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Wien impft mit AstraZeneca: Die Diskussion um den Impfstoff

Kein anderer Impfstoff hat auch nur annähernd so viele Diskussionen ausgelöst, wie AstraZeneca. Kein Wunder, dass die Unsicherheit bei der Bevölkerung sehr groß ist.

Coronaimpfung
Wien impft, mit AstraZeneca. Was tun bei Beschwerden?
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In Deutschland werden Menschen unter 60 Jahren nur noch auf eigenen Wunsch mit AstraZeneca geimpft, die Impfkommission in Österreich hält am Impfplan fest und somit auch an AstraZeneca.

Würde man darauf verzichten könnte die Gruppe der 18 – 55 jährigen nicht genügend versorgt werden. Der Kritikpunkt bei diesem Impfstoff, es kam vereinzelt zu Thrombosen.

Was tun bei einem Thromboseverdacht?

Wer vier Tage nach einer AstraZeneca-Impfung extreme Kopfschmerzen bekommt, sollte schleunigst ins Spital. Dort wird mittels Blutbildes untersucht, ob eine Thrombose Ursache der Schmerzen ist.

Die Thromboseforscherin Sabine Eichinger-Hasenauer von der Meduni Wien räumte im Ö1 Mittagsjournal mit einem Missverständnis auf: Die – äußerst seltenen – Thrombosen im Zusammenhang mit einer AstraZeneca-Impfung hätten nichts mit den bekannten Thrombosen etwa in Beinen zu tun. „Dahinter steckt ein ganz anderer Mechanismus“, so die Forscherin.

Nach der Coronovirus-Impfung kommt es wie gewünscht zur Bildung von Antikörpern, die sich gegen das Virus richten. In seltenen Fällen werden aber auch Antikörper gebildet, die zu einer Aktivierung von Blutplättchen und einer fehlgeleiteten Immunreaktion führen. „Die Thrombozyten werden sehr aggressiv und aktivieren sich gegenseitig. In weiterer Folge aktiviert das das Gerinnungssystem“, so Eichinger-Hasenauer, und die gefährlichen Blutgerinnsel im Gehirn können entstehen.

Wann treten Beschwerden auf?

Erst 4 bis 5 Tage nach der Impfung und zwar in jenem Bereich in dem die Thrombosen entstehen können.

Symptome sind: 

  • Starke Kopfschmerzen
  • Schwellungen
  • Schmerzen im Bein
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erbrechen

In diesem Fall nicht warten, sondern sich sofort mit einem Arzt in Verbindung setzen. Probleme sind äußerst selten.

Als Beispiel, in Deutschland erhielten bisher circa 2,7 Millionen Menschen eine erste Dosis des AstraZeneca-Impfstoffs. Nach aktuellen Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts sind bis einschließlich 29. März insgesamt 31 Verdachtsfälle einer Gehirnthrombose bekannt, 19 Fälle gingen mit einem Mangel an Blutplättchen einher.

Weitere Informationen:

» Impfservice der Stadt Wien

» Wichtigste Fragen zur Impfung

» Impfstraßen in Wien

» Wissenswertes über AstraZeneca

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