Staatsoper - Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper ist eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt. Hier der aktuelle Spielplan Staatsoper, weitere Informationen über das berühmte Opernhaus, Karten-Telefon: +43 1 513 1 513.

Staatsoper

Staatsoper
Staatsoper,© www.wiener-staatsoper.at / Axel Zeininger

Die  Staatsoper in Wien  ist eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt. Als Hofoperntheater wurde das Gebäude an der Ringstraße nach dem historistischen Entwurf der  Architekten  August Sicard von Sicardsburg  und  Euard van der Nüll  erbaut und 1869 fertig gestellt.

Staatsoper
Quelle:planet-vienna.com

Die Formgebung der Oper ist dem Stil der Renaissance nachempfunden. Die ins Auge fallende hierarchische Struktur der Fassade mit der Loggia als hervortretenden Mittelrisalit, die symmetrische Anordnung des gesamten Baukörpers mit den schmückenden Skulpturen, sowie die runden Bogenöffnungen sollten auf die ehrwürdige humanistische Tradition der Funktion des Gebäudes verweisen.

Doch weder  Kaiser Franz Joseph , unter dessen Regierung das Bauvorhaben stattfand, noch die Aristokratie oder das Wiener Bürgertum schätzten das Aussehen der heutigen  Wiener Staatsoper  - als „versunkene Kiste“ und „Königgrätz der Baukunst“ wurde sie geschmäht. Beide Architekten verstarben kurz nach dem Publik Werden der harten Kritik, van der Nüll nahm sich das Leben, Sicardsburg starb an einem Herzinfarkt – über den Zusammenhang kann man nur mutmaßen.

Angeblich aber wurzelt in diesem Umstand der legendäre Ausspruch von Kaiser Franz Joseph, der forthin seine Meinung anlässlich ähnlicher Gelegenheiten nur mehr mit dem monotonen Zitat „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut“ öffentlich kund tat. Am  25. Mai 1869  wurde schließlich die  Wiener Staatsoper  mit der Aufführung von Mozarts Don Juan feierlich  eröffnet.

Im zweiten Weltkrieg nahm auch das Opernhaus  erheblichen Schaden . Durch einen Bombenangriff wurden  1945  der gesamte Bühnentrakt und Zuschauerraum zerstört, das restliche Bauwerk brannte zum größten Teil aus, der komplette Requisiten- und Dekorationsbestand, sowie etwa 150.000 historische Kostüme wurden vernichtet. Erhalten blieben das Foyer, die Loggia mit den Fresken von Moritz von Schwind, Teesalon, Vestibül und Prunktreppe. 1948 bis  1955  wurde die Staatsoper weitgehend nach den originalen Plänen wieder hergestellt und mit Beethovens Fidelio  erstmals wieder bespielt .

Staatsoper
Zuschauerraum, © www.wiener-staatsoper.at / Axel Zeininger

Heute bietet der Zuschauerraum den Besuchern  1709 Sitz-  und  567 Stehplätze , der Bühnenraum ist fast doppelt so groß wie dieser - die Bühne der  Wiener Staatsoper  zählt damit zu den größten weltweit.

Staatsoper
Feststiege, © www.wiener-staatsoper.at / Axel Zeininger

Die  berühmtesten Dirigenten  haben hier das als bestes Opernorchester der Welt etablierte Wiener Staatsopernorchester  und die größten Opernstimmen  geleitet - wohl jeder Star der klassischen, wie modernen Oper oder des Ballett hat auch in der  Wiener Staatsoper große Triumphe  gefeiert und ein enthusiastisches Publikum mit seiner Kunst begeistert und fasziniert.

Als spektakuläres Ereignis bietet der traditionelle  Opernball  alljährlich österreichischer und internationaler Gesellschaft die Möglichkeit zu einem herausragenden, wenngleich kostspieligen, festlichen Vergnügen: der Zuschauerraum wird mittels einer Stahlkonstruktion angehoben und mit dem Bühnenraum zu einer einzigen großen Tanzfläche vereint, sodass im edlen, historischen Ambiente hunderte von Paare im Wiener Walzer über den Boden schwingen können. Der Ball der  Wiener Staatsoper  ist für Aristokratie und Vertreter der Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur gleichermaßen begehrter Anziehungspunkt und die Teilnahme daran nicht zuletzt Prestigeobjekt.

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Bühnenraum, © www.wiener-staatsoper.at / Axel Zeininger

Autor: Margareta Sandhofer

Informationen zur Volksoper finden Sie unter Volksoper.

Mehr Informationen zur Wiener Staatsoper sowie den aktuellen Spielplan erfahren Sie unter Spielplan Staatsoper und unter

www.staatsoper.at

 

Kartenbestellung / Tickets unter: www.viennaticket.at

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    26.06.2010
    21:21
    Rudolf Stetina
    Guten Abend,
    sehr geehrte Damen und Herren

    ob ich bei Ihnen an der richtigen Stelle bin weis ich nicht-aber es wäre eine sehr nette Geste gewesen unseren Touristen vor der Großbild Übertragung
    bei der Wiener Staatsoper Sitzbänke aufzustellen.
    Mit der Anregung vielleicht für das nächste mal und freundlichen Grüßen
    Rudolf Stetina.
 
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