1. Stadt Wien
  2. Kunst & Kultur
  3. Museum
  4. Museumsquartier
Mehr Kunst & Kultur
Artikel teilen
Kommentieren
Museumsquartier Text: Alemannò Partenopeo

Vertigo: Schwindel erregende Ausstellung im mumok

25. 5.-27. 10. 2019: Op Art und kinetische Kunst stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung im mumok. Dem bisher verschmähten Genre der Gegenwartskunst wird dadurch endlich die verdiente Aufmerksamkeit zuteil.

Anuskiewicz_convex_concave_1966.png
© Bildrecht Wien/mumok | Op Art und kinetische Kunst im Wiener mumok

Vertigo

Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970

Samstag, 25. Mai 2019 bis Sonntag, 27. Oktober 2019

mumok

Ausstellungstickets: € 12,– / 9,– / 8,–

Ausstellung Op Art

Die wichtigsten Kunstströmungen der 1960er-Jahre sprechen selten von der Op Art und der kinetischen Kunst, denn diese wurden gerne als zu spektakulär und daher oberflächlich deklassiert. Dabei sind sich heute Kunstkenner darüber einig, dass Op Art und kinetische Kunst das Bewusstsein für die Ambivalenz der Wirklichkeit schärfen.

Die beiden bisher vernachlässigten Kunstrichtungen führen nämlich buchstäblich vor Augen, dass Wahrnehmung nicht objektiv, sondern von sogenannten volatilen Parametern wie Kontext und/oder Betrachter abhängig ist. Außerdem befindet sich Op Art in bester Gesellschaft: schließlich hatte es sich in den Sechzigern aus den experimentellen Traditionen des Bauhauses und des russischen Konstruktivismus heraus entwickelt. 

Verpassen Sie keine Ausstellung mehr mit der stadt-wien.at-Übersicht!

Ausstellungsdisplay Labyrinth

Die Ausstellung „Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970“ will dieses Manko nun beheben und eröffnet in den Räumlichkeiten des mumok geradezu ein „Vexierspiel der Sinne, das von Tafelbildern, Reliefs und Objekten über installative Arbeiten und Erfahrungsräume bis hin zu Film und computergenerierter bzw. -gesteuerter Kunst ein breites Spektrum an künstlerischen Arbeiten“, so die Kuratoren Eva Badura-Triska und Markus Wörgötter. Nicht zuletzt deswegen ist auch das Ausstellungsdisplay in Form eines Labyrinths, ein im Manierismus, aber auch ein in der Op Art wiederholt verwendeter Topos. Denn das Labyrinth greift das Spiel der Täuschungen und Sinnesverwirrungen auf und bringt es auf eine höhere Ebene des Bewusstseins und der Räumlichkeit.

Kooperation mumok und Kunstmuseum Stuttgart

Die Ausstellung „Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970“ wurde vom mumok initiiert und wurde in Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart realisiert, wo sie ab Ende 2019 gezeigt wird. Außerdem wird „Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970“ von der Art Mentor Foundation Lucerne unterstützt.

Video
Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Teilnehmende und vertretene Künstler

Marc Adrian, Getulio Alviani, Richard Anuszkiewicz, Marina Apollonio, Giuseppe Galli-Bibiena, Alberto Biasi, David Bomberg, Vladimir Bonačič, Davide Boriani, Gianni Colombo, Toni Costa, Carlos Cruz-Diez, Marcel Duchamp, Gerhard von Graevenitz, Matthias Grünewald, GRAV, Gruppo T, Gruppo N, Erika Giovanna Klien, Peter Kubelka, Heinz Mack, Enzo Mari, Almir Mavignier, Claude Mellan, László Moholy-Nagy, François Morellet, Lev Nusberg, Julio le Parc, Helga Philipp, Ivan Picej, Giovanni Battista Piranesi, Vjenceslav Richter, Bridget Riley, Dieter Roth, Nicolas Schoeffer, Robert Smithson, Raphael Soto, Aleksandar Srnec, Abbott Henderson Thayer, James Turrell, Grazia Varisco, Victor Vasarely, Simon Vouet, Edward Wadsworth, John und James Whitney.


Ein guter Tipp dabei? Teile es mit deinen Freunden.

Kommentar hinzufügen

Datenschutz *
Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung nehmen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis. Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten ausschließlich zweckgebunden zur internen Bearbeitung (Posting-Kommentar) verwendet werden.

Bitte trage in das folgende Feld "Ja" ein, wenn Du damit einverstanden bist, dass die von dir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden.

weitere Meinungen
Keine Kommentare
  1. Stadt Wien
  2. Kunst & Kultur