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Corona und Beerdigungen

Beerdigungen in Zeiten von Corona sind ein schwieriges Thema. Wie sehen die derzeitigen Regelungen aus? Wie viele Menschen dürfen bei der Trauerfeier anwesend sein? Hier eine Übersicht, was erlaubt ist und was man beachten muss.

Personen in schwarzen Anzügen tragen einen weißen Sarg auf welchem weiße Blumen sind
© pixabay | Beerdigungen und Trauerfeiern sind von Corona-Verschärfungen ausgenommen
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Wie von der Bundesregierung wird es ab 22.11.2021 erneut einen Lockdown geben. Was dies konkret für Bestattungen bedeutet wurde noch nicht bekanntgegeben, weshalb derzeit die hier genannten Gesetze gelten. Sobald es diesbezüglich ein Update der Bundesregierung gibt, informieren wir Sie hier sofort!

Beerdigungen: Teilnehmeranzahl, Maskenpflicht und Abstand

Vorab, die erlaubte Anzahl der Trauergäste ist derzeit nicht begrenzt. Bei Begräbnissen, die in geschlossenen Räumen stattfinden, gilt bei mehr als 50 anwesenden Personen eine FFP2-Maskenpflicht (außer alle Anwesenden verfügen über einen 2G-Nachweis).

Beratungsgespräche mit Bestattern im Zuge der Beerdigungsvorbereitung dürfen während des Lockdowns geführt werden. Dabei gilt es eine FFP2-Maske zu tragen.

Kirchen und Begräbnisgottesdienste

Kirchen sorgen durch einen Willkommensdienst, dass bei Begräbnisgottesdiensten auch alle Regeln eingehalten werden. Die erlaubte Anzahl an Teilnehmern ist von der Größe des Gotteshauses abhängig. Laut der Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz besteht während des gesamten Kirchenbesuches Maskenpflicht.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kindern unter sechs Jahre und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Zusätzlich zur Maske gilt auch der Mindestabstand von einem Meter. Der Mindestabstand darf bei der Durchführung von religiösen Handlungen unterschritten werden. Dabei ist jedoch ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Corona: Bestattungsarten

Generell sind die üblichen Arten von Bestattungen erlaubt. Das sind Erdbestattung, Beisetzung in der Gruft und Feuerbestattung. Fluss- oder Seebestattungen sind auch erlaubt, vorher muss allerdings eine Einäscherung stattfinden. Einzelne Gewässer können jedoch durch Corona-Auflagen nicht zur Verfügung stehen. Bei den Begräbnissen wird zudem in der Regel auf Weihwasser, Kondolenzbuch und verstreute Erde verzichtet. Während Corona sind Feuerbestattungen häufiger geworden, da die Terminfindung für eine Trauerfeier so flexibler ist.

Corona: Ansteckug auch bei einem Toten?

Auch Menschen, die an COVID-19 gestorben sind, können noch ansteckend sein. Das Infektionsrisiko ist allerdings wesentlich niedriger. Nach der Behandlung der Leiche in der Prosektur des Krankenhauses oder durch den Bestatter ist von keiner Ansteckungsgefahr mehr auszugehen. Die Verabschiedungen am offenen Grab sollten dennoch einzeln und unter Einhaltung des Abstands erfolgen.

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