Wenn die Erschöpfung nicht endet: Was steckt hinter Long-Covid?

Mann sitzt im Bett und hält sich den Kopf
© pexels | WElche Spätfolgen kann eine Corona-Erkrankung haben?

Covid-19 ist bekanntlich eine Viruserkrankung, die sich vor allem auf die Atemwege auswirkt. Viele Menschen, die an Corona erkrankt waren, klagen über Langzeitfolgen und entwickeln „Long-Covid“. Dabei ist der akute Infekt überstanden, Betroffene leiden aber oft noch Monate danach an zahlreichen Symptomen.

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„Wer eine akute Covid-19-Erkrankung überstanden hat, gilt als genesen. Das heißt, diese Person ist nicht mehr infektiös und hat keine akuten Symptome, wie Fieber, Luftnot oder Kopf- und Gliederschmerzen. Dennoch können weiterhin Folgesymptome bestehen. Wer gesund ist, ist komplett symptomfrei.“

Wann spricht man von Long-Covid?

Welche Symptome haben Long-Covid-Betroffene?

„Bei vielen Patienten mit ME/CFS wird eine Fehlfunktion des autonomen Nervensystems gefunden – ähnlich wie sie auch jetzt für lange COVID-19-Verläufe beschrieben wurden. Hier steht vor allem die Kreislaufregulation im Vordergrund. Denn viele Betroffene beschreiben wiederholten Schwindel und eine Neigung zum Kollaps. Längeres Stehen ist oft kaum oder gar nicht möglich.“

Nach milder COVID-19-Erkrankung sei rund jeder 10. länger als 4 Wochen betroffen. Manche sind aber viele Monate danach noch sehr stark betroffen und in einigen Fällen sogar ans Haus gebunden durch die starke Erschöpfung und körperliche Einschränkung. Generell ist die momentane Bestandsaufnahme noch vage, weshalb keine eindeutigen Zahlen zur Betroffenheit genannt werden können.

Was hat Covid-19 mit ME/CFS zu tun?

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