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News Text: Katharina Widholm

Neues Leben für ehemaliges Sophienspital

Auf dem Areal des ehemaligen Sophienspitals in Neubau ist ein Wohnbauprojekt geplant. 150 Mietwohnungen, ein Naherholungsgebiet, sowie ein Bildungscampus, ein Kindergarten und eine Volksschule sollen darauf entstehen. Über die Nutzung des Parks sollen die Wiener mitbestimmen können.

Kenyon-Pavillon Sophienspital
© Wolfgang Glock | Soll 2020 zu neuem Leben erwachen: das Sophienspital

Seit Oktober 2017 steht das Sophiensital in Wien-Neubau leer. Zwischenzeitlich wurden Teile der Gebäude als Wärmestube für Obdachlose zur Verfügung gestellt. Doch das soll sich nun ändern. Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) hat vor, das ehemalige Krankenhaus-Areal zu einem Wohnbau-Gebiet umzuwandeln.

Die Pläne für das ehemalige Spitals-Areal

Das Sophienspital war unter anderem für sein Geratriezentrum bekannt. Dies ist jedoch mittlerweile nach Rudolfsheim umgesiedelt. Nun sollen auf dem Gebiet ein Kindergarten, eine Volksschule und 150 Mietwohnungen entstehen. Manche Trakte des Spitals bleiben erhalten, andere werden abgerissen. Das betrifft etwa den Europa-Pavillon, an dessen Stelle künftig ein Neubau stehen wird. Davon abgesehen ist jedoch vorgesehen, dass der Großteil des Altbaus weiterhin bestehen soll. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude soll ein Bildungscampus sowie eine Turnhalle errichtet werden. Der Garten des Areals soll künftig als Naherholungsgebiet unter dem Namen "Sophienpark" genützt werden. 

Wohnungen für Menschen mit wenig Einkommen

Wien-Neubau zählt zu den begehrtesten Bezirken der Bundeshauptstadt. Um die Vorzüge des Stadteils auch Menschen mit geringerem Einkommen nicht vorzuenthalten, plant Reiter deshalb, 50% der Wohnungen von gemeinnützigen Bauträgern errichten zu lassen, die als sozialer Wohnbau vorgesehen sind. Außerdem soll mindestens ein Drittel nach den neuen Smart-Kriterien (kompakt und kostengünstig) erbaut werden. Vom neuen Wohnbaugebiet erhofft man sich, dass es eine "gute Infrastruktur" sowie ein "nachhaltiges Mobilitätskonzept" haben werde. 

Der Grundstückseigentümer ist der Krankenanstaltverbund (KAV). Dieser geht mit den Plänen des Bezirksvorstandes zur weiteren Nutzung des Sophienspitals konform. So wurde bekannt gegeben, dass das Projekt mit Bürgerbeteiligung im Interesse aller beschlossen wurde.

Start der Bauarbeiten für 2020 geplant

Reiter betont, dass ihm besonders wichtig sei, dass auch die Wiener an der Mitgestaltung des Bauprojekts beteiligt sind. Sie sollen beispielsweise Mitbestimmungsrecht darüber verfügen, wie der Sopienpark aussehen soll. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Baumbestand weitestgehend erhalten bleibt. Außerdem sollte der Park für die Öffentlichkeit zugänglich und nutzbar sein. Dafür sind insgesamt vier Infoveranstaltungen geplant, bei der Interessierte ihre Vorschläge einbringen können. 

Der Start für das Bauprojekt ist frühestens für 2020 geplant. Ein Großteil der Wohnungen soll im Karl-Ludwig Pavillon angesiedelt werden. Der geplante Neubau soll der Bauklasse 5 entsprechen, also höher als 16 Meter aber nicht höher als 26 Meter. 

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