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Susanne Klement
Smart Home Text: Susanne Klement

Ideal beim Neubau: Das Smart Home Fertighaus

Falls Sie sich mit dem Gedanken tragen, zu bauen, bieten inzwischen viele namhafte Fertighaus-Hersteller Ihr neues Wohndomizil gleich als komplett ausgestattetes Smart Home inkl. der entsprechenden Technik und den passenden Geräten an. Der Aufpreis zum „normalen“ Haus beginnt bei durchschnittlich 3000 Euro, variiert aber natürlich entsprechend des von Ihnen gewünschten Umfangs und der Ausstattung.

Smartphone sendet Signale an geplantes Smart Home im Grünen.
© audioundwerbung / 123rf.com | Intelligentes Wohnen auf Bestellung: Wer ein Haus baut kann zu einem geringen Aufpreis das neue Heim "smart" machen.

Vom Einsteigerpaket bis zum Do-it-yourself System

Viele Hersteller bieten auch Einsteigerpakete an, die nur auf ein spezielles Aufgabengebiet zugeschnitten sind, z.B. Funkthermostate und Fenstersensoren zur Heizungssteuerung und zum Energiesparen oder App-gesteuerte Funksteckdosen und LED-Leuchten für ein zentral regulierbares Beleuchtungssystem.

Es gibt aber auch App Selbsteinbau Systeme, die bereits zwischen 50 und 300 Euro erhältlich sind  – je nach Bereich und Umfang. Dass ein Smart Home im Eigenbau aber selbst für nicht ganz Ungeübte sowohl in der Installation als auch im Betrieb jede Menge Tücken mit sich bringen kann, können Sie in unserem dies betreffenden weiterführenden Artikel nachlesen.

Müssen alle vernetzten Geräte von einem Hersteller sein?

Nein, Sie müssen jedoch darauf achten, dass die Übertragungswege der einzelnen Geräte möglichst ident sind (Bluetooth, WLAN, Stromleitung), damit diese untereinander bzw. in dem gewählten Smart Home System kompatibel sind.

Aber auch hier werden gerade eben große Fortschritte gemacht, indem namhafte Anbieter von Smart Home-Lösungen und ebenso namhaften Geräte-Hersteller bereits zusammen arbeiten, umso auch diese letzte Kinderkrankheit des Smart Homes (Inkompatibilität) auszumerzen.

Kann man sich ein fertiges eHaus irgendwo ansehen?

Ja, natürlich – und das nicht erst seit heute! Von 2005 – 2011 gab es in München bereits ein solches Smart Home, das im Rahmen eines Architekturwettbewerbs errichtet und begehbar war. Von März 2005 bis Juli 2006 stellte in Berlin die Telekom ein voll vernetztes „intelligentes“ Musterhaus der Öffentlichkeit zur Verfügung. Usw.

In Österreich bieten Ihnen heute diverse Fertigteilhäuser-Hersteller in Ihren Ausstellungs-Zentren die Möglichkeit voll funktionale Smart Home Musterhäuser anzusehen und zu testen.

» Smart Home Musterhaus in der Blauen Lagune bei Wien

» Smart Home Fertighaus von Vario-Bau in Graz

» Smart Home Musterhaus in Paderborn (Deutschland)

Smart Home – von der Zukunftsvision zum zukünftigen Standard

Die Fernbedienung für den Fernseher aber auch für unser Autoschloss und noch vieles mehr, sind heute für uns selbstverständlich und nicht mehr wegdenkbar. Ebenso wie das Smartphone, dass beginnend mit 2007 eine rasante Marktdurchdringung erlebte: Bereits wenige Jahre später waren alle neugekauften bzw. neuangemeldeten Handys Smartphones. Nicht anders rasant ging die Entwicklung bei Flat-Screens und Flat-TVs – oder haben Sie tatsächlich noch einen Röhrenfernseher zu Hause? Heutzutage sind sogar schon einige Fernsehgeräte "smart"!

Hand in Hand mit dieser Entwicklung gingen aber auch stets die Preise nach unten. War z.B. ein riesiger Flat-TV fürs Wohnzimmer 2005 für den Normalverdiener noch eine Utopie, stehen solche jetzt bereits in so gut wie jedem Haushalt.

Ebenso verhält es sich mit dem Smart Home. Das Smart Home wird nicht nur immer erschwinglicher, für manche Architekten ist es sogar bereits Standard das Smart Home Konzept bei Neubauten zu integrieren.

Schließlich sprechen viele Vorteile für das Smart Living – Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit – die, die Mehrkosten, die immer geringer werden, wieder ausgleichen (gerade durch die Energieeinsparung). Und ebenso, wie Sie heute kein Auto mehr ohne automatische Fensterheber bekommen oder so gut wie keine Wohnung mehr ohne Breitband-Internet ausgestattet ist, wird es in Zukunft auch selbstverständlich sein, dass das zu Hause „smart“ ist – entweder komplett oder doch in bestimmten Teilbereichen.

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