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Pierre Bonard erstmals im Kunstforum

10.10.2019 - 12.01.2020: Pierre Bonnard "Die Farbe der Erinnerung" im Bank Austria Kunstforum. Alle Infos zu den Werken und der einzigartigen Ausstellung in Wien.

Gemälde Pierre Bonnard
© Privatbesitz; Bildrecht, Wien 2018 | Pierre Bonnard Die sonnige Terrasse, 1939-46

Pierre Bonnard "Die Farbe der Erinnerung"

10. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2020

Bank Austria Kunstforum

Ein Highlight in der Wiener Kunstszene: Das Bank Autria Kunstforum zeigt die erste umfassende Retrospektive zum Werk Pierre Bonnards in Österreich. Die Ausstellung konzentriert sich auf Bonnards reifes Werk, das nach seinem ersten Besuch an der Côte d’Azur, 1909, und der tiefgreifenden Erfahrung des Mittelmeerlichts einsetzt.

Bonnards vielfältiges Werk wird mit zahlreichen Leihgaben aus internationalen Museen, wie der Tate London, dem Metropolitan Museum New York, der National Gallery in Washington, dem Musée d’Orsay in Paris oder der Ny Carlsberg Glyptothek in Kopenhagen, aber auch aus renommierten privaten Sammlungen präsentiert.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Farbe als zentrales Ausdrucks-und Gestaltungsmittel des Künstlers. Nicht nur Stimmungen, sondern auch Räume, ganze Kompositionen, entwickelt und modelliert Bonnard über Farbakkorde und -dissonanzen, über die Gegensätze und das Zusammenspiel warmer und kühlerer Töne.

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Bonnard als selbsternannter Außenseiter

Der geheimnisvolle Künstler –kurz nach seinem Tod um die Mitte des 20. Jahrhunderts noch als Vertreter einer oberflächlichen Harmonie und „harmloser“ Chronist eines großbürgerlichen Alltags klassifiziert –hat die Gegenständlichkeit abseits der Entwicklung aller -ismen zu Beginn des Jahrhunderts nie in Frage gestellt und seinen eigenen, letztlich der französischen Klassik verbundenen Stil der „anderen Moderne“ gepflegt.

Bonnard inszenierte sich selbst immer wieder als Außenseiter, der sich von Künstlergruppen fernhielt und so auch vom Publikum gesehen wurde. Er soll hier neu und im Kontext seiner Zeit verstanden werden: Freundschaften mit Vuillard oder Matisse, die künstlerische Auseinandersetzung mit seinen Zeitgenossen und nicht zuletzt seine bis dato kaum reflektierten Reaktionen auf das politische Zeitgeschehen rücken Bonnard in einen aktuellen Zusammenhang und zeigen ihn als zeitgemäßen Künstler des 20. Jahrhunderts.


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