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Menschen werden anspruchsvoller bei der Wohnraum­gestaltung

Wenn es um Einfamilienhäuser in Wien geht, dann ist die Glorit Bausysteme GmbH der marktführende Anbieter. Im Gespräch mit Geschäftsführer und Gesellschafter Mag. Ing. Stefan Messar erfahren Sie, was die Glorit-Häuser können, warum sie eine Wertanlage darstellen und wohin der Trend im gehobenen Wohnbau geht.

Geschäftsfüher Stefan Messar im Portrait vor weißer Wand
© Glorit Bausysteme GmbH | Geschäftsfüher Stefan Messar der Glorit Bausysteme GmbH im Gespräch

stadt-wien.at: Mit welchen Bauprojekten und Bausystemen beschäftigt sich Glorit? Wo liegen Ihre Schwerpunkte?
Stefan Messar
: Wir haben immer ca. 100 Bauprojekte im Portfolio, von denen wir in etwa die Hälfte in der aktuellen Vermarktung haben. Unsere Schwerpunkte liegen einerseits beim Hausbau, hier sind wir mit über 36 Prozent Marktanteil führend in Wien. Wir errichten im Jahr über 90 Häuser, allesamt in besonders nachgefragten Lagen mit ausgezeichneter Infrastruktur. Der zweite Schwerpunkt liegt bei Glorit im „mehrgeschossigen Wohnbau“, also in der Errichtung von Projekten mit Eigentumswohnungen. Im Wohnbau haben wir im Jahresschnitt acht bis zehn Projekte, auch hier an Top-Adressen wie z.B. An der oberen Alten Donau 55 oder am Fischerstrand 4.

stadt-wien.at: Was verstehen Sie konkret unter „Hausbau“?

Stefan Messar: Hausbau beginnt bei uns bei Reihenhäusern, diese stellen die günstigere Kategorie dar. Schwerpunkt bei Glorit liegt eher in der Errichtung von Doppelhäusern, dicht gefolgt von Einzelhäusern oder auch Villen. Wir bauen vereinfacht gesagt je nach Grundstück, Lage und Kundenwunsch.

stadt-wien.at: Glorit wurde zum zweiten Mal in Folge als bester Immobilienentwickler (Top Developer) von Kunden über die Plattform „findmyhome“ ausgezeichnet. Was machen Sie Ihrer Meinung nach besser als Ihre Mitbewerber?
Stefan Messar: Ich bin sehr stolz auf mein Team, dass wir diesen Preis bereits zum zweiten Mal entgegennehmen durften – ich hoffe es geht sich auch ein drittes Mal aus. Der Preis ist für uns besonders wichtig, weil es die Kunden selbst sind, die uns auf Herz und Nieren prüfen und bewerten. Sicherlich besonders bei uns ist der sprichwörtliche Glorit „Alles aus einer Hand-Service“. Und entscheidet sich der Kunde bei uns für die schlüsselfertige Variante, benötigt er auch wirklich nur noch den Schlüssel – und seine sieben Sachen. Das ist interessanterweise am Markt nicht immer so.

Und für den Fall der Fälle steht unseren Kunden jederzeit auch das Glorit-Service-Team vor Ort zur Verfügung. Diesen Fokus auf hervorragenden Service und bedingungslose Qualität schätzen unsere Kunden sehr. 

Auch die aktuellste Auszeichnung als „EY Preisträger - Unternehmer des Jahres“ würdigt diese strategische Service-Ausrichtung – wir sind übrigens der erste Bauträger in Österreich, dem dieser international renommierte Award verliehen wurde.

stadt-wien.at: Auf Ihrer Homepage erwähnen Sie, dass es für Sie um die Menschen geht, für die Sie bauen. Wer ist denn genau Ihre Zielgruppe, welche Menschen ziehen letztendlich in Ihre Häuser ein?
Stefan Messar: Wir bedienen unterschiedlichste Zielgruppen. Etwa 50 Prozent unserer Kunden haben einen internationalen Background. Zum Beispiel kommen sehr viele unserer Kunden aus dem Umfeld der UNO, gerade bei unseren Projekten rund um die Alte Donau. Eine zweite große Zielgruppe sind Paare ab 30 mit oder ohne Kindern, die sich etwas Eigenes schaffen wollen. Eine weitere Kundengruppe sind all jene, die uns ein Grundstück verkaufen und im Gegenzug eine Wohnung oder ein Haus bei uns kaufen.

stadt-wien.at: Wohn- und Immobilientrends zu erkennen ist das Salz in der Suppe von Immobilienentwicklern – in welchen Trends sehen Sie als Bauträger entscheidende Entwicklungen?
Stefan Messar: Da gibt es einmal den geografischen Trend – wir bauen grundsätzlich nur in Regionen mit hervorragender Infrastruktur. Regionen, in denen wir ein entsprechend langfristiges Nachfragepotenzial sehen.

Dann gibt es einen preislichen Trend: die Baukosten und die Grundstückspreise steigen kontinuierlich. Hier müssen wir als Bauträger bereits frühzeitig an den Kunden bzw. den Markt denken und von Anfang an kalkulieren, was später preislich für beide Seiten noch realisierbar ist.

Ein dritter Trend betrifft die Architektur: große Belichtungsflächen, eine optimierte Grundrissgestaltung bis ins letzte Detail und im Außenbereich immer kleiner werdenden Gärten. Wir verbessern außerdem laufend die Qualität der Ausstattung - Menschen werden immer anspruchsvoller bei der Wohnraumgestaltung. Nicht zuletzt möchten wir stets am Puls der Zeit der ökologischen Trends sein und stellen z.B. aktuell unsere Häuser auf Wärmepumpen-Heizsysteme um.

stadt-wien.at: Gibt es denn spezielle Kriterien, die Lage betreffen? Worauf muss der Kunde, bzw. auch der Bauträger achten?
Stefan Messar: Wie gesagt, gilt unser Hauptaugenmerk (und das unserer Kunden) der Anbindung an die Infrastruktur. Diese ist in unseren Kernregionen im 21. und 22. Bezirk zumeist sehr gut. Sollte es nicht möglich sein, in direkter Anbindung einer U-Bahnstation zu bauen, achten wir auf eine entsprechend attraktive Gegend mit hohem Erholungs- und Freizeitwert. Auch dies sichert eine positive zukünftige Wertentwicklung der Immobilie.

stadt-wien.at: Wie sehr wird denn speziell bei den Grünruhelagen darauf geachtet, dass diese auch noch lange Zeit eine solche Ruhelage bleiben? Kann man überhaupt beeinflussen, beziehungsweise voraussagen, dass es dort noch lange Zeit grün und ruhig bleibt?
Stefan Messar: Das beeinflusst im Endeffekt nur die Stadt Wien durch die Flächenwidmung. Wir richten uns zu 100 Prozent nach dieser Flächenwidmung. Wenn man weiß, dass die benachbarte Fläche ein Grünschutzgürtel ist, dann kann man eher davon ausgehen, dass diese Fläche in den nächsten Jahrzehnten auch nicht umgewidmet wird.

stadt-wien.at: Kann ein Neukunde vom Plan weg kaufen? Wie sieht die Abwicklung eines Kaufs bei Glorit aus?
Stefan Messar: Ein Großteil unserer Kunden erwirbt die  Immobilie eher gegen Ende der Bauphase, häufig kurz vor der Fertigstellung, denn dann kann die Immobilie auch tatsächlich besichtigt werden. Das hilft bei der Vorstellungskraft des späteren Eigenheims.  

Alternativ realisieren wir auch kundenbezogene Planungen, z.B. bei Einzelhäusern oder auch Penthäusern. Bei einem Reihenhaus gibt es diese Möglichkeit leider nur sehr eingeschränkt.

stadt-wien.at: Auf Ihrer Website steht unter anderem auch Ihre „Immobilien sind Wertanlagen“ – was verstehen Sie darunter? Was macht Ihre Häuser zu einer Wertanlage?
Stefan Messar: Eine Wertanlage in Immobilien hat aus meiner Sicht vor allem zwei wichtige Komponenten: Die erste ist, wie bereits erwähnt, die Lage – da sich vor allem die Preise in Wien, je nach Lage, sehr unterschiedlich entwickeln. Wenn die Lage also dementsprechend exklusiv gewählt wird (z.B. an der Alten Donau), kann man davon ausgehen, dass der Preis der Immobilie auch weiterhin konstant steigt.

Die zweite wichtige Komponente ist die Qualität. Diese ist, meiner Meinung nach, ein sehr wichtiger Faktor für die Wertentwicklung. Hierbei geht es zum einen um die Ausführungsqualität, die uns auch von Günther Nussbaums Bauherrenhilfe als erstem Bauträger mit dem Goldenen Siegel bestätigt wurde.  Zum anderen geht es bei der Wertentwicklung aber auch um die Qualität der Planung – um das Raumkonzept und somit den späteren Wohlfühlfaktor.

stadt-wien.at: Unterstützen Sie den Käufer auch bei der Finanzierung?
Stefan Messar: Es gibt Finanzierungsmakler, die den Kunden bei Fragen zur Finanzierung unterstützen. Derzeit gilt als Faustregel ein Eigenmittelanteilzwischen 15 und 25 Prozent. Je nach Eigenkapital legen Finanzierungsmakler dann die idealen Finanzierungskonditionen für den Kunden fest.

stadt-wien.at: Welches Feedback bekommen Sie von den Menschen, die schon längere Zeit in Ihren Immobilien wohnen?
Stefan Messar: Wir bekommen durchgängig positives Feedback von unseren Kunden. Die Mundpropaganda zufriedener Kunden findet erfreulicherweise häufig statt - und ist auch ein wichtiger Faktor unseres Erfolges.

stadt-wien.at: Wie sehen Sie die Zukunft der Immobilienbranche? Ist Smart Living ein Thema? Haben Sie Wünsche was die Branche betrifft?
Stefan Messar: Smart Living würde ich nicht als den großen Zukunftstrend der Immobilienbranche sehen, da es für viele Anwender nach wie vor zu kompliziert ist. Aus meiner Sicht ist auch der Nutzen von vernetztem Wohnen nicht sehr hoch, vor allem wenn man die Wartung der Systeme dem Nutzen gegenüber stellt. Wenn ein Kunde ein solches System haben möchte, setzen wir das natürlich auch um – erfahrungsgemäß wünschen dies aber wirklich nur sehr IT-affine Menschen.

Wünsche bezüglich der Branche habe ich so nicht, eher an die Stadt Wien betreffend des Verkehrskonzeptes. Dieses Verkehrskonzept hält leider nicht so ganz Schritt mit der Bautätigkeit rund um Wien und in Wien, speziell im 21. und 22. Bezirk.

stadt-wien.at: Sie sind nicht nur Inhaber, sondern auch Geschäftsführer der Glorit Bausysteme GmbH. Was waren für Sie die wichtigsten Stationen auf diesem Wege?
Stefan Messar: Ich habe die HTL für Bautechnik absolviert, danach Betriebswirtschaft studiert, war während dem Studium bereits als Handelsvertreter beschäftigt. Nach dem Studium absolvierte ich ein mehrjähriges Trainee-Programm bei der Firma Hilti Befestigungstechnik, anschließend kam ein Wechsel zur Firma Maculan. Schlussendlich habe ich bei der Firma Maba den Fertighausbereich aufgebaut, war dort bereits Geschäftsführer, ebenso wie bei Gaulhofer, bevor ich vor 11 Jahren zu Glorit gewechselt und seitdem hier im Management tätig bin.

© Glorit Bausysteme GmbH |

» Zum Angebot der Glorit Bausysteme GmbH

Das Interview führte Ralf Ehrgott/stadt-wien.at, Jänner 2020.

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