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Beethoven bewegt: Sonderausstellung im KHM

29.9.2020-24.01.2021: Auch das Kunsthistorische Museum feiert 2020 das Beethoven Jahr und ehrt den Wahlwiener zu seinem 250. Geburtstag mit einer Symbiose aus seinen größten Werken und Gemälden.

Frau hört in Trichter
© John Baldessari Courtesy of the artist, Sprüth Magersand Beyer Projects | Beethoven hautnah erleben im KHM

Beethoven bewegt

Wann: 29. September 2020 bis 24. Jänner 2021

Wo: Kunsthistorisches Museum Wien

Auch 250 Jahre nach Ludwig van Beethovens Geburt ist seine Popularität und sein Einfluss in die Kunstszene ungebrochen. Die neue Ausstellung Beethoven bewegt bringt deshalb die Arbeiten Beethovens mit Gemälden und Kunstwerken zusammen.

Gemälde von Caspar David Friedrich, Skizzenbücher von William Turner und Skulpturen von Auguste Rodin und viele weitere Kunstwerke werden dabei in eine Beziehung mit der Musik und der Person Ludwig van Beethoven gebracht. Es entsteht eine Reflexion auf das Leben und Schaffen des einzigartigen Komponisten.

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Das erwartet Sie bei Beethoven bewegt

Die Ausstellung ist insgesamt in vier Säle unterteilt, die sich lose in am Leben Beethovens orientieren.

Saal eins widmet sich dabei gleich dem wichtigsten: Der Musik. Es erklingen zwei Klaviersonaten des Komponisten, zu denen auch die originalen Autographen ausgestellt sind.

Saal zwei steht im starken Kontrast dazu für die Stille. Der zunehmende Hörverlust Beethovens und der damit verbundene Schmerz, die Isolation und die Nachdenklichkeit werden in diesem Zusammenhang thematisiert. Doch erfährt man hier zugleich von der bewundernswerten Fähigkeit Beethovens, sich nicht seinem Schicksal zu ergeben, sondern durch seine Kunst letztlich über die Krankheit zu triumphieren. Die Radierungen Los Caprichos des ebenfalls früh ertaubten Francisco de Goya (1746–1828) werden dafür gegenübergestellt und zeigen jene Zerrissenheit, in die Beethoven durch seine Krankheit gerät.

In Saal drei geht es um die Befreiung Beethovens und um den Aufbruch in die Welt. Die Naturerfahrung war für Beethoven Inspiration und Kraftquell – der Ausbruch aus der Enge der Wohnung, die Freiheit der oft stundenlangen Wanderungen bei jeder Jahreszeit. Die Natur war für Beethoven auch wichtige Inspirationsquelle, um musikalische Gedanken in seine stets mitgeführten Skizzenbücher zu notieren. Die Arbeiten von Caspar David Friedrich und William Turner werden in diesem Zusammenhang in einen Dialog mit Beethoven gesetzt.

Saal vier endet schließlich mit der individuellen, persönlichen Begegnung mit Beethoven. Eine für die Ausstellung entwickelte neue Arbeit von Tino Sehgal ist in diesem Raum ständig und unmittelbar präsent und lädt dazu ein, den Künstler Beethoven auch auf einer persönlichen Ebene kennenlernen zu können.

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