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Stadtentwicklung zum Mitmachen: Ausstellung geht auf Tour

Für die nächsten zwei Jahre tourt die Ausstellung "Wien wird Wow" durch die Stadt. Mitmachen ist angesagt. Wo die Ausstellung zu sehen ist, für wen diese interessant ist und vor allem wozu das Ganze gedacht ist, finden Sie hier.

Austellung mit Besucher Wien wird Wow
© Stadt Wien/ Pein | Interaktiv aufbereitet und zum Mitmachen, so zeigt sich die Austellungstour "Wien wird Wow".

Was soll das bedeuten - Wien wird Wow?

Wien wird Wow, hinter dem Namen versteckt sich ein mehrjähriges Programm, um Stadtplanung den Bürgerinnen und Bürgern Wiens zugänglicher zu machen. Initiatorin hinter der Messetour der Stadt Wien ist Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne). Doch was genau verbirgt sich hinter „Wien wird Wow“?

Geplant ist die Veranstaltung als eine interaktive Ausstellung über Stadtentwicklung. Dabei taucht Wien wird Wow über die nächsten zwei Jahre in verschiedenen Grätzeln auf. Erste Station war der Nordbahnhof, vor Ostern geht es weiter in der Messe Wien, Leopoldau, bevor die Ausstellung in der Seestadt Aspern Ende April ihre Zelte aufschlägt.

Termine für die Tour "Wien wird Wow"

8 – 13 April 2019

Messe Wien, Messeplatz 1, 1020 Wien- Messe Wien Anfahrt

Öffnungszeiten: 9-18 h

10. April, 16 h: Sprechstunde mit der Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger und dem Planungssprecher der Grünen Peter Kraus

Weiter geht es mit der Tour am 29.4. in der Seestadt Aspern und vor dem Sommer soll noch einmal ein Stopp am Karlsplatz eingelegt werden.

Die Veranstaltung ist kinderfreundlich und behandelt wesentliche örtliche Themenkomplexe in der Leopoldau. Diese sind definiert durch die weitere Entwicklung des Nordbahnhofviertels, die Aufwertung der Praterstraße und des Nestroyplatzes und eine sinnvolle Integration des Busbahnhofes beim Dusika-Stadion.

Richtungsweisend sind die Projekte Praterstern und Viertel Zwei, ein grünes Wohn- und Büroareal in der Leopoldstadt. Dabei steht vor allem ein grünes Stadtbild und eine passantenfreundliche Umgebung im Mittelpunkt.

Das Magistrat der Stadt probiert sich somit an einer neuen Form der Stadtgestaltung mit dem Ziel, Menschen am städteplanerischen Geschehen zu interessieren und dabei Konfliktpotenziale bewusst und offen anzusprechen. Dabei folgt Wien dem modernen Paradigma der partizipativen Stadtentwicklung.

Interaktive Ausstellung mit Virtual Reality Reisen

Austellung mit Besucher Wien wird Wow
© Stadt Wien/ Pein | Mit der Ausstellung eröffnen sich neue Perspektiven auf die Stadt, in der wir alle wohnen und leben.

Die Besucher können über die Karten und Virtual Reality Reisen durch die Stadt sich ein Bild von der stadtplanerischen Seite machen. Umgekehrt sollen die Anrainer von dieser angehört und ernstgenommen werden, um das Magistrat für die Bedürfnisse der Bürger und Bürgerinnen zu sensibilisieren.

Eigens dafür wurde eine Ausstellung zum Mitmachen konzipiert, welche über Karten, Infoboxen und auch kinderfreundliche Programmpunkte die zukünftige Entwicklung der Stadt thematisiert. Gesetzt wird dabei unter anderem auf Medienstationen, welche von den Besuchern frei steuerbar sind und eine Digitalkampagne, die Wien wird Wow auf die Bildschirme der Wienerinnen und Wiener bringen soll.

Die Idee ist nicht neu und wird dabei wesentlich von der Wissenschaft und Good-Practice Beispielen von anderen Städten gestützt. Einige Beispiele werden bereits auf der Website genannt, darunter Städte wie Kapstadt oder San Francisco, welche durch Kooperationen mit privaten Initiativen das Stadtbild nachhaltig veränderten und weiterhin prägen.

Die wichtigsten Zielgebiete für eine erweiterte Stadtentwicklung in den nächsten Jahren

Natürlich sind die einzelnen Tourstopps der nächsten zwei Jahre keine Kinder des Zufalls. Nein, die designierten Zielgebiete sind Teil des Stadtentwicklungsplans von 2005. Unter Zielgebiete werden hier Nachbarschaften verstanden, deren Potenziale und Möglichkeiten weiter ausgebaut werden sollen.

Dabei handelt es sich vor allem um die örtlichen Themenkomplexe:

  • Liesing Mitte
  • Donaufeld
  • Donaukanal
  • Donauraum
  • Leopoldstadt - Prater
  • Erdberger Mais
  • Aspanggründe
  • St. Marx
  • Favoriten
  • Hauptbahnhof
  • Arsenal
  • Floridsdorf - Achse Brünner Straße
  • Gründerzeitviertel/Westgürtel
  • Zentrum Kagran
  • U2 Donaustadt

Wer sich nun aus Interesse oder als Anrainer angesprochen fühlt, kann alle weiteren Details über die jeweiligen Zielgebiete auf der Website finden.

Denk mit. Plan mit. Mach mit.

Das Konzept hinter dem Motto der Ausstellung ist griffig: es geht darum Stadtplanung den Einwohnern näher zu bringen und ihnen eine Chance zur Partizipation zu geben.

Der erste Schritt kann dann auch gleich auf der Website gemacht werden: unter dem Reiter „Mach mit!“ kann jeder ganz unbürokratisch seinen sehnlichsten Wunsch für Wien oder sein Grätzl an eine virtuelle Pinwand heften. Diese bietet auch einen guten Überblick über Zahlen, Mythen und Fakten rund um das Thema Stadtplanung in Wien.

Auch die ersten Bilder der Opening Night und des ersten Tourstopps im Nordbahnhof sind dort zu sehen. Was erstmal nach einer kleinen Spielerei aussieht, hat tatsächlich einen tieferen Sinn. Denn seine eigenen Wünsche äußern und sich an den Entwicklungsprozessen der Zielgebiete zu beteiligen will die interaktive Ausstellung "Wien wird Wow" auch in direkter Begegnung fördern. Dadurch soll gewissermaßen ein Perspektivenwechsel vollzogen werden.

Weblinks:

Alle weiteren Infos finden Sie unter www.wienwirdwow.at

Mehr zu den Zielgebieten der Wiener Stadtentwicklung

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