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Ausstellungen Text: Tamara Leitner

Ausstellung: Da Vincis "Mona Lisa" in Wien

Ab 1. September 2018: Die großen Meister der Renaissance – unter diesem Titel werden in der Wiener Votivkirche nicht weniger als 53 Glanzleistungen der bedeutenden Kunstepoche in hochwertigen Repliken in Originalgröße gezeigt.

Die Mona Lisa
© pixabay.com | Die Mona Lisa ist ab 1. September in der Votivkirche zu sehen.

Ausstellung: Die großen Meister der Renaissance

1. September bis 2. Dezember 2018

Öffnungszeiten Ausstellung: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr

Adresse: Votivkirche, Rooseveltplatz, 1090 Wien

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Ab 1. September ist am Rooseveltplatz vor der Votivkirche Michelangelos „David“ und Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“ neben anderen bedeutenden Kunstwerken der Renaissance zu Gast in Wien. In der Votivkirche werden erstmals Spitzen-Kunstwerke aus Rom, Florenz, Paris und Mailand an einem Ort originalgetreu und in prächtiger Inszenierung zu sehen sein.

Die großen Meister der Renaissance – unter diesem Titel werden in der Wiener Votivkirche nicht weniger als 53 Glanzleistungen der bedeutenden Kunstepoche gezeigt. Darunter befinden sich unter anderem folgende Werke, die nun für die Öffentlichkeit gesammelt an einem Ort zugänglich sind.

Die Bekehrung des Paulus“ von Pieter Bruegel den Älteren (gleichzeitig große Austellung zu Pieter Bruegel d. Ä. im KHM) , Kunstikonen wie Michelangelos „Jüngstes Gericht“ und die „Erschaffung Adams“ aus der Sixtinischen Kapelle, da Vincis „Das Abendmahl“, Botticellis „Geburt der Venus“, Raffaels „Schule von Athen“ und die „Sixtinische Madonna“. Auch die „Mona Lisa“, welche im Pariser Louvre nur hinter zentimeterdicken Panzerglasscheiben besichtigt werden kann, ist vertreten.

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Ein weiterer Höhepunkt der Schau ist die Replik von Michelangelos mehr als fünf Meter hoher „David“-Statue aus Florenz. Die Inszenierung ist eine Fortsetzung des erfolgreichen Projekts „Sixtinische Kapelle“, das 2016 mehr als 80.000 Besucher anlocken konnte.

Einmaliges Kunsterlebnis!

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Weblink » Die großen Meister der Renaissance

Highlights der Ausstellung in der Votivkirche

Leonardo Da Vincis „Das Abendmahl“
Das Abendmahl des italienischen Malers Leonardo da Vinci ist eines der berühmtesten Wandgemälde der Welt. Das in der Seccotechnik (Malen auf trockenem, nicht frischem Kalkputz) ausgeführte Werk wurde in den Jahren 1494 bis 1497 im Auftrag des Mailänder Herzogs Ludovico Sforza geschaffen. Es schmückt die Nordwand des Refektoriums (Speisesaal) des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie in Mailand und gilt als Höhepunkt in Leonardos malerischem Schaffen.

Michelangelos „David“ in Originalgröße
Der David von Michelangelo ist die erste Monumentalstatue der Hochrenaissance und gilt als die bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte. Das zwischen 1501 und 1504 in Florenz aus einem einzigen Marmorblock gehauene Original befindet sich seit 1873 in der Galleria dell’Accademia in Florenz. Die 5,17 Meter hohe Originalfigur wiegt schätzungsweise fast sechs Tonnen. Die Skulptur zeigt David, wie er die Steinschleuder an die Schulter hebt, um den Riesen Goliath anzuvisieren und zu vernichten.

Botticellis weltberühmte „Geburt der Venus“
Das Bild wurde von Sandro Botticelli ca. um 1485/86 für ein Mitglied der Familie Medici auf Leinwand gemalt und war für die Ausstattung einer Landvilla bestimmt. Allerdings stellt das Bild nicht die Geburt der Liebesgöttin dar, sondern ihre Landung auf der Insel Cythera. Nach der Beschreibung des antiken Dichters Homer stieg sie nach ihrer Geburt an der Küste der Insel aus dem Meer. Heute befindet sich das Bild in den Uffizien in Florenz.

Das teuerste Gemälde der Welt, „Salvator Mundi“, von Da Vinci
Salvator Mundi (lateinisch für „Erlöser der Welt“ oder „Heiland der Welt“) ist der Titel eines Gemäldes, das Leonardo da Vinci zugeschrieben wird. Das Ölgemälde zeigt Christus als Heiland der Welt und wird auf die Zeit um 1500 datiert. Die Herkunft des Gemäldes ist nur lückenhaft belegt. Vereinzelte Erwähnungen finden sich für den Zeitraum von Mitte des 17. Jahrhunderts bis 1763. Im Anschluss galt das Werk lange Zeit als verschwunden. Erst nach dem Jahr 1900 gibt es weitere Nachweise, wenngleich das Gemälde zu diesem Zeitpunkt einem Schüler aus dem Kreis Leonardos zugeschrieben wurde. Bis zum Jahr 2000 befand es sich in Privatbesitz.

Leonardo da Vincis „Mona Lisa“
Das weltberühmte Ölgemälde von Leonardo da Vinci aus der Hochphase der italienischen Renaissance wurde vermutlich nach der Florentinerin Lisa del Giocondo benannt. Der unter anderem in Deutschland gebräuchliche Name „Mona Lisa“ beruht auf einem Rechtschreibfehler, denn Mona leitet sich von der italienischen Kurzform Monna (für Madonna ‚Frau‘) ab und ist demnach also kein Vorname, sondern der Titel, mit dem Lisa als Ehefrau (madonna) von Francesco del Giocondo angeredet wurde. Das Originalgemälde – französisch als La Joconde bezeichnet – ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts im zentralen Pariser Kunstmuseum Musée du Louvre ausgestellt und gilt auch weil es von 1911 bis 1913 gestohlen war, als eines seiner bekanntesten Exponate. Das auf dünnem Pappelholz gemalte Werk entstand wahrscheinlich in den Jahren 1503 bis 1506.

Michelangelos „Jüngstes Gericht“ und die „Erschaffung Adams“
Mit den Gewölbefresken in der Sixtinischen Kapelle hat Michelangelo, neben der Mona Lisa von Leonardo da Vinci, wohl die berühmteste Malerei der Kunstgeschichte geschaffen. Der Anspruch an die Arbeit war so hoch, dass er keine künstlerischen Helfer akzeptierte, da er mit der Qualität dieser nicht zufrieden war. Lediglich Handlanger ließ er zu. Das Deckengewölbe wurde von Michelangelo im Jahr 1508 begonnen und im Jahr 1512 fertig gestellt. Die Genesis (Schöpfungsgeschichte) besteht aus insgesamt 105 Figuren.

Raffaels „Die Schule von Athen“ und „Sixtinische Madonna“
„Die Schule von Athen“ ist ein Fresko des Malers Raffael, das dieser von 1510 bis 1511 in den Stanzen (Gemächern) des Vatikans für Papst Julius II. angefertigt hat. Bei der „Sixtinischen Madonna“ handelt es sich hingegen um ein Marienbildnis aus den Jahren 1512/1513, das von Raffael für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza geschaffen wurde. Es ist ein von Papst Julius II. in Auftrag gegebenes Werk, das den Sieg des Papstes über die in Italien eingefallenen Franzosen feiert und aus Anlass der Einverleibung der Stadt Piacenza in den Kirchenstaat (1512) gestiftet wurde. Heute befindet es sich in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Tickets für „Die großen Meister“

Regulärer Preis: 15,50 €
Ermäßigte Tickets ab 11,50 € unter: Wien Ticket

Weitere Informationen erhalten sie via Tel. +43 1 58885 oder der Website der Ausstellung.


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