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Smart Home

elektrabregenz im Interview

Wir haben uns mit dem General Manager der Elektra Bregenz AG, Herrn Christian Schimkowitsch, getroffen und über das Thema Smart Home und die dazu passenden Küchengeräte gesprochen.

Mutter und Kind vor sauberem Geschirr im Geschirrspühler
© elektrabregenz | Küchengeräte von elekrtabregenz - Qualität für Ihr zuhause.

stadt-wien.at: Sie sind seit Jänner 2018 General Manager der Elektra Bregenz AG, bis 2002 ein österreichischer Traditionsbetrieb. Was hat sich seit der Übernahme durch Arçelik verändert?
Schimkowitsch: die Marke „elektrabregenz“ wurde 120 Jahre lang als rein österreichisches Unternehmen geführt. Bei der Übernahme durch Arcelik war klar, dass der Brand als hochqualitativ und heimisch wahrgenommen wird. Ein Haushalt ohne Geräte von elektrabregenz ist ja fast undenkbar. Darum hat man einen sanften Übergang gewählt, um die Produkte mit Arçelik-Hochtechnologie auf den neuesten Stand zu bringen.

stadt-wien.at: Welche Ziele wollen Sie erreichen?
Schimkowitsch: Innerhalb der nächsten Jahre wollen wir weiterhin unter den Top 3, als Gruppe gesamt, sein. Das heißt, mindestens jedes zehnte in Österreich verkaufte Gerät soll eines von elektrabregenz, Beko oder Grundig sein.

stadt-wien.at: Welche Ziele haben Sie schon erreicht?
Schimkowitsch: Der wichtigste Erfolg ist die Umstellung des Sortiments auf neue Technologien und neue Designs. Unseren Marktstudien entsprechend werden wir versuchen, die Marke elektrabregenz näher am Endkunden zu positionieren – mit emotionalisierenden Marketing- und Werbebotschaften sowie neuen, trendigen Produkten. Außerdem sind wir gerade dabei, eine komplett neue Produktgruppe unter dem Markennamen Grundig zu lancieren.

General Manager von elektrabregenz im Schauraum neben Waschmaschine.
© stadt-wien.at | Christian Schimkowitsch nahm sich die Zeit und beantwortete all unsere Fragen zum Thema Haushaltsgeräte.

stadt-wien.at: Wohin gehen die Trends beim Thema Küche?
Schimkowitsch: Der größte Trend weltweit sind mit Sicherheit Geräte mit intelligenter Technologie, die sparsam beim Verbrauch und damit umweltschonend sind. Vor 100 Jahren war der Umweltgedanke für die Gerätehersteller nicht so wichtig. Aber nun haben wir die große Aufgabe, unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen. Darum sollten die Geräte den Energieverbrauch der Haushalte senken. Der zweite große Trend ist das Internet, die Informationsgesellschaft. Dem darf man sich als Hersteller nicht verschließen, dazu muss man auch im Internet aktiv auftreten. Schließlich gibt es noch den immer stärker werdenden Trend zur smarten Nutzung der Geräte, die das Leben der Endverbraucher erleichtert. Jede intelligente Funktion dient der Benutzerfreundlichkeit. Man spart also einerseits Geld, weil die Geräte weniger verbrauchen und man spart andererseits Zeit, weil sie einfacher zu bedienen sind.

stadt-wien.at: Worin unterscheiden sich Küchengeräte von elektrabregenz von jenen der Mitbewerber?
Schimkowitsch: Wir entwickeln und produzieren energieeffiziente Geräte, die weniger Energie und natürliche Ressourcen verbrauchen, so helfen wir, die globale Nachfrage nach mehr Energieproduktion zu reduzieren. Rohstoff- und Materialeffizienz ist ein weiteres Schlüsselelement, das wir setzen in Design und Produktion. Unsere Produkte sind auf lange Lebensdauer ausgelegt. Es gibt Kühlschränke, Backöfen und Waschmaschinen, die seit den sechziger Jahren in Betrieb sind. Außerdem machen wir dank intelligenter Lösungen den Alltag der Kunden leichter. Zum Beispiel: Wir haben hier einen viertürigen Kühlschrank ausgestellt, der über eine „Joker“-Funktion verfügt. Der Verbraucher kann diesen Kühlschrank so programmieren, dass er bei Abwesenheit des Benutzers - etwa während eines Urlaubs - weniger Energie verbraucht. Bei unseren Backöfen gibt es die sogenannte „i-Cook“-Funktion. Damit kann man sich über einen Bildschirm Kochrezepte samt Bildmaterial, Anleitungen und Einkaufslisten holen. Mit der „Surf“ Technologie erreichen wir im Backofen gleichmäßige Hitzeverteilung auf allen Ebenen durch eingeblasene Heißluft.

stadt-wien.at: Das Thema Energiesparen ist für immer mehr Kunden ein Kaufkriterium. Welche Akzente setzt elektrabregenz bei energiesparenden Haushaltsgeräten?
Schimkowitsch
: Die Arçelik-Unternehmensphilosophie lautet: “Respects the globe, global respected”. Diesem Leitspruch folgen wir. Wir müssen unseren Kindern eine intakte Umwelt hinterlassen. Es ist unsere Pflicht, hoch energieeffiziente Geräte zu entwickeln und zu produzieren, um Wasser und Wälder intakt zu halten – speziell wenn man an die wunderbare Natur in Österreich denkt. Wir sind stolz darauf, dass elektrabregenz als einziges Unternehmen schon zwei Mal mit dem Umweltzertifikat “Green Brand” ausgezeichnet wurde. Nur ein Beispiel: Ein A+++-Kühlschrank braucht 48 Prozent weniger Energie als ein A+-Gerät.

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stadt-wien.at: Gibt es eine Eintauschaktion für stromfressende Altgeräte?
Schimkowitsch
: Von unserer Seite gibt es derzeit keine unternehmenseigenen Aktionen. Wenn die Regierung oder die EU-Kommission Maßnahmen beschließen, setzen wir diese gerne um, wollen aber nicht eigenmächtig handeln.

stadt-wien.at: Wie steht elektrabregenz zum Thema Smart Living?
Schimkowitsch
: Wie schon erwähnt: Information ist allgegenwärtig. Smarte Haushaltsgeräte sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die “i-Cook”-Funktion der Backherde sitzt genau an der Schnittstelle zwischen Technologie und Kundenbedürfnissen. Gleiches gilt für Kühlschränke mit “Joker”. Entscheidend ist, dass uns diese Funktionen den Alltag erleichtern – ob zuhause oder unterwegs.

stadt-wien.at: Ein wesentlicher Bereich ist die Online-Präsenz. Welchen Stellenwert hat dies für elektrabregenz und welche Aktivitäten setzen Sie?
Schimkowitsch
: Das ist uns sehr wichtig. Dem Konsumenten darf man es nicht schwer machen, an Informationen zu kommen. Wir möchten alles frei zugänglich machen. Auf unserer Webseite gibt es alles Wissenswerte zu unseren Geräten – so kann der Kunde etwa alle Bedienungsanleitungen herunterladen. Wir investieren viel in unseren Internet-Auftritt und sind auch im Social-Media-Bereich sehr präsent und sehen, dass sich dort die Community überdimensional entwickelt. Wir sind auch das einzige Unternehmen, das Service-Anfrage über unsere Facebook-Seite 24h anbietet.

stadt-wien.at: Gibt es die Möglichkeit, die Geräte zu testen, z.B. Kochkurse?
Schimkowitsch
: Wie gesagt ist es uns wichtig, die Marke elektrabregenz näher am Endkunden zu positionieren und nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern auch Emotionen. Wir organisieren offene Kochwettbewerbe, bei denen es Preise zu gewinnen gibt. Jeder kann daran teilnehmen, ob jung oder alt, Frau oder Mann, egal welcher Nationalität. Regional veranstalten wir mit dem Handel diverse Kochvorführungen, um dem Endkunden die Vorteile näher zu bringen. Es freut uns, dass dabei auch gezeigt wird, wie schnell und gesund man mit elektrabregenz kochen kann.

stadt-wien.at: Gibt es Kooperationen mit Herstellern von Küchenmöbeln - wenn ja, welche?
Schimkowitsch
: Unser Ziel ist es, so präsent wie möglich zu sein. Unsere Produkte sind – ebenso wie die Informationen – überall erhältlich.

stadt-wien.at: Wie sehen Sie die Zukunft der Haushaltsgeräte in Bezug auf Smart Living?
Schimkowitsch
: Smart Living ist das zentrale Thema im industriellen Design. Alles wird um ein Konzept herum entwickelt: Es geht darum, den häuslichen Alltag möglichst einfach zu gestalten. Auch wir haben bereits die Geräte für das „vereinfachte“ Wohnen in unserer Range.

stadt-wien.at: Lassen Sie mich zum Schluss noch ihre gute Fee sein: Haben Sie einen Wunsch für die Zukunft Ihrer Branche?
Schimkowitsch
: Die ganze Branche arbeitet hart an einer besseren Zukunft und Umwelt. Arçelik ist dabei eines der weltweit führenden Unternehmen. Mein Wunsch ist, dass man die Vorschriften genau einhält – für eine bessere Umwelt und eine bessere Marktwirtschaft und das Fairness immer eines der höchsten Gebote sein soll.

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