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Marie Schmidt
Erkältung & Grippe Text: Marie Schmidt

Hausmittel gegen Halsschmerzen: Was tun bei Halsweh?

Im Winter können Erkältungen und Halsschmerzen besonders lästige Begleiter sein. Warum sie entstehen und wie man Beschwerden durch Hausmittel entgegenwirken kann, erfahren Sie hier!

Frisch gebrühter Tee als Hausmittel gegen Halsschmerzen mit Kanne und Tasse dargestellt
© Töchter & Söhne Gesellschaft für digitale Helfer mbH | Heißer Tee - ein althergebrachtes Hausmittel gegen Halsschmerzen. Vor allem Kamillen- und Salbeitee eignen sich auch gut als Gurgellösung.

Ursachen

Mit dem ersten Schnee und der kalten Jahreszeit kommen auch wieder die Erkältungen und Halsschmerzen. Das Symptom "Halsweh" erscheint, wenn die Schleimhäute im Mund und Rachenraum gereizt sind, sich entzünden und anschwillen.

Häufige Begleiterscheinungen sind Schluckbeschwerden, Kratzen im Hals, Schwächegefühl und Heiserkeit. Diese müssen jedoch nicht zwangsläufig durch vom Arzt verschriebene Medikamente kuriert werden, denn es gibt viele Tipps, um das Leiden zu mindern.

Was Hilft?

Es ist bekannt, dass viel Trinken bei der Genesung von Erkältungen und vor allem beim Schleimlösen hilft. Warme Getränken wie Tee oder "Heiße Zitrone" steigern das Wohlbefinden im Hals. Statt mit Zucker sollte man sie mit Honig süßen. Dieser lindert das Kratzen und wirkt antiseptisch.

Auch Gurgellösungen aus Salbei- oder Kamillentee können lokale Schmerzen bekämpfen. Die Zubereitung sollte stark sowie warm sein und für ein optimales Ergebnis mehrmals am Tag verwendet werden.

Ein weiteres Hausmittel ist Ingwer. Er kann zu Tee oder in Gerichten verarbeitet werden.

Wer zudem auch Mittel zur äußerlichen Behandlung möchte, kann auf Tigerbalm oder heiße Wickel zurück greifen. Tigerbalm wirkt dank Menthol und ätherischen Ölen schmerzlindernd bei Atemwegsinfektionen. Um einen heißen Wickel zu machen, reicht es ein in heißes Wasser getränktes Tuch um den Hals zu legen und das ganze mit einem weiteren trockenen Tuch (alternativ ein Schal oder Handtuch) zu umwickeln. Die Hitze fördert die Durchblutung und wirkt entspannend. Diese Anwendung sollte so lange durchgeführt werden, wie es für den Betroffenen angenehm ist.

Wer wenig Zeit zum Ruhen hat und schnelle Besserung wünscht, kann sich zudem Lutschpastillen in der Apotheke besorgen. Beliebt sind Neo-Angin und Strepsil.

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Vorbeugen

Damit Krankheiten garnicht erst auftreten können, gibt es viele vorbeugende Tricks.

Richtig Essen und Trinken

Wichtig ist die Ernährung. Besonders im Winter sollte man auf eine vitaminreiche Nahrung achten und täglich frisches Obst und Gemüse konsumieren. Dazu passen warme Getränke, am besten Kräuter- und Früchtetees. Wer auf sich achtet sollte auch möglichst nicht rauchen und nur gelegentlich Alkohol konsumieren.

Abwehrkräfte stärken

Sauna, Spaziergänge an der frischen Luft und regelmäßige Bewegung stärken das Immunsystem und helfen mithin bei der Entwicklung von Abwehrkräften. Kombiniert mit der richtigen Ernährung sind Sie so optimal für den Winter vorbereitet.


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