Orthopädieschuhmacher - Orthopädische Gesundheitsschuhe

Gesundheitsschuhe von einem der innovativsten Orthopädieschuhmacher in Wien

Mit neuesten Methoden der Fußanalyse wie Digiscan und computerunterstützte Ganganalyse wir auf sehr freundliche Art und Weise Ihr Bedarf eruiert. Freundlichkeit, Teamarbeit und der Service am Kunden wird groß geschrieben. Gearbeitet wird nach dem Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 und garantiert damit höchste Qualität und Sicherheit. Die Arbeiten werden zu 100% im eigenen Haus gefertigt.

Angebot von Orthopädieschuhmacher

  • Orthopädische Gesundheitsschuhe
  • Schuhe für Diabetiker und Einlagen für Diabetiker
  • Orthopädische Maßschuhe – auf Wunsch nach Vorlage Ihres Lieblingsschuhs gefertigt
  • Orthopädische Kinderschuhe
  • Orthopädische Schuheinlagen
  • Aktivdynamik-Einlagen® für Laufschuhe und Radsportschuhe mit sportmedizinischer Schuhzurichtung
  • Podologische bzw. propriozente Einlagen
  • Orthopädische Schuhzurichtung bei einem vorhandenen Konfektionsschuh oder Berufsschuh
  • Bequemschuhe – Markenschuhe von namhaften Herstellern, individuell angepasst
  • Berufsschuhe – für alle, die viel gehen und stehen müssen, ebenfalls individuell angepasst
  • Sicherheitsschuhe – zertifiziert, gesetzeskonform und entsprechend der ÖNORM Z1259 angepasst
  • Zehenorthesen für Diabetiker

Wer braucht orthopädische Gesundheitsschuhe?

Ob bei schweren Fußdeformationen, Athrosen, bei Senkfuß, Spreizfuß, Knickfuß, Spitzfuß oder Klumpfuß, bei Beinlängendifferenzen, Fersensporn oder bei speziellen Bedürfnissen bei Diabetes, Sportlern oder für verschiedene Berufsgruppen u.a.m., ob Einlagen, Schuhanpassungen oder individueller Maßschuh, für Erwachsene oder Kinder: Am Beginn stehts eine genau Analyse des Fußes und des Bewegungsapparates.

Alles Beginnt mit der Fußanalyse

Zur exakten und sorgfältigen Bestimmung der Art und Form Ihres orthopädischen Heilbehelfes wird mit modernsten Technologien und Messmethoden gearbeitet – ob für orthopädische Gesundheitsschuhe, Einlangen aller Art, Schuhzurichtung (also die Anpassung von Konfektionsschuhen an orthopädische Erfordernisse) u.a.m. Für die detaillierte Fußanalyse werden verschiedene Messmethoden angewandt:

Die Computer Ganganalyse
Die sogenannte dynamische Ganganalyse erfolgt mittels Computer-Druckmessung direkt im Schuh. Elektronische Einlagen mit rund 960 Sensoren pro Einlage messen dabei während des Gehens:

  • die Druckverteilung der Fußsohle im Schuh
  • die Schrittabwicklung
  • die Sohlenspannung
  • Kompressionen im Zehen- und Ballenbereich
  • die Absatzhöhe

Durch die Darstellung dieses dynamischen Abrollvorgangs am Bildschirm können so Fehlbelastungen, schlechtes Gangbild und Druckstellen diagnostiziert werden.

Der Digiscan
Neben Größen- und Weitenbestimmung der Füße kann man durch diese plantare Druckmessung der Fußsohle auch die Hautsituation (z.B. Cortisonhaut), Verletzungen bzw. Ulcera (offene Geschwüre bei Diabetikern) erkennen und diese betreffend Form und Material für die Fertigung der orthopädischen Schuhe bzw. Diabetikerschuhe genau berücksichtigen. Aber auch Fehlbelastungen und Fehlstellungen können so erkannt und berücksichtigt werden, z.B. das Vorstehen der Innenknöchel.

Der Belastungstest via Trittspur
Dieser Test, der Belastungen sohlenwärts aufzeigt, wie Vorhornungen und offene Wunden dient als Ausgangsbasis für die Fertigung von Schuheinlagen oder der Korrektur durch andere orthopädische Behelfe für die Füße, sowie ebenfalls zur Größen- und Weitenbestimmung.

Die händische Fußformbestimmung
Ergänzend zu diesen elektronischen bzw. digitalen Fußanalysen erfolgt auch das händische Abtasten durch einen orthopädischen Fachmann um markante Schmerzpunkte, Knoten und Entzündungen aufzufinden.

Video

So wird Ihr Lieblingsschuh zum orthopädischen Schuh!

Der zertifizierte Schuhmacher Meisterbetrieb produziert auch Maßschuhe nach traditioneller Schuhmacherkunst – holzgenagelt und rahmengenäht. Eine Fertigkeit, die Ihnen der orthopädische Schuhmacher auch die Möglichkeit bietet, sich einfach anhand eines Fotos Ihrer Lieblingsschuhe orthopädische Gesundheitsschuhe ganz nach Ihrem Wunsch fertigen zu lassen – ob Damenschuhe oder Herrenschuhe, ob im klassischen oder modernen Design.

Formschön und gesund!
Ob orthopädische Schuhe als Pump für die Damen oder der orthopädische „Budapester“ für den Herrn – hier steht Ihnen zudem ein Modellkatalog mit über 300 Schuhmodellen zur Verfügung, sowie eine breite Auswahl an Farben und Lederarten, wie z.B. Velourleder, Nappaleder, Lack u.a.m.

Orthopädische Einlagen

Material, Modell und zusätzliche Vorsorgeelemente werden hierbei durch die ärztliche Anweisung bzw. dem Verwendungswunsch des Kunden bestimmt. Als Puffer zwischen Auftrittsfläche und Körper entspannen sie den gesamten Bewegungsapparat und geben dem Fuß die notwendige Führung und Stabilität. Einsatzgebiet von orthopädischen Einlagen bei Unterstützung des Längsgewölbes (bei Senkfuß) und bei Unterstützung des Quergewölbes (bei Spreizfuß).

Die orthopädische Maßeinlage
Ebenso wie beim orthopädischen Schuh nach Maß wird zunächst der Fußabdruck via Fußscan oder Trittspur analysiert um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.
Im weiteren Schritt werden die Einlagen den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen angepasst. Orthopädische Maßeinlagen gibt es für Normalschuhe und Sportschuhe. Auch Ihre Konfektionsschuh wird gerne speziell für Ihre Einlage zugerichtet (siehe unter „Orthopädische Schuhzurichtung“)

Einlagen für Diabetiker
Es werden sowohl Schuhe für Diabetiker, wie auch Einlagen für Diabetiker gefertigt. Richtige orthopädische Vorsorge ist bei Diabetikern besonders wichtig, da es bei dieser Erkrankung durch Angiopathie, Neuropathie und Rheuma zu schweren Fußproblemen, Schrunden und Druckstellen kommen kann. Ein orthopädischer Schuhmacher mit entsprechenden Spezialkenntnissen ist hier die einzig richtige Wahl.

Propriozepte bzw. Podologische Einlagen
Hier handelt es sich um sensomotorische Einlagen, die durch Reizung der Fußsohlen-Rezeptoren die Muskeln der unteren Extremitäten stimulieren. Durch diese gezielt eingesetzten sensorischen Impulse wird die Biomechanik des Körpers unterstützt, so dass sich dieser selbst auskorrigiert.

Die propriozeptive bzw. podologische Einlage ist jedoch keine orthopädische Einlage im herkömmlichen Sinn. Derzeit ist die Wirksamkeit nur partiell und für manche Fertigungskonzepte belegt. Dennoch gibt es eine große Zahl von subjektiven Erfolgen u.a. bei:

  • Rotationsfehlstellungen der Beine
  • Lähmungen oder Spastik
  • Fußfehlstellungen wie Spreizfuß, Senkfuß, Spitzfuß, Klumpfuß und Knickfuß
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Zehenfehlstellungen
  • Zehenspitzgang
  • Fersenspornproblemen

Berufsschuhe

Für alle, die viel stehen und gehen müssen wie z.B.:

  • Keller und Kellnerinnen
  • Verkaufspersonal
  • Pflegepersonal
  • Gewerbetreibende
  • Bauarbeiter

empfiehlt sich als Prävention – aber spätestens, wenn sich erste Beschwerden in den Füßen bzw. im Bewegungsapparat zeigen – die Füße bestmöglich zu unterstützen bzw. zu entlasten, je nach Anforderung.

Sicherheitsschuhe: mit ÖNORM Z1259 BGR 191 Zertifikat

Sicherheitsschuhe, wie sie z.B. im Baugewerbe u.a.m. erforderlich sind, zählen zur sogenannten Persönlichen Schutzausrüstung (PSA), die vom Arbeitnehmer zum Schutz vor Gefahren bei der Arbeit getragen werden müssen. Hauptsächlich geht es dabei um die Kategorien:

  • S1 – antistatische Schuhe, Öl- und Benzin resistente Sohle, Energieaufnahme im Fersenbereich
  • S2 – Anforderungen wie bei S1, zusätzlich Beständigkeit des Schuhoberteils gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme
  • S3 – Anforderungen wie bei S2, zusätzlich durchtrittsicher

ACHTUNG: Nicht zertifizierte Einlagen in solchen Sicherheitsschuhen zu tragen ist im Gegensatz zu früher nicht mehr zulässig. Im Ernstfall, bei Unfällen u.ä., tragen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer die Haftung. Ein zertifizierter Orthopädieschuhmacher verfügt als Partner für Unternehmen, die Sicherheitsschuhe benötigen über das erforderliche Zertifikat, Sicherheitsschuhe der ÖNORM entsprechend gesetzeskonform zu adaptieren (siehe: Orthopädische Schuhzurichtung)

Orthopädische Schuhzurichtung von Berufsschuhen, Konfektionsschuhen und Sportschuhen

Orthopädische Zurichtung durch kleine, passgenaue Änderung an die einzeln oder in Kombination an der Schuherhöhung, am Absatz, am Schaft, an der Sohle oder an der Polsterung Beschwerden wie Fußbeschwerden, Einschränkung der Gehfähigkeit und Gehausdauer beseitigen oder mindern.

Diese Korrekturen bei der Schuhzurichtung stützen, dämpfen, führen, entlasten Druckstellen. Voraussetzung: Hochwertige, neue und für den spezifischen Zweck geeignete Schuhe. Auch körperliche Defizite können damit ausgeglichen werden, durch:

  • Beinlängenausgleich
  • Stabilisierung des Sprunggelenkes
  • Schaftverstärkungen
  • Pufferabsätzen bei Knie-, Hüft- und Rückenbeschwerden

Maßnehmen und Schuhleisten fertigen

Aufgrund der Trittspur, die zur Bestimmung der Schuhlänge und der Fasson dient, wird nun der Schuhleisten erstellt. Die sogenannte Trittspurfolie, die auch Hautläsionen und Knochenvorsprünge definiert, dient zur Endkontrolle des Leistens. Der Rohleisten, den man durch Ausgießen des Schaftgipses erhält, wird nochmals entsprechend der ärztlichen Diagnose, der orthopädischen Beeinträchtigung, des Lotaufbaus bzw. der Körperhaltung, sowie weiteren bereits vorhandenen Maßen korrigiert.

Das Fußbett
Der fertige Leisten dient nun zur Fertigung des Fußbetts, der sogenannten Kopieeinlage bzw. Bettungseinlage. Polsterungen, Verstärkungen und Weichlegungen werden individuell entsprechend der Fußanalyse und den Fußvermessungen angebracht. Die Bettungseinlage, die nun vom orthopädischen Schuhmacher geschliffen wird, gibt die Absatzhöhe und die Schuhform vor.

Die Oberteilfertigung
Zunächst erfolgt eine Zwischenanprobe für allfällige Korrekturen. Nun geht es an jenen Teil, der die Optik und die Ästhetik eines jenen Schuhs maßgeblich prägt – und das natürlich auch bei orthopädischen Gesundheitschuhen: Die Fertigung des Oberteils. Selbstverständlich werden auch hier die medizinischen Inhalte umgesetzt, zugleich aber auch der Ästhetik Rechnung getragen, betr. Form, Leder, Prägungen u.a.m.

Der Schuhoberbau
Ein Schnittmuster wird gezeichnet und sorgfältig zerlegt zur Fertigung der Einzelteile. Polsterungen, Ziernähte, Ösen, etc werden angebracht und anschließend die Einzelteile mit vegetabil gegerbtem Kalbsleder gefüttert. Nachdem Aufbringen der Schuhoberteile über den Leisten und der Verbindung mit der bereits daran befestigten Bettungseinlage und der Lederbrandsohle – auch „zwicken“ genannt - unterlegt der Schuhmacher dann die Schaftoberteile mit Verstärkungen, auch Vorderkappe, Hinterkappe und Überstemme genannt.

Die Bodenbautechnik
Hier geht es kurz zusammengefasst um den Aufbau der Sohle und deren Befestigungsart bzw. Verbindungsart mit dem Schuh Oberteil sowie um den Absatz. Da hier wesentlich auf die Statik, wie auf die Funktionalität des Bewegungsapparates in der Bewegung Rücksicht genommen werden muss, erfordert die Bodenbautechnik hohes Fachwissen. Betreffend der Bodenbautechnik gibt es verschieden Möglichkeiten Maßschuhe – auch entsprechend orthopädischen Richtlinien herzustellen:

  • geklebt
  • holzgenagelt
  • zwiegenäht,
  • rahmengenäht
  • californiagenäht
  • eingebunden

Stahlgelenkfeder, Ausballung bzw. Karbonverstärkung werden dann auf die Brandsohlenunterseite aufgebracht und mit dem Schuh fix verbunden.
Nun folgt noch die Trocknungszeit, nach der der Leisten aus dem nun fast fertigen Schuh entfernt wird – auch Ausleisten genannt.

Das Finish
Hierzu zählen der Schuhputz, die erstmalige Imprägnierung sowie Abschlussüberprüfung und Kontrolle, aber auch das Ausstatten der Bettungseinlagen mit eventuell erforderlichen Weichlegungen und das Überziehen dieser mit feinem pflanzlich gegerbten Leder.