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Marie Schmidt
Erkältung & Grippe Text: Marie Schmidt

Hausmittel gegen Schnupfen: Was tun bei Schnupfen?

Das Austrocknen von Nasen- und Rachenraum sind die ersten Symptome für Schnupfen. Verschiedene kleine Tricks ermöglichen aber, ihn schnell wieder loszuwerden. Verschiedene Hausmittel gegen Schnupfen helfen die Nase zu befreien.

Gerät zum Spülen der Nase als Hausmittel bei Schnupfen
© MEDRA Handelsgesellschaft mbH | Eine Nasenspülung ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode dem Schnupfen entgegen zu wirken.

Was hilft?

Um die Nase zu befreien, gibt es einige Mittel die schon seit Jahrzenten von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Zwiebelsäckchen

Bei diesem Hausmittel wird eine Zwiebel grob verkleinert und in ein Stoffsäckchen oder ein dünnes Tuch gepackt. Letztere hängt man dann über den Kopfteil vom Bett, bevor man schlafen geht. Zwiebeln bringen nicht nur die Augen zum Weinen, auch der Schleim in der Nase löst sich und man kann während der Nacht frei Atmen.

Nasespülen mit Meersalz

Ein einfacher aber wirkungsvoller Weg ist die Nase mit Salzwasser durchzuspülen. Solche Sprays gibt es fertig in der Apotheke zu kaufen oder zum Selbermachen. Dazu einfach 250ml Wasser mit 1/2 Teelöffel Meeressalz mischen und mithilfe eines "Nasenspühl-Bechers" in die Nasenlöcher laufen lassen. Diese Anwendung sollte nur solange durchgeführt werden, wie sie für den Betroffenen angenehm ist, meistens reicht einmal pro Nasenloch.

Tigerbalm

Dieser Balsam asiatischen Ursprungs hilft dank ätherischen Ölen und Menthol bei Atemwegsinfektionen. Der rote Tigerbalm (mit zusätzlich Zimtöl) wirkt nach dem Auftragen wärmend und brennt ein Wenig. Dieser Effekt lässt jedoch bald nach und das "durch-die-Nase-Atmen" wird wieder möglich.

Rotlichtlampe

Die Infrarotlampe ist zwar kein alt bewährtes Hausmittel, wird jedoch von Ärzten, für Personen die besonders häufig oder chronisch krank sind, empfohlen.

Die Rotlichtlampe spendet wohltuende Wärme und wirkt entspannend, besonders in der kalten Jahreszeit. Durch das Bestrahlen der Nase erhitzen und weiten sich die Nasengänge und der Schleim löst sich leichter. Diese Methode ist auch bei festsitzendem, dickflüssigem Schleim geeignet.

So geht es: Täglich 5 bis 10 Minuten die betroffenen Körperstellen bestrahlen. Die Lampe sollte ca. 20 cm entfernt stehen und die Augen sollten geschützt sein. Eine Rotlichtlampe kann man auf Amazon, bei Saturn und Mediamarkt, in manchen Reformhäusern oder Apotheken für ungefähr 20 bis 50 Euro erwerben.

Diese Anwendung hilft auch bei Verspannungen, Ohrenschmerzen, fettiger unreiner Haut, usw.

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Wenn es draußen kälter wird und die Tage immer kürzer, tragen viele ein wichtiges Accessoire mit sich: Taschentücher.
Jährlich erkranken Millionen an Schnupfen und versuchen ihn oft mit Nasenspray loszuwerden, dabei gibt es kleine Hausmittel, die einen ähnlichen Effekt bewirken.

Ursprung von Schnupfen

Der Einfluss von Wetter und Temperatur spielen eine nachweisliche Rolle bei der Entstehung von Schnupfen. Zu Beginn trocknen der Nasen- und Rachenraum aus, anschließend schwillt die Schleimhaut in der Nase an und darauf folgt ein vorerst wässriger Sekretfluss, den wir als Schnupfen bezeichnen.

Vorbeugen gegen Schnupfen

Genau wie bei jeder Art von Krankheit lässt sich mit gesunder Ernährung, viel Bewegung und frischer Luft vorbeugen.

Vitaminreiches Obst und Gemüse sollte häufig genossen, auf täglichen Fleischkonsum, Rauchen und starken, regelmäßigen Alkoholkonsum verzichtet werden.

Zudem helfen eine Stunde leichte bis anstrengende Bewegung am Tag, fit zu bleiben.

Quelle: symptomat.de


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