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Parkett: Egal ob Vollholz oder Furnier - immer ein Wohlfühlboden

Parkett ist nicht nur ein Fußboden. Es ist ein Stück Natur in den eigenen vier Wänden. Die natürlichen Edelholzbodenbeläge sind zeitlos, elegant, hygienisch und bei der richtigen Pflege sehr langlebig.

Parkett in einer modernen Wohnung
© Dollar Photo Club / Vadim Andrushchenko | Parkböden sind stilvoll und praktisch zugleich. Doch müssen sie auch gepflegt und gelegentlich erneuert werden.

Bis vor wenigen Jahren wurden im Wohnbereich hauptsächlich Teppichbeläge und in Vor- und Wirtschaftsräumen hauptsächlich PVC-Böden verlegt. Holzböden waren oft schon ein Sonderwunsch und teurer. Heute werden, nicht zuletzt weil der Parkettboden in den letzten Jahren immer billiger wurde, wieder vermehrt Parkettböden im Wohnbereich eingesetzt.

  • Bei Parkettböden handelt es sich um einen lebenden Werkstoff.
  • Holz passt sich an das jeweilige Raumklima an. Es soll gewährleistet sein, dass die Luftfeuchtigkeit bei ca. 60% liegt. Bei trockenerer Luft ist es ratsam, Geräte für die Luftbefeuchtung aufzustellen.
  • Dadurch, dass Holz eine 10x geringere Wärmeableitung als Stahlbeton hat, kommt es bei Parkettböden zu keiner Unterkühlung der Füße.
  • Es ist besonders in der Übergangszeit, Frühjahr und Herbst, eine Einsparung von Heizkosten gegeben.
  • Zusätzlich weist Holz eine gewisse Bodenelastizität auf und schont daher den Menschen vor Ermüdungen. Die Elastizität der Parkettböden wird besonders bei den Schwingböden genutzt.
  • Holzböden weisen eine lange Lebensdauer auf und sind auch nach vielen Jahren der Benutzung noch ansehnlich.
  • Parkettböden können mehrmals abgeschliffen und neu versiegelt werden und sollten von Zeit zu Zeit mit entsprechenden Mitteln gepflegt werden.

Der beste Parkettboden: Vollholz oder Furnier?

Gleich vorweg: Es gibt nicht DIE richtige Antwort. Die Frage ist, welcher ist der beste Parkettboden für Sie und Ihren Wohnraum? Dabei sind der Kreativität bezüglich Farbe, Struktur, Holzart, Sortierung und Design kaum Grenzen gesetzt. Über 100 Holzarten eignen sich für Parkettboden. Die häufigsten sind Eiche oder Buche, aber auch Ahorn, Esche, Nussbaum oder Lärche.

Damit die Entscheidung leichter fällt haben wir die Vor- und Nachteile sowie Preise von Vollholz- und Furnierparkett zusammengetragen.

Art

Vorteile

Nachteile

Preis

Vollholz

+ Langlebigkeit
+ dämmt Raum- und Trittschall
+ sehr widerstandsfähig
+ Oberflächen­behandlung erfolgt nach dem Verlegen
+ angenehme Haptik

- höherpreisig
- Temperatur- und Schwankungen
der Luftfeuchtigkeit allen ins Gewicht
- Holz muss sich ans Raumklima gewöhnen

bis 200 €/ m²

Furnierparkett

+ günstiger Preis
+ Raum ist gleich bezugsfertig
+ einfach Verlegung
+ geringe Aufbauhöhe

- anfällig für Dellen
- Renovierung durch Abschleifen
nicht möglich

- Austausch nach 8-10 jahren

20-60 €/ m²

Laminat

+ günstiger Preis
+ belastbar und pflegeleicht
+ in verschiedenen Farben und
Mustern erhältlich 

- Nachahmung der Natur
- keine Renovierung möglich
- Abschleifen nicht möglich
- elektrische Aufladung

10-15 €/ m²

Parkettboden aus Vollholz

Einschicht- oder Massivparkett besteht aus einer durchgängigen Holzschicht. Diese wird mit dem Unterboden vollständig verklebt, verschraubt oder genagelt. Die Oberfläche kann matt geölt oder gewachst, glänzend lackiert oder mit Polyurethan versiegelt werden. 

Kosten: 35-200€/m2, je nach Holzart und Design

Folgende Arten des Designs bzw. der Anordnugn der einzelnen Elemente sind üblich:

  • Stabparkett
  • Holzpflaster: Holzklötze werden zu gepflasterter Fläche verlegt
  • Lamparkett: Glattkant-Parkettstäbe
  • Mosaik-/Lamellenparkett: 8mm starke Holzlamellen in Mustern
  • Hochkantlamellenpartkett: auch Industrie- oder Mehrzweckparkett, senkrechte Lamellen, bis zu 25mm dick
  • Massivholzdielen

Fazit: Parkettboden aus Vollholz ist ein Luxusgut, das natürlich seinen Preis hat. Dafür kann man bei der richtigen Pflege ein Leben lang seine Freude am naturverbundenen Raumklima haben. Eine Investition, die sich lohnt.

Holzboden aus Furnierparkett

Dieser Bodenbelag besticht durch niedrige Herstellerkosten und einen dadurch günstigen Preis. Furnier ist eine dünne Holzscheibe aus edlerem Holz, die auf weniger wertvolles Holz gelegt wird.

Der Aufbau von Furnierparkett ist ähnlich wie bei Laminat. Es gibt drei Schichten; eine 0,5-1mm dicke Nutzschicht aus Edelholz, eine 5-7mm dicke Mittelschicht aus einer hoch oder mitteldichten Faserplatte und einen Gegenzug mit 0,5-1mm Dicke.

Kosten: ab 20-60€/m2

Fazit: Furnierparkett ist günstiger als Massivparkett und hat im Gegensatz zu Laminat eine Echtholzoberfläche. Ein Bodenbelag der Mittelklasse, für Mietwohnungen oder all jene, die ihren Boden alle paar Jahre wieder neu gestalten möchten.

Hätten Sie es lieber etwas exotischer? Wieso dann nicht ein ein Fußboden aus Bambusparkett?

Laminatboden: Trotz Holzoptik aus Plastik

Hierbei handelt es sich um einen Bodenbelag aus HDF-Platten (hochverdichtete Holzfaserplatten), die mit einem Dekorpapier versehen sind. Versiegelt wird das ganze üblicherweise mit Melaminharz.

Kosten: wenige Euro pro Quadrameter, höhere Qualität ab 10-15€/m2

Fazit: Plastik bleibt dem natürlichen Rohstoff Holz einfach unterlegen. Laminat gern für eine Mietwohnung oder wenn das Geld wirklich knapp ist. Ansonsten lohnt sich die Investiotion in Echtholzparkett.

Übrigens: Parkett und Laminat können sowohl schwimmend (nur seitlich verbunden) oder vollflächig verklebt/genagelt (fest mit dem Unterboden verbunden) verlegt werden. Bei Fußbodenheizung muss allerdings fest verbunden werden. Das schreibt die ÖNORM aufgrund der Wärmeleitfähigkeit vor.

Parkettboden verlegen: Exklusive Anbieter in Wien

Hochwertigen Parkettboden sollte man weder im Internet, noch in großen Baumärkten suchen. Versuchen Sie es lieber beim Einzelhändler Ihres Vertrauens. Sie haben noch keinen? Dann probieren Sie es doch an einer dieser drei Adressen in Wien:

Standpunkt, Schaufler & Primus OG
Landstraßer Hauptstraße 146/14 Top Nr. G2, 1030 Wien
+43 664 22 60 110 / +43 660 56 74 120

Weitzer Parkett Niederlassung Wien
Richard-Strauss-Straße 11, 1230 Wien-Inzersdorf
+43 3172 23 72 500

Megapartkett OG
Zelinkagasse 10, 1010 Wien
+43 1 53 21 854

Wussten Sie? Parkett hat im Gegensatz zu Laminat eine bis zu 0,8°C und im Gegensatz zu Fliesen sogar eine bis zu 2,2°C höhere Oberflächentemperatur. Das ist angenehm für die Füße und spart Heizkosten! Außerdem eignet sich Parkettboden perfekt für eine Fußbodenheizung.

Parkett schleifen Wien: Alte Parkettböden in neuem Glanz

Parkettböden haben eine lange Tradition, darum finden sie sich auch in vielen alten Wohnungen und Häusern. Leider oft in schlechtem, renovierungsbedürftigem Zustand. Einige Firmen haben es sich zur Aufgabe gemacht diese alten oder sogar antiken Dielen zu "bergen" und neu aufzuarbeiten.

So wird der Boden auf die Versiegelung vorbereitet:

  • Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.
  • Es werden drei unterschiedliche Körnungen verwendet zum Beispiel: Im ersten Gang Körnung 40. Im zweiten Gang Körnung 80. Im dritten Gang Körnung 120.
  • Wichtig sind die richtigen Schleifrichtungen in Bezug auf die Verlegungsarten.

Diese Retroböden haben Charme und Geschichte und werden wieder auf verlegefertigen Hochglanz gebracht. Das hat zwar seinen Preis, aber gibt dem Wohnraum einen besonderen Touch.

Baustoffmanufaktur
Lagerplatz
Süditrolerstrasse 3, 3830 Waidhofen/Thaya
+43 664 42 93 911
office(at)baustoffmanufaktur.at

Fischbacher Living
Am Kapellenfeld 2, Tattenhausen, 83109 Großkarolinenfeld (Bayern)
+49 8067 8811-920
info(at)fischbacher-living.de

Parkett Sanierung Wien

Parkett in Sternform
© Prokop | Parkett gibt es in den verschiedensten Verlegemuster, beispielsweise diese Sternform.

Vor allem bei kostbarem Altparkett zahlt sich die Sanierung auf jeden Fall aus. Als Spezialist für Parkettrenovierung ist der Meister begeistert, wenn der, auf den ersten Blick vermeintlich rettungslos verloren geglaubte Boden letztendlich wieder wie neu glänzt.

Zwei Unternehmen für die Sanierung von Parkettböden anbieten: 

MR-Parkett e.U.

Hernalser Hauptstrasse 168, 1170 Wien
e-Mail: mr-parkett(at)pblo.at
Telefon:  0800 022 508 500

Haslinger Parkettverlegung GmbH

Angeligasse 25, 1100 Wien (Ecke Ettenreichgasse)
e-Mail: office(at)parkett-haslinger.at
Telefon: 01 602 23 27
Fax: 01 606 87 67

» Alles zum Thema Sanierung in Wien

Parkett reparieren: Worauf achten?

Retten Sie Ihren Parkettboden kostengünstig!

Meist ist die Renovierung in vielen Fällen die erheblich günstigere Variante Ihren Parkettboden wieder zum Glänzen zu bringen. Dennoch ist dabei der Zustand des Bodens und des Unterbodens zu berücksichtigen.

Viele Schäden können repariert werden, wobei wir gegebenenfalls Altmaterialien verwenden.

Vor allem bei kostbarem Altparkett zahlt sich die Renovierung auf jeden Fall aus.
Als Spezialist für Parkettrenovierung ist der Meister begeistert, wenn der - auf den ersten Blick rettungslos verloren geglaubte - Boden letztendlich wieder 
wie neu glänzt.

Ein gutes Unternehmen bietet dabei:

  • Langjährige Erfahrung
  • Hohe Qualität, zuverlässig und pünktlich
  • Kurzfristige Planung
  • Faire Preise
  • Kostenlose, ausführliche Beratung
  • Keine Verrechnung von Wegzeiten innerhalb von Wien

Parkettböden pflegen? Mit diesen Produkten gelingt`s

So komplex wie es oft dargestellt wird ist die Instandhaltung von Parkett gar nicht und wenn man ein paar Dinge beachtet hat man einen pflegeleichten, langlebigen Boden, der auch noch schön aussieht.

Keine Überschwemmungen, keine Microfaser-Tücher, keine kratzenden Geräte und das richtige Pflegemittel - so einfach lässt sich das Rezept für die Pflege Ihres Parkettbodens zusammenfassen. Dazu kommt noch das alljährliche Einölen oder Wachsen und alle 10-15 Jahre kann man ans Abschleifen denken.

Tipp: Vermeiden Sie hohe Luftfeuchtigkeit, trockene Hitze und große Temperaturschwankungen. Das perfekte Klima für Ihr Parkett liegt bei 50-60% relativer Luftfeuchtigkeit und einer Raumtemperatur rund um 20°C.

Video

Für die Pflege stellen wir hier folgende umwelt- und benutzerfreundliche Produkte vor:

Pflege für geölte und gewachste Parkettböden

Für die nebelfeuchte Reinigung von mit Hartöl, Hartwachsöl oder Wachs behandelten Holzböden gibt es hochwertige Seifen von den Firmen WoCa oder Faxe. Damit wird der Boden mild gereinigt und gleichzeit ein dünner Schutzfilmm auf das Holz aufgetragen.

Zusätzlich zur regelmäßigen Reinigung benötigt der Boden je nach Beanspruchung ca. einmal alle 1-3 Jahre eine sogenannte Renovierungspflege. Das heißt im Fall von geöltem oder gewachstem Parkett, dass es neu eingelassen werden muss. Zum Beispiel mit dem ökologischen Pflegewachs Nr. 107 oder dem ökologischen Pflegeöl Nr. 106 von Auro. 

Hausmittel für die Pflege von Holzböden finden Sie hier.

Pflege für lackierte Parkettböden

Holzbodenseifen eignen sich nicht für lackierte Parkettböden und auch aggressive Reinigungsmittel können mehr Schaden als Nutzen bringen. Am besten eignen sich spezielle Lackseifen, wie zum Beispiel von der Firma WoCa

Der große Vorteil an lackierten Parkettböden ist, dass man sie nicht neu einlassen muss. Ist die Lackschicht allerdings durch Abnutzung, Kratzer oder Risse beschädigt muss der gesamte Boden abgeschliffen und neu lackiert werden. Um das zu verhindern oder hinauszuzögern gibt es eigene Lackpflegemittel, wie von der Firma Woca.

Sie wollen Parkett verlegen und wissen nicht weiter? In unserem Artikel Parkett renovieren, restaurieren, neu verlegen finden Sie alles Wissenswerte!

Dielenböden aus Massivholz

Dielenböden bestehen im Gegensatz zu Parkettböden großformatig aus langen Brettern. Die Bretter werden auf den Unterboden geschraubt oder genagelt und im Anschluss wird die Oberfläche gehobelt oder geschliffen. Beliebte Holzarten sind Eiche, Buche, Esche, Walnuss und Douglasie.

Kosten: ab 20-100€/m2, je nach Holzart

Mehr Wissensdurst? Lesen Sie unseren Artikel zu geölten Holzböden!

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