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Jürgen Weber
Stadthalle Text: Jürgen Weber

Alice Cooper: Rock'n Roll Predigt in der Stadthalle

6.9.2019: Der Pfarrerssohn aus Detroit kommt zu einer ganz speziellen Rock`n´Roll Predigt und dem neuen Album "Paranormal" nach Wien. Tickets, Discographie, Biographie

Der Titel seines 2017 erschienen Longplayers: "Paranormal"!
© Barracudamusic | Alice Cooper der unbestrittene Shockrocker auf Tournee mit neuem Album

Spend the Night with Alice Cooper

16. September 2019 - 19:30 Uhr

Wiener Stadthalle, Halle D

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Alice Cooper st nicht nur Alice Cooper: Für das 2017er Album „Paranormal“ haben sich die alten Originalmitglieder kurzfristig wiedervereinigt. Auf der Tournee wird Alice Cooper aber von anderen Musikern begleitet und als Special Guest Stars spielen außerdem "Europe" im Vorprogramm. Vincent Damon Furnier - er hat den Dämon schon in seinem Taufnamen -  kreierte vor fast 50 Jahren die Band „Alice Cooper“, die aus den Bands The Earwigs,  The Spiders und The Nazz hervorgegangen war.

„Alice Cooper“ wurde durch Horror Movies, Vaudeville, Heavy Metal und Garage Rock inspiriert, und die Bühnenkulisse bestand nicht nur aus einem elektrischen Stuhl und Guillotinen, falschem Blut und einer riesigen lebenden Boa Constrictor, sondern auch aus der Bühnenpersönlichkeit Furniers, die  schon androgyn war, bevor es modern war. Die Musik konnte man damals auch einfach als Rock & Roll bezeichnen, der sich zeitweise in Psychedelia und Art Rock bewegte, aber immer aus harten, einfachen Riffs und Melodien des 60er Jahre Pops bestand. Schockierend also, aber durchaus zum Mitsingen.

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"Paranormal": Schockspektakel in der Stadthalle

Als die Band aufgrund persönlicher Differenzen auseinander brach, machte Furnier solo als „Alice Cooper“ weiter und spielte einen geraden Heavy Metal mit einer Bühnenshow, die ihn zu Recht zum King of Shock Rock krönte, noch lange bevor es einen Marilyn Manson oder ähnliches gab. Die Original Besetzung bestand aus Fournier, der sich bald selbst als Alice Cooper bezeichnete. An der Gitarre spielten Mike Bruce und Glen Buxton, Bass spielte Dennis Dunaway und Drummer Neal Smith und der Bürgerschreck Frank Zappa zeichnete Alice Cooper für sein Record Label Straight Records.

Als das erste Album „Pretties for You“ (1969), das in Los Angeles aufgenommen wurde, aber floppte, zog die Band wieder gemeinsam nach Detroit, Furniers Heimatstadt. Warner Bros. produzierte dann ihr drittes Album mit dem Produzenten Bob Ezrin. „Love It to Death“ beinhaltete auch die Hit single „Eighteen“ und das Album erreichte bald Gold.

Das Nachfolgealbum „Killer“, ebenfalls 1971 erschienen, war ein weiteres Album das Gold erreichte. Aber der Durchbruch kam im Sommer 1972 mit  „School's Out“, was für Alice Cooper in Zahlen Platz 2 der Charts und eine Million verkaufte Kopien bedeutete. „Billion Dollar Babies“ folgte ein Jahr später und war  der größte Erfolg mit einer Number One Platzierung in Amerika und Britannien. „No More Mr. Nice Guy“ wurde ebenfalls ein Top Ten Hit in Britannien und führte 1973 zur Trennung der Gruppe, da Alice Cooper den Titel des Liedes wohl zu wörtlich nahm.

Alice Cooper zwischen BAnderfolgen und Solokarriere

Seine Solokarriere in den Siebzigern war zwar anfangs auch sehr erfolgreich, endete aber in einer Alkoholentzugsklinik. Die Erfahrungen, die er dort machte, inspirierten ihn auch zu einem sehr persönlichen Album. In den Achtzigern gelang ihm ein Comeback mit „Constrictor“ (1986), aber 1989's „Trash" brachte ihn wieder ins Rampenlicht zurück, denn das Album wurde ein Top Ten Hit in Britannien und Nummer 20 in den USA, es erreichte sogar Platin. „Poison“ wurde  Cooper's erste Top Ten single seit 1977. Auch die Neunziger wurden Zeuge zweier Alice Cooper Alben 1991's „Hey Stoopid“ und das 1994er „The Last Temptation“.  1997 folgte das Live Album „Fistful of Alice“.

„Wenn nichts dagegen spricht, warum nicht”, meint Alice Cooper schulterzuckend auf die Frage ob er nach wie vor auf Tour gehen wolle. „Es ist das, was ich liebe. Und niemand konzentriert sich so stark wie wir auf die Show, musikalisch und visuell. Ich bin froh, ein elder statesman zu sein, und gesund obendrein. Ich blicke hinüber zu Freunden wie Ozzy, Iggy und Steven Tyler als ebenfalls Überlebende. Wir sind Fleischfresser, keine Dinosaurier. Wir fressen jede Band, die sich uns in den Weg stellt.“   

Ein neues Millenium für Alice Cooper

2000 erschien „Brutal Planet“ auf dem Spitfire Label und bald darauf„Dragontown“. Nach drei weiteren Alben in den Nullerjahren des neuen Jahrtausends, tourte Alice Cooper 2012 mit Iron Maiden. In Tim Burton's Adaptation von „Dark Shadows“ spielte Cooper neben Helena Bonham Carter, Johnny Depp und Michelle Pfeiffer sich selbst.

2014 war er Einheizer für Mötley Crüe's final tour, um schließlich  als The Hollywood Vampires zusammen mit Johnny Depp und Joe Perry ein Album mit Rockcovern zu veröffentlichen. Sein 27. Studio Album, „Paranormal“ wurde 2017 wieder mit Bob Ezrin aufgenommen. Darauf finden sich u.a. auch Beiträge von ZZ Top's Billy Gibbons, Deep Purple's Roger Glover, und U2's Larry Mullen, zusammen mit den originalen Bandmitgliedern Smith, Dunway und Bruce. Das Album wurde auch in einer special edition mit einer bonus disc voll mit live material herausgegeben und zeigt, dass Alice Cooper nicht nur im Studio, sondern auch live immer noch rockt.

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