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Coronavirus: Das sind die typischen Symptome

Am schnellsten wird das Coronavirus über Social Media übertragen. Eine Infizierung durch Falschmeldungen kann sich durch unkorrektem, möglicherweise gesundheitsgefährdetem Verhalten und Panik äußern. Deswegen hier die wichtigsten Infos:

Frau mit Schal vor weißem Hintergrund hustet
© pixabay.com | Husten ist ein übliches Symptom

Was ist das Coronavirus?

Der Oberbegriff Corona beschreibt eine Familie diverser Erreger, die bei Menschen und Tieren Krankheiten verursachen können. Beim Menschen ist eine mögliche Infektion der Atemwege bekannt, die von einer Erkältung bis zu schweren Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) und dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) führen können. Im aktuellen Fall spricht man vom neuerartigen Coronavirus Sars-CoV-2 mit der Erkrankung Covid-19, eine Lungenkrankheit.

Was sind die Symptome vom Coronavirus?

Fieber, trockener Husten, Kurzatmigkeit und Atemwegsbeschwerden sind typische Symptome vom Coronavirus. In weiterer Folge können die zur Lungenentzündung, Nierenversagen und schließlich zum Tod führen. In wenigen Fällen klagten Infizierte auch über Probleme mit der Verdauung oder den Augen (Bindehautentzündung).

Wie ist der Krankheitsverlauf vom Coronavirus?

Viele Menschen spüren nichts oder lediglich leichte Symptome. Erstere werden dadurch unbewusst zu einer großen Infektionsquelle, da sie ihr Leben unverändert weiterführen. Daher wird eindringlich gebeten, schon vereinzelte, schwach ausgeprägte Anzeichen zu beobachten. Das bedeutet das Haus nicht zu verlassen, den Kontakt zu anderen zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren und für weitere Schritte den Hausarzt, das Gesundheitstelefon 1450 oder die Coronavirus-Hotline 0800 555 621 anzurufen. Bei Menschen mit ausgeprägteren Beschwerden wird im Anschluss eine schnelle intensive und isolierte Behandlung im Krankenhaus erforderlich sein.

Wie wird das Coronavirus behandelt?

Zur Zeit kann das Virus selbst noch nicht behandelt werden. Es gilt dabei vor allem die Symptome zu lindern. Im Verhältnis von der Anzahl der Erkrankungen verlaufen die meisten mild und müssen nicht weiter therapiert werden. Andernfalls umfasst eine Behandlung der Infektion die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen) und eine Therapie relevanter Grunderkrankungen.

Wer ist besonders gefährdet?

Die bisherigen Fälle zeigen eindeutig ein erhöhtes Risiko für Menschen mit Vorerkrankungen (Diabetes, Herzkrankheiten, Krebs und Bluthochdruck) oder einer Immunschwäche sowie ältere Bürger, im Schnitt über 60 Jahre. Ihre Ansteckungsgefahr ist höher und auch der Krankheitsverlauf schwerer. Jüngere Personen, insbesondere Kinder und Jugendliche weisen meist leichte oder gar keine Symptome auf.

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Zum aktuellen Stand ist noch nicht genau absehbar, wie gefährlich der Coronavirus ist. Man schätzt die Gefährlichkeit momentan deutlich niedriger ein als MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeit) und SARS (ca. 10 Prozent Sterblichkeit) zu sein. Beim neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) stuft man die Sterblichkeit auf drei Prozent ein. Die saisonale Grippe durch Influenzaviren liegt im Vergleich bei etwa einem Prozent. Das Gesundheitsministerium geht von zwei bis drei Neuinfizierten pro Erkrankten aus.

Wie ansteckend ist das Coronavirus?

Die Tröpfcheninfektion ist der häufigste Übertragungsweg des Coronavirus. Angesiedelt im Rachenraum oder Atemweg wird es über Husten, Niesen oder Sprechen in Form von Speicheltröpfchen an die Luft weitergegeben. Eine andere Möglichkeit wäre die Schmierinfektion. Dabei erfolgt die Ansteckung über die Hände, die in Kontakt mit Mund, Nase oder Augenbindehaut gebracht werden. Beim Coronavirus erfolgte eine Infizierung in diesr Form aber nur höchst selten. Dennoch ist auf besondere Handhygiene zu achten. Ausscheidungen (Harn, Stuhl) sowie einige Körperflüssigkeiten (Blut, Rippenfellflüssigkeit, Gelenkspunktate, usw.) könnten ebenfalls infektiös sein.

» Mythen rund um den Coronavirus

Was mache ich beim Verdacht einer Ansteckung?

Beim geringsten Verdacht, selbst bei vereinzelten, schwach ausgeprägten Symptomen, sollte umgehend der Hausarzt, das Gesundheitstelefon 1450 oder die Coronavirus-Hotline 0800 555 621 angerufen werden. Nach Abklärung der Beschwerden, der Dauer, möglichem Kontakt mit erkrankten Personen oder jenen, die kürzlich in einem der Risikoländer waren, wird individuell entschieden. Auf alle Fälle gilt es, ab den geringsten Anzeichen die Wohnung vorerst nicht mehr zu verlassen und Kontakt zu anderen zu vermeiden beziehungsweise bei Familienmitgliedern oder dem Partner auf das Nötigste zu minimieren. Die Inkubationszeit, sprich die Dauer zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit, beträgt 14 Tage. In vielen Fällen waren aber bereits nach fünf Tagen erste Symptome erkennbar.

Der Corona-Live-Ticker auf stadt-wien.at

Kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Der Facharzt entscheidet, ob ein Verdachtsfall vorliegt und ob ein Test durchgeführt werden soll. Insofern man aber mit einer bereits nachgewiesen infizierten Person in Kontakt gekommen ist, muss umgehend ein Test gemacht werden.

» Alle Infos zum Corona Test

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