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Ruth Kainberger
Sport Text: Ruth Kainberger

Doping in der Welt des Sports

Die Dopingsituation im Sport. Besonders in den Ausdauersportarten wird oft gedopt, um bessere Leistungen zu erzielen bzw. in weiterer Folge mehr Geld zu verdienen.

Skandale ohne Ende

Doping hat es schon seit jeher gegeben und das scheint auch das Problem der Gegenwart zu sein, denn viele Firmen haben die finanziellen Chancen des Dopings erkannt und sind auf den Zug aufgesprungen. Es geht dabei oft gar nicht mehr darum, sportlich zu manipulieren und zu gewinnen - das mag für den Sportler der Anreiz sein - es geht den Firmen um Geld.

Immer wieder gab und gibt es Sportler, die erwischt werden. Besonders in den Ausdauersportarten macht Doping Sinn, weil die Leistung spürbar gesteigert werden kann und damit sind die Langläufer und Radfahrer die Adresse Nummer eins für Doping. Doch: das stimmt so nicht, denn in der Leichtathletik hat man ebenfalls schon genügend Beispiele für Dopingsünder.

So, wie die Dopingmethoden verfeinert wurden, wurden auch die Testmethoden verbessert. Es ist ein Kampf wie jener der Polizei gegen die Drogenmafia, bei der die Mafia offenbar immer einen Schritt voraus ist. Als es bei der Tour de France 1998 einen Riesenskandal gab, weil beim Team Festina unzählige Dopingpräparate gefunden wurden, dachten die einen an das Ende der Tour, die anderen an das Ende des Dopings. Wer würde so blöd sein und nach diesen Vorfällen noch dopen?

Beides war falsch. Die Tour wurden noch mehr zum medialen Hype, wobei lustigerweise Lance Armstrong eine beträchtliche Schuld daran hatte. Er hat quasi die Tour gerettet und sie noch populärer gemacht, besonders in den Vereinigten Staaten. Und Doping ging auch weiter, wie die Dopingskandale von 2006 nur zu deutlich zeigen. Die Sportler und die Teammanger samt -ärzte haben nichts dazugelernt.

Wobei der Skandal von 2006, der im April aufgedeckt wurde, noch einige Wellen schlagen muss. Denn es wurden 200 Blutbeutel in Spanien gefunden, "nur" etwa 50 sind Radfahrern zuzurechnen. Es sind also noch 150 andere Sportler aus anderen Sportarten betroffen, von denen man nach wie vor nichts weiss.

 

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