eigentlich in Kategorie 3 Fallen würden: Müll!

Haufen 1 kann nachdem Haufen 3 entsorgt wurde gleich wieder in Kästen und Schubladen eingeräumt werden. Für Haufen 2 gibt es einen zusätzlichen Tipp vom Profi: Man schenke sich ein Glaserl des bevorzugten Nervengifts (Alkohol) ein. Man schleiche um Haufen 2 herum, bis man emotionaler Weise jedes einzelne Teil in die Hand nimmt, in Erinnerungen schwelgt und es dann doch nicht wegwirft.
So hat man auch in der nächsten Pandemie wieder etwas zu Entrümpeln..

Wer eventuell in seinem eigenen Unrat Dinge findet, die grundsätzlich auf Haufen 3 landen würden, weil man sie selbst nicht mehr braucht, aber potentiell einen Wert haben, kann noch einen vierten Haufen für "Wertvolles zum Weiterverkaufen" hinzufügen.

Randnotiz: Aus Erfahrung weiß man aber, der Mist landen sowieso wieder im Kammerl und schafft es nie auf willhaben!

Lasset den inneren Monk frei

Wer Haufen 1 nicht einfach wieder in den dafür vorgesehenen Platz zurückstopfen will, kann die Sachen auch gerne nach Farben sortieren. Oder nach dem jeweiligen Anfangsbuchstaben des Objekts selbst.. Oder nach Benutzungshäufigkeit. Da ist dann die eigenen Fantasie gefragt..

Die Optik macht eine saubere Wohnung aus

Egal ob man daheim offene oder geschlossene Schränke und Bücherregale hat, grundsätzlich gilt: Umso weniger drauf oder drin steht, umso ordentlicher wirkt es. Man bedenke beim Wiedereinräumen daher, dass herumpurzelnder Kleinkram oder sogenannte „unruhige“ Gegenstände (also alles was optisch nicht schön anordenbar ist) besser in passenden, nicht-transparenten Behältern oder verschließbaren Schränken aufgehoben sind.

Hat man keine derartigen Behälter oder sind die verschließbaren Schränke bereits zu perfekt organisiert, um für etwaigen Krimskrams noch Platz zu schaffen, gibt es ja immer noch die eingangs erwähnte Messie-Lade, in die man den Kram hineinstopfen kann.. So hat man dann auch morgen wieder etwas zu tun..

Und zum Schluss, der absolute Faultier-Pro-Tipp überhaupt: Es gibt auch Leute die man dafür bezahlen kann, dass sie den selbst produzierten Müllberg entsorgen!

» Vier dieser Profis findet man direkt hier in unserem Artikel: Entrümpelung in Wien!

Weitere Tipps, um die Pandemie-Langeweile zu vertreiben:

Und, für die, die's wirklich ernst meinen mit dem Ausmisten, geht es hier zu Aufräumen mit Marie Kondo.

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