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Seuchen vor Corona: So gingen die Habsburger mit Pandemien um

In der neuen Ausstellung in der Wagenburg werden Seuchen vor Corona gezeigt. Wie ging der Kaiser mit der Spanischen Grippe um und gab es Schutzmasken gegen die Pest?

Karikatur zur Schließung von Theatern
© Österreichische Nationalbibliothek, Wien | „Im Zeichen der Grippe“ Karikatur zur Schließung der Vergnügungsstätten in Wien
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Coronas Ahnen – Masken und Seuchen am Wiener Hof 1500–1918

Wann: Bis 11. April 2021

Wo: Wagenburg Wien

Pest, Pocken oder Cholera: Schon lange vor der Coronapandemie bestimmten Epidemien und Seuchen das Leben der Österreicher. Die neue Ausstellung Coronas Ahnen widmet sich der Frage, wie Kaiser mit diesen Krisen umgingen und welche Auswirkungen die früheren Seuchen auf das heutige Stadtleben haben.

So würde es ohne die Pest etwa heute keine Karlskirche geben. Denn zur Zeit der Pest glaubte man, dass die Pest durch Votivgaben und den Glauben an Gott beendet werden könnten. 

Der Ausbruch der Cholera war hingegen dafür verantwortlich, dass die Wiener Kanalisation grundlegend verbessert wurde.

Das erwartet Sie in der Ausstellung

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Die neue Ausstellung zeichnet Seuchen und Epidemien von 1500 bis 1918 nach und zeigt anhand zahlreicher Gemälde, Impfnachweise und Uniformen, welche Maßnahmen am Hof getroffen wurden und welche Konsequenzen auch das Kaiserhaus akzeptieren musste. Flohen einige Kaiser auf das Land wurden andere Kaiserfamilien auch direkt Opfer der Seuchen.

Besonders interessant ist dabei der Vergleich zur heutigen Situation. So findet man die größte Ähnlichkeit mit der Spanische Grippe, die 1918 in der ganzen Welt enorme Opfer forderte. In Österreich war das erst in jenem Jahr gegründete Ministerium für Volksgesundheit mit ihrer Bekämpfung betraut, von dem eine Uniform des Monturdepots gezeigt werden kann.

Die Maßnahmen, die damals ergriffen wurden, kommen uns heute sehr vertraut vor: Sie reichten von der Schaffung eigener Spitalsstationen bis zur Schließung von Theatern und Schulen. Die gesetzliche Grundlage dafür war das Epidemiegesetz aus dem Jahr 1913, auf dem auch die aktuelle Corona-Gesetzgebung beruht.


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