Die Staatsoper in Wien ist eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt. Als Hofoperntheater wurde das Gebäude an der Ringstraße nach dem historistischen Entwurf der Architekten August Sicard von Sicardsburg und Euard van der Nüll erbaut und 1869 fertig gestellt.
Die Formgebung der Oper ist dem Stil der Renaissance nachempfunden. Die ins Auge fallende hierarchische Struktur der Fassade mit der Loggia als hervortretenden Mittelrisalit, die symmetrische Anordnung des gesamten Baukörpers mit den schmückenden Skulpturen, sowie die runden Bogenöffnungen sollten auf die ehrwürdige humanistische Tradition der Funktion des Gebäudes verweisen.
Doch weder Kaiser Franz Joseph , unter dessen Regierung das Bauvorhaben stattfand, noch die Aristokratie oder das Wiener Bürgertum schätzten das Aussehen der heutigen Wiener Staatsoper - als „versunkene Kiste“ und „Königgrätz der Baukunst“ wurde sie geschmäht. Beide Architekten verstarben kurz nach dem Publik Werden der harten Kritik, van der Nüll nahm sich das Leben, Sicardsburg starb an einem Herzinfarkt – über den Zusammenhang kann man nur mutmaßen.
Angeblich aber wurzelt in diesem Umstand der legendäre Ausspruch von Kaiser Franz Joseph, der forthin seine Meinung anlässlich ähnlicher Gelegenheiten nur mehr mit dem monotonen Zitat „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut“ öffentlich kund tat. Am 25. Mai 1869 wurde schließlich die Wiener Staatsoper mit der Aufführung von Mozarts Don Juan feierlich eröffnet.
Im zweiten Weltkrieg nahm auch das Opernhaus erheblichen Schaden . Durch einen Bombenangriff wurden 1945 der gesamte Bühnentrakt und Zuschauerraum zerstört, das restliche Bauwerk brannte zum größten Teil aus, der komplette Requisiten- und Dekorationsbestand, sowie etwa 150.000 historische Kostüme wurden vernichtet. Erhalten blieben das Foyer, die Loggia mit den Fresken von Moritz von Schwind, Teesalon, Vestibül und Prunktreppe. 1948 bis 1955 wurde die Staatsoper weitgehend nach den originalen Plänen wieder hergestellt und mit Beethovens Fidelio erstmals wieder bespielt .
Heute bietet der Zuschauerraum den Besuchern 1709 Sitz- und 567 Stehplätze , der Bühnenraum ist fast doppelt so groß wie dieser - die Bühne der Wiener Staatsoper zählt damit zu den größten weltweit.
Die berühmtesten Dirigenten haben hier das als bestes Opernorchester der Welt etablierte Wiener Staatsopernorchester und die größten Opernstimmen geleitet - wohl jeder Star der klassischen, wie modernen Oper oder des Ballett hat auch in der Wiener Staatsoper große Triumphe gefeiert und ein enthusiastisches Publikum mit seiner Kunst begeistert und fasziniert.
Als spektakuläres Ereignis bietet der traditionelle Opernball alljährlich österreichischer und internationaler Gesellschaft die Möglichkeit zu einem herausragenden, wenngleich kostspieligen, festlichen Vergnügen: der Zuschauerraum wird mittels einer Stahlkonstruktion angehoben und mit dem Bühnenraum zu einer einzigen großen Tanzfläche vereint, sodass im edlen, historischen Ambiente hunderte von Paare im Wiener Walzer über den Boden schwingen können. Der Ball der Wiener Staatsoper ist für Aristokratie und Vertreter der Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur gleichermaßen begehrter Anziehungspunkt und die Teilnahme daran nicht zuletzt Prestigeobjekt.
Autor: Margareta Sandhofer
Informationen zur Volksoper finden Sie unter Volksoper.
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www.staatsoper.at
Kartenbestellung / Tickets unter: www.viennaticket.at
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21:21
sehr geehrte Damen und Herren
ob ich bei Ihnen an der richtigen Stelle bin weis ich nicht-aber es wäre eine sehr nette Geste gewesen unseren Touristen vor der Großbild Übertragung
bei der Wiener Staatsoper Sitzbänke aufzustellen.
Mit der Anregung vielleicht für das nächste mal und freundlichen Grüßen
Rudolf Stetina.