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Weltmuseum: ehemaliges Völkerkundemuseum

Das Weltmuseum Wien (vormals bekannt als Völkerkundemuseum) zählt zu den bedeutendsten ethnologischen Museen der Welt. Die riesigen Sammlungen im Weltmuseum zeigen ethnografische Objekte, historische Fotografien und Bücher zu außereuropäischen Kulturen.

Federkopfschmuck
© KHM-Museumsverband | Altmexikanischer Federkopfschmuck Federkopfschmuck
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Die Sammlungen im Weltmuseum Wien

  • Afrika südlich der Sahara
  • Nordafrika, Vorder-, Zentralasien und Sibirien
  • Ostasien: China, Korea, Japan
  • Insulares Südostasien
  • Süd-, SO-Asien, Himalaya
  • Ozeanien und Australien
  • Nord- und Mittelamerika
  • Südamerika
  • Fotosammlung

Was gibt es in den Sammlungen zu sehen?

Afrika südlich der Sahara

Diese Sammlung besteht aus 35.000 Objekten und repräsentiert die unterschiedlichen Kulturen Afrikas. Der Bogen wird vom Sahelraum bis zur Südspitze, vom islamischen Senegal bis zum christlichen Äthiopien und Madagaskar gespannt. Besondere Kunstwerke sind die Bronze und Elfenbeinarbeiten aus dem 16. Jh.

Nordafrika, Vorder-, Zentralasien und Sibirien

Die Ausstellungsstücke sind Gegenstände aus der Alltags- und Sachkultur des geografischen Raumes. Rund 25.000 Objekte klären über das Leben und die Kulturen in Nordafrika, Vorder-, Zentralasien und Sibirien auf.

Ostasien: China, Korea, Japan

Die Sammlung umfasst ca. 28.500 Objekte, wobei ca. 15.000 Objekte allein aus Japan, stammen. Eine kleine Korea-Sammlung von ca. 1500 Artefakten ist hauptsächlich Ende des 19. Jahrhunderts angelegt worden.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Gegenständen der Alltagskultur aus diesen Regionen, und da der größte Teil bereits im 19. Jahrhundert gesammelt wurde, ist die Sammlung ein bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis und ein wichtiges wirtschaftshistorisches Dokument.

Insulares Südostasien

2 Merkmale sind bezeichnend für diesen Raum und bedingen das Interesse an den verschiedenen Volksgruppen. Es sind viele Ethnien im Landesinneren zu finden, wobei die Küstengegenden von „internationalen" Kontakten dominiert werden. Die Sammelobjekte in dieser Rehe stammen aus den Inselgruppen Nikobaren und Andamanen, aus den Staaten Malaysia, Brunei, Singapur, Indonesien, Timor Leste und den Philippinen.

Süd-, SO-Asien, Himalaya

Hierbei handelt es sich um eine Sammlung aus 30.000 Objekten. Als Beispiele können diese genannt werden: indische Musikinstrumente, Figuren des vietnamesischen Wasserpuppentheaters, Statuen der Khmer, taoistische Malereien, Buddhastatuen aus Thailand, Kopfjagdtrophäen der Naga.

Ozeanien und Australien

Die Alltags- und Ritualwelt der Pazifikbewohner kann durch 30.000 Gegenstände dieser Sammlung entdeckt werden. Die einzelnen Ausstellungsstücke spiegeln die hervorragenden handwerklichen Fähigkeiten und künstlerischen Leistungen der Bewohner von Polynesiens, Melanesiens, Mikronesiens und Australiens wieder und geben Aufschluss über ihre außerordentliche Kreativität bei der Gestaltung von Lebensräumen, Sozialorganisationen und Weltbildern.

Nord- und Mittelamerika

Zu dieser Sammlung zählt der berühmte mexikanische Federkopfschmuck. Weiters gibt es Objekte zu den traditionellen Kulturen Mittel- und Nordamerikas von der Kolonialzeit bis Heute zu sehen. Schwerpunkte bilden archäologische Funde aus Mexiko, Costa Rica und Panama.

Südamerika

Die Sammlung zeigt Gegenstände aus allen Staaten des Kontinents. Die Vielfalt Südamerikas ist in den über 18.000 ethnographischen und archäologischen Objekten der Sammlung wieder zu finden.

Fotosammlung

Dies ist die größte Sammlung des Weltmuseums mit 140.000 Objekten. Die Fotosammlung entstand um 1880, rund 40 Jahre nach Erfindung der Fotografie. Bestaunt werden können unter anderem frühe Reise- und Forschungsfotografien.

Weiter zu den aktuellen Ausstellungen.

History Facts

  • 1806 k.k. Ethnographische Sammlung im kaiserlichen Hofnaturalienkabinett
  • Seit 1876 Bestände in Abteilung des Naturhistorischen Museums verwaltet
  • 1928 Gründung des Museums für Völkerkunde
  • Seit 2001 ist das Museum Teil der wissenschaftlichen Anstalt „Kunsthistorisches Museum mit Museum für Völkerkunde und Österreichischem Theatermuseum“.
  • Im April 2013 bekam das Museum für Völkerkunde dann seinen heutigen Namen Weltmuseum Wien.

Auftrag des Ethnologischen Museums

Es gilt ein besseres Verständnis für fremde Kulturen und Weltreligionen zu vermitteln. Weiters sollen den Besuchern die Vielfalt der Kulturen, die es auf unserer Erde gibt, aufgezeigt und nähergebracht werden. Durch Dokumente und Gegenstände aus längst vergangenen Zeiten wird ein Bild menschlicher Vielfalt entworfen, welches Ursprung und Gemeinsamkeiten von Völkern aufzeigt.

Museen in Wien erleben - Überblick zu den einzelnen Häusern!

Zwei Gefäße mit Ähnlichkeit zu Vasen als Ausstellungsobjekte im Weltmuseum Wien. Diese beiden Moscheeampeln sind bunt verziert mit Emaildekor und haben eine Vergoldung.
© KHM mit MVK und ÖTM | Moscheeampeln im Weltmuseum in Wien

Eintrittspreise und Tickets

Erwachsene ab € 16
Ermäßigt* ab € 12
Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren frei

*Ermäßigungsberechtigte: Studenten bis 27, Pensionisten ab 65 oder mit gültigem Pensionistenausweis, Behinderte Personen und Ihre Begleitperson, Präsenz- und Zivildiener, Arbeitslose.

Lokale in der Nähe des Weltmuseums

Kaffeehaus Demel

Kohlmarkt 14, 1010 Wien

Das traditionelle Wiener Kaffeehaus Demel lädt nach einem entspannten Nachmittag im Museum zur Jause ein.
Weiterlesen zum Kaffeehaus Demel.

Öffnungszeiten: Täglich 9 - 19 Uhr
Küche: Österreichische Süßspeisen und Speisen
Reservierung: +43 1 5351717-0, wien(at)demel.com

Vapiano Herrengasse

Herrengasse 6-8, 1010 Wien

Nur einen kurzen Gehweg von der Neuen Burg ist dieses Selbstbedienungsrestaurant entfernt. Es lädt bei ausgelassener Stimmung zu Pasta und Pizza ein. Die Besucher dürfen sich über eine große variationsreiche Auswahl an Nudelgerichten freuen und können diese auch als Vollkornkost erhalten. Für Vorspeisen und Desserts im italienischen Stil ist gesorgt.

Öffnungszeiten: Mo-Sa von 11-24 Uhr, So 12-23 Uhr
Küche: italienisch, Pasta & Pizza
Kontakt: +43 1 5337272

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weitere Meinungen

Es ist eine schande,dass die sammlung noch nicht wieder hergestellt ist.Wo sind unsere kostbarkeiten??

, 18.05.2011 um 05:27
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